Millionen Menschen von Dürre bedroht - besonders die Kinder leiden

In vielen Ländern Afrikas herrscht die größte Dürrekatastrophe seit langem. In einigen Regionen gab es bereits seit zwei Jahren kaum Niederschlag. Sintflutartige Regenfälle, vereinzelt im April und Mai aufgetreten, haben die Lage der Menschen nicht nachhaltig verbessert, sondern zusätzliche Probleme geschaffen. Ursache der extremen Wetterlagen ist das Klimaphänomen El Niño, das im vergangenen Jahr so heftig ausfiel wie nie. Ernten verdorren, Vieh verdurstet, viele Menschen verlassen ihre Dörfer auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Die Vereinten Nationen schätzen, dass infolge der Dürre in den nächsten Monaten fast 50 Millionen Menschen in 27 afrikanischen Ländern von Hunger und Wassermangel bedroht sein werden. Auch die SOS-Familien in den östlichen und südlichen afrikanischen Regionen sind von den Auswirkungen des fehlenden Niederschlags betroffen, z.B. von den extrem gestiegenen Lebensmittelpreisen. .. weiterlesen auf SOS-Kinderdorf.de

 

Weltwassertag: Caritas fördert lokale Lösungen

780 Millionen Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser - Klimawandel erfordert flexible Anpassungen

Freiburg (ots) - Ein Viertel aller Todesfälle in Entwicklungsländern sind auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen. Damit fordert der Mangel an sauberem Wasser jedes Jahr mehr Todesopfer als alle Kriege weltweit. Darauf weist Caritas international aus Anlass des Weltwassertages am 22. März hin. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes setzt beim Kampf für eine bessere Wasserversorgung auf lokal angepasste Lösungen. "Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Handpumpen, Filter und Zisternen sind einfache, aber höchst effektive Lösungen, um dieses Ziel zu erreichen. Mammutprojekte wie überdimensionierte Staudämme hingegen sind in der Regel fehl am Platz", so Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

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Marktcheck Kinder-Frühstücksflocken

02 Fotostrecke Grafik-MarktcheckIn jeder zweiten Packung stecken mindestens 30 Prozent Zucker - foodwatch fordert gesetzliche Zuckergrenze

Frühstücksflocken, die für Kinder vermarktet werden, sind fast ausnahmslos überzuckert und erfüllen nicht die Ansprüche an ein kindgerechtes Frühstück. Das zeigt ein Marktcheck von foodwatch. Die Verbraucherorganisation hat 143 Produkte unter die Lupe genommen, die in Aufmachung und Werbung gezielt Kinder ansprechen. Ergebnis: In jeder zweiten Packung stecken mindestens 30 Prozent Zucker. 4 von 5 Produkten haben einen Zuckergehalt von mehr als 20 Prozent. Nicht einmal 6 Prozent der untersuchten Produkte weisen einen Zuckergehalt von unter 10 Prozent auf. Die beliebten Smacks von Kellogg's zum Beispiel enthalten 43 Gramm Zucker. Lebensmittel-Multi Nestlé hat kein einziges Produkt für Kinder mit unter 30 Gramm Zucker im Flocken-Sortiment.

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Wasserloser Geschirrspüler wäscht mit Flüssig-CO2

Energiesparendes Konzept wird direkt in Schränke integriert

Wien (pte018/10.09.2012/13:35) - Eine Gruppe türkischer Designer um Gökçe Altun hat ein Konzept für einen Geschirrspüler vorgestellt, der komplett ohne Wasser auskommt, berichtet tuvie.com. Das schmutzige Geschirr wird mit überkritischem Kohlendioxid gespült. Dadurch wird kein Tropfen Wasser verschwendet und auch Spülmittel sind überflüssig. Selbst der Stromverbrauch hält sich in Grenzen. Zudem soll der neuartige Geschirrspüler direkt in die Geschirrkästen integriert werden. Schmutzige Gläser und Teller werden einfach in die Schränke gestellt und können nach dem Reinigungsvorgang direkt verwendet werden, da ja keine Restfeuchtigkeit vorhanden ist.

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Humanitäre Katastrophe in Westafrika

"Aus der Hungerkatastrophe ist durch Cholera, Fluten und Flüchtlingsströme eine Mehrfachkatastrophe geworden" /Hilfe weiterhin massiv unterfinanziert

Bonn (ots) - Die Hilfsorganisation CARE warnt davor, die über 18 Millionen Menschen, die in Westafrika von einer akuten Hungerkrise bedroht sind, zu vergessen. "Die humanitäre Situation in Niger, Tschad und Mali verschlechtert sich weiterhin dramatisch. Die Flüchtlingsströme aus Mali, die Fluten und der Ausbruch der Cholera im Niger haben aus der Hungerkatastrophe eine Mehrfachkatastrophe gemacht. Die Menschen brauchen dringend unsere Hilfe", so Stefan Ewers, Vorstandsmitglied von CARE Deutschland-Luxemburg.

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