Stichtag 30. September: Förderung jetzt beantragen

EnEV 2009 bringt ab Anfang Oktober verschärfte Anforderungen

(djd/pt). Am 1. Oktober 2009 tritt die Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 in Kraft. Wer noch in den Genuss der Förderungen nach der alten Fassung kommen möchte, muss daher schnell sein: Anträge auf Förderung für einen Neubau oder die energetische Sanierung, die noch bis zum 30. September eingehen, werden nach der alten EnEV behandelt, auch wenn der Bescheid erst weit nach diesem Stichtag erfolgen sollte.

Wer schnell ist, kann kräftig sparen

Schnell zu sein kann sich lohnen, denn nach der neuen Verordnung müssen förderungswürdige Maßnahmen deutlich verschärfte Grenzwerte einhalten. So muss der Jahres-Primärenergiebedarf eines Gebäudes künftig rund 30 Prozent bessere Werte einhalten, die energetischen Anforderungen an Außenbauteile werden um rund 15 Prozent strenger, falls wesentliche Änderungen in einem Bestandshaus durchgeführt werden. Maßnahmen, die jetzt noch förderfähig sind, fallen dann aus der Förderung heraus, die Einhaltung höherer Anforderungen aber kann die Bau- und Sanierungskosten verteuern.

Energieberatung zahlt sich aus

"Wer beispielsweise die Sanierung seines Altbauhauses plant, sollte schnell Kontakt zu einem Energieberater aufnehmen", rät Peter Mauel, Vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). "Der Berater kennt die Schwachstellen älterer Bauwerke und kann sich auch um die rechtzeitige Einreichung des Förderantrags kümmern." Auch die Energieberatung selbst kann bezuschusst werden. Informationen und die Adressen von Energieberatern und unabhängigen Bauherrenberatern finden Interessierte im Internet unter www.bsb-ev.de oder Telefon 030-3128001.
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