30.12.2006: Jahresrückblick 06: Klima-Katastrophe heizt Innovationen an

Raubbau am Planeten Erde hält an

Wien (pte/30.12.2006/06:50) - Die globale Klimaveränderung ist auch 2006 wieder ein zentraler Punkt der wissenschaftlichen Berichterstattung gewesen. 2006 wird als Jahr der Wetterrekorde in die Klimageschichte eingehen. Zwar war es nicht das wärmste Jahr, allerdings gab es in Teilen Europas den heißesten Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen im 17. Jahrhundert. Generell berichtete die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen (WMO) regionale Temperaturanomalien. Deutlich wurde die Klimaerwärmung anhand des Abschmelzens der großen Gletscher in Grönland und in der Antarktis. Erstmals haben auch ranghohe US-Politiker zugegeben, dass die Klimaveränderung zumindest zu einem Teil von Menschen verursacht wird. In diesem Zusammenhang kam es in den USA zu heftigen Protesten seitens der Forschung: Mehr als 10.000 Wissenschaftler protestierten gegen die Zensur wissenschaftlicher Arbeiten seitens der US-Regierung. Diese reicht von Themen der Klimakatastrophe bis hin zu Natur- und Umweltschutz. (http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061215031 )

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Meeresanstieg durch Erwärmung deutlich unterschätzt

Deutscher Forscher hält 1,4 Meter bis 2100 für möglich

Potsdam/London (pte/15.12.2006/15:36) - Der derzeit von den Forschern errechnete Anstieg des Meeresspiegels von neun bis 88 Zentimetern bis 2100, ist nach neuesten Erkenntnissen des Klimaforschers Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) deutlich zu niedrig angesetzt. Rahmstorf berichtet in der Vorab-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science, dass noch in diesem Jahrhundert der Anstieg des Meeresspiegels zwischen 50 und 140 Zentimeter betragen könnte.

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