Die Lösung der Klimakrise erfordert das Ende des Kapitalismus

Es ist an der Zeit, sich der Tatsache zu stellen, dass die Lösung der Klimakrise eine grundlegende Abkehr von unserem wachstumsbasierten, unternehmensdominierten globalen System erfordert.

Das globale Gespräch über den Klimawandel hat den Elefanten im Raum größtenteils ignoriert. Das ist seltsam, weil dieser besondere Elefant so groß, offensichtlich und allumfassend ist, dass Politiker und Führungskräfte sich verzerren müssen, um eine öffentliche Benennung zu vermeiden. Dieser Elefant wird Kapitalismus genannt, und es ist höchste Zeit, sich der Tatsache zu stellen, dass, solange der Kapitalismus das dominierende Wirtschaftssystem unserer globalisierten Welt bleibt, die Klimakrise nicht gelöst wird.

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Auslaufmodell Supermarkt? | Doku HD | ARTE

Jahrzehntelang beherrschten große Supermarktketten den globalen Lebensmittelmarkt. Doch allmählich scheint ihr Geschäftsmodell überholt: Ein harter Preiskrieg zwischen den Einzelhändlern und die Ankunft digitaler Großkonzerne wie Amazon und Alibaba stürzen Supermarktketten in eine immer tiefere Krise. Der Dokumentarfilm zeigt auch, wie das Einkaufen von morgen aussehen könnte.

 

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Die Kinder von heute werden zwei- bis siebenmal mehr Extreme erleben als ihre Großeltern

27.09.2021 - PIK -- Die Kinder von heute werden viel stärker von Klimaextremen betroffen sein als die Erwachsenen von heute, das zeigen Forscherinnen und Forscher in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift Science. Ein Kind, das im Jahr 2021 geboren wird, wird im Laufe seines Lebens durchschnittlich doppelt so viele Waldbrände, zwei- bis dreimal so viele Dürren, fast dreimal so viele Flussüberschwemmungen und Ernteausfälle sowie siebenmal mehr Hitzewellen erleben als eine Person, die heute zum Beispiel 60 Jahre alt ist. Das ermittelten die Forschenden auf der Grundlage von Daten des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP). Dies gilt für ein Szenario, das von den derzeitigen ungenügenden Zusagen der Regierungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen ausgeht, die auf dem bevorstehenden Weltklimagipfel COP26 in Glasgow ein Thema sein werden.

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Globaler Aktionstag-Fridays for Future: 24. September 2021

Berlin – Fridays for Future kündigt einen globalen Klima-Aktionstag für den 24. September 2021 an. Kurz vor der Bundestagswahl werden an diesem Tag hunderte Aktionen weltweit und in ganz Deutschland stattfinden. Die jungen Aktivist*innen fordern vor der Wahl sozial gerechte, konsequente Maßnahmen, um die Klimaerhitzung auf 1,5°C zu begrenzen.

klimastreik2021Bereits im Sommer sind zahlreiche Aktionen geplant. Breite Bündnisse aus Nicht-Regierungs-Organisationen, Gewerkschaften, migrantischen Initiativen, Kirchen und weiteren Gruppen unterstützen die Anliegen und Streiks. In vielen Orten finden bereits seit einigen Wochen wieder wöchentliche Proteste statt.

„Am 24.9. setzen wir ein Zeichen. Deutschland muss endlich handeln! Hunderttausende Menschen weltweit vereint in der Klimagerechtigkeitsbewegung zeigen, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Unterstützt von diversen Bündnissen machen wir vor der Wahl klar: eine klimagerechte Politik ist von der gesamten Gesellschaft gefordert. Wir stehen alle für’s Klima!“ sagt Pauline Brünger, Sprecherin der Bewegung, dazu.

Schon jetzt beginnen FridaysForFuture-Aktive national und international mit der Planung von kreativen und den Pandemie-Bedingungen gerecht werdenden Aktionen. Der im September geplante Streik ist der achte globale Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung.

„Trotz Corona brachten wir mit den letzten Streiks unseren Protest für eine bessere, bunte, vielfältige und gerechte Welt auf die Straße. Zukunft für alle gibt es nur mit schnellen, konsequenten Klimamaßnahmen, denn zu viele Menschen stehen heute schon den Auswirkungen der Klimakrise gegenüber und die Klimakrise verschärft alle Ungerechtigkeit. Deshalb: egal welche Partei oder Kanzler*in in den nächsten Jahren regieren wird, wir brauchen konkrete Maßnahmen!“, so Ole Horn, ein Sprecher der Bewegung.

Ruthe.de - Klimakrise

Alle reden über die Klimakrise. Was hat sie mit uns zu tun und was können wir dagegen unternehmen? Dieses Video erklärt es euch. Zeigt diesen Film allen, die denken, das "weiter so" der Regierung wäre okay. Mehr Info in dieser Podcastfolge: https://open.spotify.com/episode/30Xc... Idee, Skript, Zeichnungen und Thorstens Stimme: Ralph Ruthe Stimme aus dem Nichts: Sally Lisa Starken Animation und Effekte: Falk Redaktion: Nick Heubeck und Sally Lisa Starken

Neue Analyse zeigt Risiken der Erderhitzung für Deutschland

Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen im gesamten Bundesgebiet künftig stark ansteigen. Das zeigen die Ergebnisse der Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes, die heute von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt vorgestellt wurde. Die Schäden wirken sich dabei wie bei einem Dominoeffekt von bereits heute stark belasteten Ökosystemen wie Böden, Wäldern und Gewässern hin zum Menschen und seiner Gesundheit aus.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der ⁠ Klimawandel ⁠ bedroht die Lebensgrundlagen kommender Generationen und schränkt ihre Freiheiten ein. Die wichtigste Vorsorge ist entschlossener ⁠ Klimaschutz ⁠. Doch auch für die bereits nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels ist eine umfassende Vorsorge nötig: Deutschland braucht mehr Bäume in den Städten, mehr Grün auf den Dächern, mehr Raum für die Flüsse und vieles mehr. Und es muss schnell gehen, denn viele Maßnahmen brauchen Zeit bis sie wirken. Es dauert, bis ein Stadtbaum gewachsen ist und Schatten spendet in überhitzten Städten. Zugleich müssen alle politischen Ebenen mitmachen können. Kommunen sind als erste von den Folgen des Klimawandels betroffen. Städte, Landkreise und Gemeinden sollen daher jetzt die Unterstützung erhalten, die zu ihnen passt. Das Bundesumweltministerium wird Kommunen ab Juli mit einem eigenen Beratungszentrum beim Finden individueller Lösungen unterstützen. Wir werden auch den Einsatz von Anpassungsmanagern fördern, die vor Ort die Klimaanpassung vorantreiben. Im nächsten Schritt wird die Bundesregierung auf Basis der Klimawirkungs- und Risikoanalyse verlässliche finanzie lle und rechtliche Rahmenbedingungen für eine wirksame Klimaanpassung schaffen müssen.“

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