Jeansmarken pfeifen auf Sandstrahl-Verbot

Modedesign schädigt weiterhin Gesundheit in Billiglohnländern

Wien (pte019/29.03.2012/13:58) - Die Ausbleichung von Jeans mittels der Sandstrahl-Technik, die für Arbeiter aus Zulieferbetrieben extrem gesundheitsschädlich ist, wird von den Markenfirmen weiter geduldet. Das zeigt die Clean Clothes Kampagne CCK http://cleanclothes.at im Bericht "Tödliche Jeans", für den Recherchen in Zulieferbetrieben Bangladeschs durchgeführt wurden. "Die Designvorgaben sollten so angepasst werden, dass Sandstrahlung unnötig ist. Zudem muss das Sandstrahl-Verbot strenger überprüft werden", fordert Clean-Clothes-Experte Philip Doyle gegenüber pressetext

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Klimawandel zwingt zu kompakten Städten

20120328003Expertin: Pro-Kopf-Flächenverbrauch viel zu hoch

Berlin bei Nacht: Städteboom braucht mehr Nachhaltigkeit (Foto: pixelio.de/Olek)

London (pte003/28.03.2012/06:10) - Die Städte der Welt werden in den nächsten beiden Jahrzehnten um 1,5 Mio. Quadratkilometer wachsen, was der Größe von Frankreich, Deutschland und Spanien zusammen entspricht. Welche Herausforderungen sich dadurch an die Politik und Stadtplanung stellen, diskutieren derzeit Experten bei der Konferenz "Planet under Pressure" http://planetunderpressure2012.net in London.

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Wie die Lebensmittelindustrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht

16 CoverReportKinderlebensmittel gerUnausgewogene Produkte, perfides Marketing und überbordende Lobbyarbeit: Die Lebensmittelindustrie leistet keinen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern, sondern trägt massiv zur grassierenden Fehlernährung bei. Das belegt der Report "Kinder kaufen", den die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin vorstellte.

In einem aktuellen Marktcheck hat foodwatch 1.514 Kinderlebensmittel unter die Lupe genommen und mit den Kategorien der aid-Ernährungspyramide bewertet. Das Ergebnis: Fast drei Viertel der Produkte (73,3 Prozent) fallen in die "rote" Kategorie an der Spitze der Pyramide. Es handelt sich um süße und fette Snacks, die nach den Empfehlungen des vom Bundesernährungsministerium geförderten "aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz" nur "sparsam" verzehrt werden sollten. Gerade einmal 12,4 Prozent der Produkte können der grünen Kategorie an der Basis der Pyramide zugeordnet werden - solche Lebensmittel sollten Kinder eigentlich "reichlich" verzehren. Fazit: Mit dem industriellen Angebot an Kinderlebensmitteln ist eine ausgewogene Ernährung praktisch unmöglich, denn es besteht fast ausschließlich aus Süßigkeiten und ungesunden Snacks. Die Hersteller stellen die Ernährungspyramide auf den Kopf: Ihre Produktpalette im Kinder-Segment entspricht ziemlich genau dem Gegenteil der ernährungsphysiologischen Empfehlungen.

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ITB 2012: Urlaub ohne Benzin

Verein Alpine Pearls verbindet ökologisches Handeln und Tourismus

Berlin (pte001/11.03.2012/06:00) - Reisen garantiert ohne Abgase und Motorenlärm bietet der Verein "Alpine Pearls" http://www.alpine-pearls.com . Die "Perlen" in den Alpen kommen aber nicht ganz ohne Fahrzeuge daher. Der neueste Trend sind Elektro-Fahrzeuge - vom Fahrrad bis zum Viertürer. Die Gäste reisen in der Regel mit der Bahn an. "Falls Gäste auf ihr Auto nicht verzichten können, können sie damit auch ankommen, müssen es im Ort aber stehen lassen", erklärt Laura Liduma, Vertreterin für das italienische Alpenstädtchen Valdidentro, gegenüber pressetext. In "ihrem" Ort können Gäste in den Nationalpark Stilfser Joch oder auch die in der Nähe gelegenen Thermalbäder besuchen.

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Fünf Energiespartipps zum Tag des Energiesparens

 

heizenBerlin (ots) - Energiesparen wird oft immer noch mit zusätzlichem Aufwand, frieren im Wohnzimmer oder kaltem Duschen verbunden. Dabei sind es schon einfache Kleinigkeiten, die im Alltag den Energieverbrauch senken, das Klima entlasten und obendrein den Geldbeutel schonen. Zum internationalen Tag des Energiesparens am 5. März gibt die gemeinnützige co2online GmbH fünf Tipps, wie mit wenig Aufwand Energie und Kosten gespart werden können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

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Auto verliert in Städten an Bedeutung

VCÖ-Trendstudie: Mobilitätswandel hat bereits begonnen

Wien (pte015/24.02.2012/12:20) - Wegstrecken in Städten werden immer weniger mit dem Auto und immer öfter mit dem öffentlichen Verkehr und dem Fahrrad zurückgelegt. Das zeigt eine Trendstudie, die der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) http://vcoe.at am heutigen Freitag in Wien präsentiert hat. "Der Mobilitätswandel in den größeren Städten hat bereits begonnen. Das Auto ist nicht mehr die heilige Kuh von einst und man nutzt es zunehmend statt es zu besitzen. Die Elektro-Mobilität löst die Erdöl-Ära ab und Gehen und Radfahren werden wichtiger", betont VCÖ-Expertin Bettina Urbanek.

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Kleinbauern meistern Dürre eher als Agrarkonzerne

20120221005Traditionelles Erfahrungswissen bester Hungerschutz

Bäurinnen in Uganda: Ökolandbau auch in Dürre nachhaltiger (Foto: Flickr/Savage)

Nairobi/Berlin (pte005/21.02.2012/06:15) - Landwirtschaftliche Kleinbetriebe sind mit der jüngsten Dürre und Hungersnot am Horn von Afrika besser zurande gekommen als die großindustrielle Landwirtschaft. Das zeigt eine Studie, die die Climate Chance Adaption and Development Initiative (CC DARE) http://ccdare.org gemeinsam mit der UNDP und der UNEP präsentiert hat. Kleine Initiativen zum Schutz der Landschaft und zur Verringerung des Pestizid- und Düngereinsatzes reagieren weitaus flexibler auf Umweltänderungen. Sie bessern Ernteertrag, Bodenqualität und Ernährung, während Kosten, Wasserverbrauch und Zeitaufwand sinken.

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"Wir wollen großen Anteil am Öko-Wachstum haben"

Sonnleitner auf DBV-Perspektivforum zur BioFach 2012 in Nürnberg

Berlin (ots) - (DBV) Während sich der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln in den letzten 10 Jahren verdreifacht hat, hat sich die Öko-Anbaufläche in Deutschland im gleichen Zeitraum nur verdoppelt. "Das gefällt uns deutschen Bauern überhaupt nicht! Wir wollen einen möglichst großen Anteil am Öko-Wachstum für die deutschen Landwirte haben." Zu dieser Aussage kam Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Rahmen des DBV-Perspektivforums auf der BioFach 2012 am 15. Februar 2012. Unter dem Titel "Marktanteile sichern - Öko-Landbau stärken!" sagte Sonnleitner auf der Messe in Nürnberg, dass der Öko-Landbau vor allem produktiver werden muss, damit sich ein Umstieg lohne. "In den letzten 25 Jahren haben die Weizenerträge im deutschen Öko-Landbau stagniert, ja sie haben sogar leicht abgenommen, während die Weizenerträge in der Landwirtschaft insgesamt stark gestiegen sind."

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