Heizungsmodernisierung wird stärker gefördert

Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt die Aufnahme von Brennwertheizungen in den staatlichen Förderkatalog

Essen (ots) - Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt die Aufnahme von Brennwertheizungen in den staatlichen Förderkatalog
Die Bundesregierung hat ihre Programme für Gebäudesanierung nachgebessert. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dehnt die Initiativen "Wohnraum-Modernisieren" und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm auf die Förderung von Brennwertheizungen aus. Damit greift die Bundesregierung eine zentrale Forderung der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) auf.
Heizkosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen - Verbrauchern gelingt dies dank der neuen staatlichen Förderung von Brennwertheizungen in Zukunft leichter. Wer einen neuen Brennwertkessel - beispielsweise für den Betrieb mit Erdgas - einbaut, kann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen einmaligen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionssumme oder maximal 2.500 Euro erhalten. "Wir begrüßen die Erweiterung des Förderkatalogs als ersten Schritt, den Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen", bewertet Bernhard Funk, Sprecher der IEU, die Pläne von Minister Tiefensee: "Wir sehen es allerdings als erforderlich an, dass die besondere Bedeutung von Erdgas für Klima und Energieeffizienz nun auch in anderen staatlichen Förderinitiativen stärker Berücksichtigung findet." Bisher unterstützte die Bundesregierung im CO2-Gebäudesanierungsprogramm ausschließlich die Kombination verschiedener Maßnahmen, wie zum Beispiel den Einbau eines Brennwertkessels in Verbindung mit Solarthermie. Neu ist, dass Verbraucher in Zukunft auch Einzelmaßnahmen, also beispielsweise den Ersatz einer veralteten Zentralheizung durch eine moderne, klimaschonende und effiziente Gas-Brennwertanlage, bezuschussen lassen können. "Das ist auch gut so, denn nicht überall im Gebäudebestand ist der Einbau einer solarthermischen Anlage aufgrund der Ausrichtung und Bebauungsstruktur technisch und wirtschaftlich möglich", betont Bernhard Funk.

Neue Heizung ist kluge Investition

Eigentümern, die eine energetische Sanierung ihrer Immobilie planen, empfiehlt die IEU, zunächst mit der Modernisierung der Heizsysteme zu beginnen. Wie die Stiftung Warentest errechnet hat, kostet eine neue Dämmung der Gebäudefassade 85 Euro pro Quadratmeter und mehr. Damit müsste eine Familie für rund 150 Quadratmeter Wohnfläche knapp 13.000 Euro aufwenden. Ein moderner Brennwertkessel kostet dagegen rund 6.000 Euro. Während sich die Fassadensanierung erst nach zwanzig Jahren amortisiert, zahlt sich die Investition in eine neue Heizung bereits nach durchschnittlich fünf Jahren aus. Darüber hinaus leisten Hausbesitzer mit der Erneuerung der Heizung einen Beitrag zur CO2-Reduktion, denn moderne Anlagen produzieren deutlich weniger Kohlendioxid als alte Geräte. "Die Dämmung von Gebäuden ist sinnvoll, aber als Einzelmaßnahme wenig wirtschaftlich", sagt Bernhard Funk. "Erst im Zusammenspiel mit beispielsweise einem modernen Erdgas-Brennwertheizsystem ist die Dämmung effektiv und schont Klima und Portemonnaie".

Initiative Erdgas pro Umwelt auf der ISH

Die IEU präsentiert sich auf der diesjährigen Fachmesse ISH (10.-14. März 2009 in Frankfurt am Main) am Gemeinschaftsstand der Gaswirtschaft in Halle 9.0, Stand E06. Am 11. März 2009 steht Bernhard Funk, Sprecher der IEU, in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Die ISH ist die internationale Leitmesse für Bad, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik.

Über die IEU
Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) ist eine Gemeinschaft führender Unternehmen der Heizgeräteindustrie, der Gaswirtschaft, des installierenden Fachhandwerks und des Großhandels. Gemeinsam engagieren sich die Partner für klimaschonende Lösungen der Wärmeerzeugung im Haus.

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