'Ohne-Gentechnik'-Logo kann nur ein erster Schritt sein

foodwatch: Kennzeichnungslücke muss geschlossen werden

Berlin (ots) - Zur heutigen Vorstellung des "Ohne-Gentechnik"-Siegels durch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) erklärt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode:

"Das Ohne-Gentechnik-Siegel ist ein großer Schritt für Frau Aigner, aber ein kleiner Schritt für den Verbraucher. Weiterhin klafft eine große Kennzeichnungslücke: Wenn Tiere gentechnisch veränderte Futterpflanzen in ihrem Trog hatten, muss dies auf Fleisch, Milch oder Eiern nicht genannt werden. Wenn Verbraucher diese Produkte kaufen, werden sie gegen ihren Willen zu Unterstützern von Gentechnik auf dem Acker.

Die Bundesregierung muss sich in Europa für die Einführung einer verpflichtenden 'Mit-Gentechnik-Kennzeichnung' auch bei Tierprodukten einsetzen, wenn diese unter Einsatz transgener Futtermittel hergestellt wurden. Dass freiwillige Lösungen nicht ausreichen zeigt die Tatsache, dass bisher kaum ein Lebensmittelhersteller 'ohne Gentechnik' auf seine Produkte drauf schreibt. Das freiwillige Ohne-Gentechnik-Siegel kann nur ein erster Schritt sein."

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.