Kein Sicherheitsrabatt für CO2-Speicher

UmweltaktivistInnen fordern "Kein Sicherheitsrabatt für CO2-Speicher"

UmweltaktivistInnen ziehen in einem kurzen Video die Parallele zwischen dem Skandal um das Atomendlager Asse und der unterirdischen Verpressung von CO2. Anlass ist ein Gesetz, mit dem das Bundeskabinett  die zukünftigen  Rahmenbedingungen für die unterirdische Speicherung von CO2 aus  Kohlekraftwerken (sogenannte CCS-Technologie) festlegen will. Der Einsatz von  CCS-Technologie wird als möglicher Beitrag zum Klimaschutz diskutiert. Im Gesetzentwurf werden insbesondere auch Haftungs- und Sicherheitsfragen  geregelt.

"Die Haftung der Unternehmen ist im Entwurf auf 30 Jahre begrenzt - angesichts  der Erfahrungen mit dem Atommülllager Asse, für das nun die Allgemeinheit  zahlen muss, ist das komplett unverantwortlich", so die an der Aktion beteiligte Kristina Korte.

In einer Petition und einem Video fordern die AktivstInnen, die Haftung auf mindestens 100 Jahre auszudehnen und keine Ausnahmen bei der Haftung  zuzulassen. Außerdem soll die Nutzung erneuerbarer Energien in Form von Erdwärme nicht durch CO2-Speicher gefährdet werden.

"Der jetzige Entwurf erfüllt alle Wünsche der Energiekonzerne und der Kohlelobby - er ist nicht im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes geschrieben", so Hanno Böck, ebenfalls an der Aktion beteiligt, "da die CCS-Technologie bislang nur auf dem Papier existiert und frühestens in 10 bis 20 Jahren einsetzbar sein wird, sind die Risiken bislang nicht abschätzbar."

Die Aktion "Kein Sicherheitsrabatt für CO2-Speicher" ist im Internet unter www.ausdenaugenausdemsinn.de zu finden.
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