Mediziner als Markenbotschafter

Wie Unilever und Danone Ärzte für Werbezwecke instrumentalisieren

Um Becel pro.activ, Actimel und Activia zu bewerben, haben die Hersteller Unilever und Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu instrumentalisieren. Ziel der speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen an Patienten empfehlen. Die Konzerne setzten dabei auf irreführende Angaben und verschwiegen relevante Informationen, wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin kritisierte.

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Minister beschließen Aus für Hygiene-Ampel

Schmuddelbetriebe werden vor Verbrauchern geschützt statt Verbraucher vor Schmudddelbetrieben

SPD-Minister verstoßen gegen eigenen Parteitagsbeschluss

Die gemeinsame Arbeitsgruppe von Wirtschafts- und Verbraucherschutzministern der Länder hat das Aus für die Hygiene-Ampel zur Veröffentlichung der Lebensmittelkontrollergebnisse beschlossen. Im Protokoll einer Sitzung der Arbeitsgruppe vom 11. Mai in Hamburg, das erst jetzt bekannt wurde und der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt, heißt es: "Die Vertreter der WMK [=Wirtschaftsministerkonferenz, fw] machten deutlich, dass nur eine fakultative Veröffentlichung mitgetragen werden kann. Ein obligatorisches System wird abgelehnt. Vor diesem Hintergrund verständigt sich die AG darauf, eine Veröffentlichung von lebensmittelrechtlichen Kontrollsystemen auf freiwilliger Basis weiterzuverfolgen. Hierbei entscheidet der einzelne Unternehmer, ob er die Kontrollergebnisse bekannt macht."

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Familie praktiziert Leben ohne Plastik

Bucherscheinung: Vom Experiment zum neuen Lebensstandard

Graz/Wien (pte002/09.06.2012/06:05) - Einer steirischen Familie ist es gelungen, seit nunmehr zwei Jahren ohne Plastik und Kunststoffe zu leben. Über ihre Erfahrungen und die Umstellung der Lebensgewohnheiten berichtet Familienmutter Sandra Krautwaschl im Buch "Plastikfrie Zone", das nun beim Heyne-Verlag http://randomhouse.de/heyne erschienen ist. Angeregt durch die Kino-Dokumentation "Plastic Planet" von Werner Boote (pressetext berichtete http://pressetext.com/news/20090912002 ) hat Krautwaschl versucht, Kunstsstoffe aus dem gemeinsamen Haushalt zu verbannen und durch andere Produkte zu ersetzen.

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Kampagne 'Mehrweg ist Klimaschutz' ruft zum umweltfreundlichen Kauf von Getränken auf

Berlin (ots) - Mehrweg unter Druck der Einweglobby - "Mehrweg-Allianz" fordert von Umweltminister Röttgen die Einführung einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung von Einweg und Mehrweg - Klimaschutzabgabe in Höhe von 20 Cent auf Einweg-Getränkeverpackungen zusätzlich zum Einwegpfand notwendig

Mehrwegflaschen schonen natürliche Ressourcen, vermeiden Verpackungsmüll und tragen wesentlich zum Klima- und Umweltschutz bei. Das ist die Botschaft der heute (26.4.2012) startenden Kampagne "Mehrweg ist Klimaschutz". Bereits zum sechsten Mal werden Verbraucherinnen und Verbraucher über Umweltvorteile und Unterscheidungsmerkmale von Mehrweg- gegenüber Einwegflaschen informiert. Die Kampagne ist eine Initiative der aus der mehrwegorientierten Getränkewirtschaft und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) bestehenden "Mehrweg Allianz".

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Welcher Fisch darf auf den Teller?

Greenpeace stellt neuen Einkaufsratgeber für Speisefische vor

Hamburg (ots) - Umweltbewusste Verbraucher können weiterhin ohne Bedenken Karpfen und Forelle essen; auf Aal und Rotbarsch sollten sie hingegen verzichten. Dies empfiehlt Greenpeace in der neuen Ausgabe des Einkaufsratgebers für Speisefische. Die unabhängige Umweltschutzorganisation bewertet darin rund 80 Arten, aufgeteilt in 380 Wild-Fischereien und Aquakulturen, hinsichtlich ihrer Gefährdung. "Die Überfischung der Meere ist nach wie vor weltweit dramatisch", sagt Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace. "Die Politik schafft es bisher nicht, sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Fischindustrie durchzusetzen.Daher spielen engagierte Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem Kauf dem Handel und der Politik zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Fischangebot möchten."

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Nahrungskrise in Westafrika: CARE benötigt 25 Millionen Euro für Hilfe in der Sahelzone

CARE International weitet Nothilfe für eine Millionen Menschen im Tschad, Niger und in Mali aus

Niamey/Bonn (ots) - "Die Lage der Menschen in der Sahelzone verschlechtert sich dramatisch. Sie brauchen dringend unsere Hilfe zum Überleben", so Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. Im Tschad, in Mali und Niger ist die Nahrungssicherheit von etwa elf Millionen Menschen bedroht. Über 1,8 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter eine Million Kinder. Deshalb ruft der Verbund von CARE International zu weiteren Spenden auf.

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Slow-Food-Vorsitzende: 'Lebensmittel zu billig'

Gesamtkosten industriell gefertigter Nahrung teurer als Bio-Produkte

Stuttgart (pte001/16.04.2012/06:00) - Die Diskussion um die Preise der Lebensmittel verkennt die Tatsache völlig, dass billige Nahrung im Supermarkt der Gesellschaft meist viel teurer zu stehen kommen als qualitativ hochwertige. Das erklärt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland http://slowfood.de , am Rande der Slow Food Messe http://messestuttgart.de/slowfood in Stuttgart. Der Verein, der am 1. Juni sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland feiert, will noch politischer auftreten als bisher, kündigt die Kulturwissenschaftlerin im Interview mit pressetext an.

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Deutsche Umwelthilfe ergreift juristische Schritte gegen ALDI und REWE

Berlin (ots) -  Deutsche Umwelthilfe mahnt Aldi Nord, Aldi Süd und Rewe wegen Verbrauchertäuschung ab - Angeblich zu "100 % kompostierbare" Tragetaschen von ALDI und REWE sind im Vergleich zu herkömmlichen Plastiktüten weder umweltfreundlich noch biologisch abbaubar - Verbraucherschutzministerin Aigner schweigt

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat die Handelsketten ALDI Nord, ALDI Süd und REWE wegen Verbrauchertäuschung mit vermeintlich biologisch abbaubaren Einkaufstüten abgemahnt. Alle drei Unternehmen bewerben ihre Einweg-Einkaufstüten aus Bioplastik unter anderem als "100% kompostierbar" und als "so weit wie möglich" aus erneuerbaren beziehungsweise nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Tatsächlich können die zum Teil aus gentechnologisch modifiziertem Mais hergestellten Tüten in Deutschland jedoch weder kompostiert werden noch weisen sie gegenüber herkömmlichen Plastiktüten gesamtökologische Vorteile auf.

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