Weltagrarbericht: Zwei Szenarien für die Zukunft unserer Ernährungssysteme

Wie wird sich die Welt im Jahr 2045 ernähren und Landwirtschaft betreiben? Bestimmen bald nur noch große Agrarkonzerne, Künstliche Intelligenz und digitale Technik, wie jeder Zentimeter Acker rund um den Globus bestellt wird, oder gelingt der Zivilgesellschaft eine Transformation unserer Agrar- und Ernährungssysteme? Mit dieser Frage befassen sich führende Expert*innen auf dem Gebiet in einem Bericht, der am 30. März erschien. „A Long Food Movement? Transforming Food Systems by 2045” ist der Titel der 176 Seiten starken Zukunftsvision, die mehrere Autor*innen und eine Beratergruppe erarbeiteten. Abgesegnet und herausgegeben haben den Bericht IPES-Food, ein internationales Expertengremium für nachhaltige Lebensmittelsysteme, und die kanadische ETC Group, die sich mit den sozioökonomischen und ökologischen Folgen neuer Technologien befasst. Die Zukunft kann für den Planeten, die Menschen und das Ernährungssystem ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem, in welche Richtung wir gehen. Den aktuellen Trend sieht Hauptautor Pat Mooney von der ETC Group kritisch: „Die Schlüssel zu unserem Ernährungssystem werden gerade an Datenplattformen, Private-Equity-Firmen und E-Commerce-Giganten übergeben. Dies ist die Schreckensvision für die Zukunft unserer Ernährung und des Planeten – es sei denn, die Zivilgesellschaft wehrt sich.“


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