Zürcher Öko-Erfindung macht Nespresso Konkurrenz

Schweizer erfindet eine umweltfreundliche wiederbefüllbare Edelstahl-Kaffeekapsel

Der Kaspelstreit zwischen Nestlé und den Nachahmern der Nespresso-Kapsel wird wieder intensiver. Derweil wittert ein ehemaliger Uhrmacherei-Spezialist mit einer wiederverwendbaren Kapsel aus Edelstahl ein gutes Geschäft dank dem Umweltbewusstsein der Kaffeetrinker. Auch an Erwin Meiers Erfindung dürfte der Nahrungsmittelgigant aus Vevey keine Freude haben. Seine Kapseln passen in die verschiedenen Nespresso-Maschinen.

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Polizeihandlungen landen verstärkt auf YouTube

Wiener Journalist kritisiert Methoden von Beamten bei Demonstrationen

Brixton/Wien (pte004/23.08.2012/06:15) - Auf YouTube wurde von Aktivisten des Brixton Police Monitor http://bit.ly/NzuhTi ein Video veröffentlicht, das die Festnahme eines Mannes, wegen angeblichen Besitzes von Cannabis, zeigt. Auf der Aufnahme ist zu sehen, wie der Mann mit dem Gesicht zum Boden liegt und ein Polizist seinen Stiefel hebt und ihn zumindest in der Nähe seines Kopfes absetzt. Ob es tatsächlich zum Kontakt gekommen ist, kann man nicht feststellen. Immer öfter tauchen Videos von Verhaftungen und gewalttätigen Übergriffen der Polizei im Internet auf. Ein Fall aus Wien spaltet derzeit die Gemüter.

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Ökonom: Weg mit dem Überfluss!

"Gesellschaft braucht Therapie, nicht Reformen"

Oldenburg (pte004/11.08.2012/06:15) - Die Weltkonjunktur schwächelt, die Euro-Zone kriselt und steuert erstmals seit 2009 wieder auf eine neue Rezession zu. Während viele nach Formen suchen, wie die Entwicklung wieder auf Wachstum getrimmt werden kann, fordert der Ökonom Niko Paech genau das Gegenteil: Die Wirtschaft muss schrumpfen, so seine Botschaft im Buch "Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie". Im Interview mit pressetext erklärt der prominente Wachstumskritiker von der Universität Oldenburg http://produktion.uni-oldenburg.de seine Ideen.

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Umwelt-Marketing ist Luxus für gute Jahre

PR-Experte: "Klima-Hype droht sich erneut totzulaufen"

Einbrüche in Krisenzeiten (pte004/07.08.2012/06:15) - Umwelt-Marketing steht und fällt mit der Wirtschaftsentwicklung. Das behaupten zumindest Statistiker der Penn State University http://psu.edu in der Zeitschrift "Public Understanding of Science". Ihr Resümee aus der Analyse von 30 Jahren Anzeigenanalyse des "National Geographic Magazine": Ökologische Themen gibt es in der Werbung - und somit in der gesellschaftlichen Wahrnehmung - nur in wirtschaftlich guten Jahren. PR-Fachleute erkennen allerdings statt ökonomischen eher kommunikative Zyklen.

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Klimawandel bedroht Mütter- und Kinderernährung

WHO fordert Maßnahmenbündel zur Senkung der Säuglingssterblichkeit

Genf/Mexiko-Stadt (pte004/21.06.2012/06:15) - Der Klimawandel bringt Entwicklungsländern Einschnitte in der Nahrungsproduktion. Das Problem der Unterernährung bei Frauen und Kleinkindern droht sich dadurch bis 2020 um 20 Prozent zu verschärfen, berichtet die WHO. "Die Welt hätte zwar genug Nahrung für alle, doch sind derzeit eine halbe Mrd. Frauen und Kinder unter fünf Jahren unterernährt als Folge ständig unzureichender Nahrungsverfügbarkeit. Ist heute jeder Siebte dieser Gruppe betroffen, könnte es in einem Jahrzehnt schon jeder Fünfte sein", warnt Carole Presern, Direktorin der "Partnership for Maternal, Newborn & Child Health" bei der WHO http://who.int/pmnch , im pressetext-Interview.

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Genkuh soll Milch mit Omega-3-Fettsäuren liefern

Expertin: "Enorme Risiken für Tier und Mensch möglich"

Baotou/Wien (pte003/19.06.2012/06:10) - Gentechnik soll es Kühen erlauben, künftig Milch mit "gesunden" Omega-3-Fettsäuren zu erzeugen, die sonst vor allem im Fischöl vorkommen. Forscher der Universität der Inneren Mongolei http://www.imu.edu.cn berichten im Fachblatt "Transgenic Research" von derartigen Ergebnissen. Kritiker warnen vor dem Experiment und dessen möglicher Umsetzung. "Wie bei allen gentechnisch modifizierten Techniken sind die Risiken für Tier, Mensch und Umwelt kaum abschätzbar", urteilt Dagmar Urban, Gentechniksprecherin bei Greenpeace http://greenpeace.at , im pressetext-Interview.

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Baby - Nahrungshersteller lehnt Preis für die Werbelüge des Jahres ab

foodwatch-Aktion bei Hipp: Goldener Windbeutel am Firmensitz verliehen - Hipp täuscht Öffentlichkeit auch in Presseerklärung

Am Firmensitz von Hipp im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel für die Werbelüge des Jahres verliehen. Der Babynahrungshersteller erhält den Preis für seine zuckrigen Instant-Früchtetees, die entgegen allen Ernährungsempfehlungen als geeignet für Kleinkinder ab dem 12. Lebensmonat beworben werden. "Ich will keine Werbelüge mehr sein" - mit diesem Transparent demonstrierte eine menschengroße Hipp-Tee-Dose vor dem Unternehmensgelände. Die "Georg-Hipp-Straße" benannten foodwatch-Aktivisten mit einem neuen Straßenschild in den "Platz der Verbrauchertäuschung" um. Beim Versuch, den Goldenen  Windbeutel persönlich an die Geschäftsführung zu überreichen, wurden sie vor dem Eingang zur Verwaltung jedoch abgewiesen. "Wir werden den Preis nicht annehmen, weil es bei Hipp schlicht keine Werbelüge gibt", erklärte eine Hipp-Sprecherin in einem kurzen Statement und forderte die foodwatch-Aktivisten auf, den Goldenen Windbeutel wieder mitzunehmen.  "Wir haben den Preis absolut nicht verdient", so die Sprecherin.

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Hipp gewinnt den Goldenen Windbeutel 2012

Verbraucher wählen zuckrige Kinder-Tees zur Werbelüge des Jahres

Zuckrige Instant-Tees bewirbt Hipp als geeignete Getränke für Kleinkinder schon ab dem 12. Monat - diese Irreführungskampagne haben Zehntausende Verbraucher zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Das ist das Ergebnis der Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de, dem foodwatch-Portal gegen Etikettenschwindel. Für seine Zuckergranulat-Tees "Früchte", "Waldfrüchte" und "Apfel-Melisse" erhält Hipp heute (Dienstag, 19. Juni) den Goldenen Windbeutel 2012. Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch werden den Negativpreis am Vormittag persönlich am Unternehmenssitz des Babynahrungs-Herstellers im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) verleihen.

129.229 Verbraucher haben bei der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2012 ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis:

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