Kleine Energiesparmaßnahmen mit großer Wirkung

Von der Heizung bis zum Stromverbrauch

(bbs/oo). Kurz vor der Heizperiode haben wieder viele Energieversorger in Deutschland Preiserhöhungen angekündigt. Mit einigen wenigen Handgriffen in den eigenen vier Wänden können Verbraucher unnötige Energieverluste vermeiden und so ihrer Heizkostenabrechnung gelassener entgegensehen.

Ein großer Teil der Energieverluste entsteht beim Heizungsbetrieb. Ungedämmte Heizleitungen geben Wärme an die Umgebung ab, das Resultat ist ein um bis zu 15 Prozent höherer Brennstoffverbrauch. "Freilaufende Rohre heizen zwar den Raum mit, jedoch sind die meisten dieser Räume im Keller. Mit einer einfach anzubringenden und kostengünstigen Rohrdämmung lässt sich Heizöl und damit Geld sparen", rät Marc Kreisel, Leiter Projektentwicklung bei Hornbach. Wärmeverluste entstehen außerdem häufig durch undichte Fenster und Türen - gerade bei älteren Häusern. "In diesem Fall helfen Dichtungsbänder aus Gummi. Sie sind kostengünstig, in allen Spaltbreiten erhältlich und leicht anzubringen", so Kreisel.

Auch beim Stromverbrauch sind durch kleine Maßnahmen große Einsparungen möglich. Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Monitore oder andere elektronische Geräte haben häufig keinen echten Netzschalter, der sie komplett vom Stromnetz trennt. "Stand-by-Verluste lassen sich durch den Einsatz von abschaltbaren Steckdosenleisten verhindern. Das spart bis zu 100 Euro pro Jahr", erklärt Kreisel. Effektive Energieeinsparungen lassen sich auch durch die Verwendung von Energiesparlampen realisieren. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer als konventionelle Glühlampen, auf lange Sicht aber deutlich günstiger. Kreisel: "Eine Energiesparlampe benötigt für die gleiche Helligkeit nur rund ein Fünftel der Leistung einer Glühlampe, das spart Stromkosten. Außerdem hat die Energiesparlampe mit 8.000 Brennstunden eine etwa achtfach höhere Lebensdauer als herkömmliche Glühlampen."

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