Doppelt sparen mit System

Clevere beantragen die Förderung für Dämmung der Gebäudehülle

(djd/pt). Ab Oktober diesen Jahres tritt die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 in Kraft. Sowohl im Neu- als auch im Altbau gelten dann strengere Anforderungen an Energieeffiziennz und Wärmedämmung. Doch auch bei den neuen Werten gilt: wer nur die minimalen gesetzlichen Vorgaben erfüllt, plant nicht zukunftsorientiert. Zum einen werden die gesetzlichen Anforderungen weiter steigen, zum anderen ist langfristig auf dem Energiemarkt mit weiter steigenden Preisen zu rechnen. "Die Grundkosten bleiben etwa bei einer Fassadendämmung gleich hoch, unabhängig von der Stärke der Dämmschicht", meint Maximilian Ernst, Anwendungstechniker beim Dämmstoff-Herstelller puren und rät Hausbesitzern, sich mit einer zukunftsfähigen Dämmung selbst etwas Gutes zu tun. "Lediglich die Materialkosten liegen etwas höher, wenn mehr als die minimale Dämmstärke aufgebracht wird", so Ernst weiter.

Sparen mit dem Dämmsystem

Wer im Zuge der Dämmung seines Hauses Abschied vom Putz nehmen will und eine vorgehängte Fassade etwa aus Holz, Schiefer, Faserzement oder anderen verschraubbaren Plattenmaterialien plant, kann nicht nur durch staatliche Förderung etwa über die KfW Förderbank, sondern auch bei der Auswahl der Dämmschicht ordentlich sparen. Holtafix beispielsweise, ein hochdämmendes System aus Polyurethan-Hartschaum, ist bereits ab Werk fix und fertig mit der Unterkonstruktion für den Fassadenaufbau versehen, so dass der Fassaden-Fachhandwerker sich einen aufwendigen Arbeitsschritt - den Aufbau der Lattung - sparen kann (Näheres unter www.puren.de). Die klare Trennung der Wetterschicht von der Dämmung und der tragenden Substanz des Hauses bringt weitere Vorteile. Sie verbessert die Dämmwirkung und sorgt dafür, dass die Witterung der Isolierschicht und der Bausubstanz des Gebäudes nichts anhaben kann.

Geringe Aufbaustärke

Dank der guten Dämmwirkung erreichen die Hartschaumplatten bereits bei einer relativ geringen Aufbaustärke sehr gute Wärmedurchgangswerte, für die andere Materialien wie Mineral- oder Naturfasern erheblich stärker ausgelegt werden müssten. Dadurch verändern sich die Proportionen eines Hauses, das nachträglich von außen gedämmt ist, deutlich weniger. Auch der "Schießscharten"-Effekt an Fenstern oder bei dicken Schichtstärken lassen sich so reduzieren.
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.