klimawandel

Mobilität

Regierungsprogramm Elektromobilität: Hastige Subventionszusage

Berlin. (pts019/18.05.2011/13:15) - Das Regierungsprogramm Elektromobilität, das Schwarz-Gelb am Mittwoch verabschiedet hat, leidet nach Einschätzung der Allianz pro Schiene an perspektivischer Blickverengung. "Die Regierung ist nicht gut beraten, nur zwei Tage nachdem die Autoindustrie ihre Forderungen aufgestellt hat, sofort eine hastige Subventionszusage zu geben", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Mittwoch in Berlin. "Alles, was die Bundesregierung erforschen will, läuft auf einen Motorentausch beim Auto hinaus", sagte Flege. "Das ist viel zu wenig, um eine Verkehrs- und Energiewende anzustoßen."

Durchquerung von fünf europäischen Ländern ohne Treibstoff

Lausanne (pte013/29.04.2011/11:50) - Der erste internationale Flug des Solarflugzeuges Solar Impulse HB-SIA steht unmittelbar bevor. Der Prototyp des Teams um André Borschberg und Betrand Piccard ist ab 2. Mai startklar für die Zwölf-Stunden-Strecke vom Schweizer Flugplatz Payerne bis zum Brüssel International Airport. "Ziel des Fluges ist es, europäische Institutionen zu ehrgeizigen Zielen bei erneuerbaren Energien zu ermuntern. Dafür kann ein fliegendes Flugzeug, das ganz ohne Treibstoff auskommt, das beste Vorbild sein", erklärt Solar Impulse-Sprecherin Alexandra Gindroz http://www.solarimpulse.com im pressetext-Interview.

1300462848i19651Drohender Diskredit durch fehlenden Ausbau erneuerbarer Energien

Freiburg (pte/19.03.2011/06:10) - Das Image der Elektroautos steht auf dem Spiel, wenn für ihren Betrieb Atom- und Braunkohlestrom zum Einsatz kommt, statt zusätzliche regenerative Kapazitäten. Davor warnt Jörg Warnstorf, Gründer des auf Solartechnik und Elektromobilität spezialisierten Unternehmens Solemo http://www.solemo.net, im pressetext-Interview. "Neben neuen Mobilitätskonzepten brauchen wir heute Prinzipien, die eine Einspeisung von Atomstrom in Elektroauto-Akkus verhindern. Ohne zusätzlichen Kapazitäten für erneuerbare Energie erhält Elektromobilität einen fahlen Beigeschmack."

ge101_zero_emissions_race_obsTag 80 des "Zero Emission Race": Der Renntross erreicht das Ziel Genf

Siegerpodest für das Oerlikon Solar Racing Team (mit Bild)

Trübbach (ots) - Nach rund 30.000 km Fahrtstrecke durch 16 Länder bei häufig widrigen Straßen- und Wetterbedingungen gewinnt der Zerotracer heute das im August 2010 gestartete "Zero Emission Race" vor heimischem Publikum in Genf. Damit gelingt dem Schweizer Team ein Rekord: Zum ersten Mal in der Geschichte hat ein Elektrogefährt eine derart große Distanz innerhalb von 80 Tagen zurückgelegt.

Der Termin: 1. bis 5. August 2011

125 Jahre Automobil, wohin hat es geführt? Zu weltweit fast eine Milliarde Fahrzeugen, einem enormen Wirtschaftsfaktor und hoher individueller Mobilität. Doch die Fahrzeuge benötigten meist fossile Brennstoffe, der Vorrat ist nicht unerschöpflich. Ein Lösungsweg, der weltweit mit unglaublichen Summen gefördert wird, ist unbestritten die elektrische Mobilität. Nicht von heute auf morgen, aber 2020 sollen es schon eine Mio. Fahrzeuge in Deutschland sein, erklärt Angela Merkel. Noch ist Skepsis beim Autofahrer verbreitet, meist begründet durch Unwissenheit. Hier setzt die e-miglia an. Die erste internationale E-Rallye nur für Elektrofahrzeuge verfolgt auch im zweiten Jahr das Ziel, der Welt zu zeigen, wie attraktiv und leistungsstark E-Mobile schon heute sind. Der Strom kommt aus der Steckdose und diese kann aus erneuerbaren Quellen gespeist werden.

Preisentwicklung abhängig von Seltenen Erden - Mit deutschem Strommix nicht klimafreundlich

Hamburg (ots) - Elektroautos gelten in Zeiten von Klimawandel und knapper werdendem Öl als Hoffnungsträger des Individualverkehrs. Seit Dezember 2010 sind in Deutschland mit dem Mitsubishi iMiEV, dem Peugeot iON und dem Citroën C-Zero die ersten Serienmodelle auf dem Markt. Dennoch erwarten Experten zunächst keine Klimaschutzeffekte, berichtet das aktuelle "Greenpeace Magazin". Die angepeilten Verkaufszahlen sind zu gering, die Preise zu hoch - und mit dem deutschen Strommix werden keine guten CO2-Werte erreicht.

Berlin (ots) - Zahl der Umweltzonen in Deutschland steigt 2011 auf 48 - Beispiel Berlin zeigt: Voraussetzung für eine spürbare Verbesserung der Luftqualität ist die konsequente Umsetzung und Überwachung von Fahrverboten für Diesel ohne Filter - EU-Kommission plant Einleitung von Vertragsverletzungsverfahren wegen vielerorts halbherziger Maßnahmen - Politisches Ziel von 1,5 Mio nachgerüsteten Diesel-Pkw wurde deutlich verfehlt - Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung auf, die betroffenen Regionen bei ihrem Kampf gegen die Luftverschmutzung zu unterstützen
Drei Jahre nach Errichtung der ersten Umweltzone in Deutschland ist die Zahl zum Jahresbeginn auf 44 angewachsen. In diesem Jahr kommen vier weitere als zentrales Instrument der Luftreinhaltung hinzu. Vor allem im Osten der Republik bestehe ein erheblicher Nachholbedarf, erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in Berlin. Neben der Stadt Markgröningen in Baden Württemberg richten die Städte Halle, Magdeburg und Leipzig neue Umweltzonen ein und schützen zukünftig ihre Bewohner besser vor Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2). Zudem wurden in vielen bestehenden Umweltzonen die Einfahrbedingungen für Dieselstinker verschärft, so in Augsburg, Düsseldorf, Osnabrück und Wuppertal. Weitere Städte folgen im Laufe des Jahres - entweder freiwillig oder aufgrund gerichtlich durchgesetzter vorzeitiger Verschärfungen wie in Stuttgart. Berlin, das als eine der ersten Städte zum 1. Januar 2008 eine Umweltzone einrichtete, kann inzwischen auf wissenschaftliche Daten verweisen, die die Wirksamkeit des Luftreinhalteinstruments eindeutig belegen.

1296746188i24685Laut ADAC wird Superbenzin zu Preisen von Super Plus verkauft

München (pte/04.02.2011/06:00) - Der ADAC http://www.adac.de hat im Zuge der Einführung des neuen Kraftstoffs E 10 vor Preisflunkerereien durch Mineralölkonzerne gewarnt. Der Automobilclub beruft sich hierbei auf einige Tankstellen, die bereits Superbenzin mit zehnprozentigem Ethanolanteil anbieten, und herkömmlichen Supersprit (Super E 5) zu Preisen auf Super-Plus-Niveau verkaufen. Auf Anfrage von pressetext sollen die ersten Fälle bei Aral- und OMV-Filialen aufgetreten sein.

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