REWE Group tritt als erster Lebensmittelhändler 'Cotton made in Africa' bei

Nachfrageallianz will Lebensbedingungen von Baumwoll-Bauern verbessern

Köln (ots) - Als erster Lebensmittelhandelskonzern in Europa tritt die REWE Group der von der Aid by Trade Foundation getragenen Initiative "Cotton made in Africa" bei. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Politik sowie Nichtregierungsorgansisationen werden rund 150.000 afrikanische Kleinbauern in effizienten und umweltschonenden Anbaumethoden geschult. Ziel ist es, die Qualität der Baumwolle zu verbessern und die Erträge zu steigern. Zudem sichert der Aufbau einer Nachfrageallianz in den Industrieländern den dauerhaften Absatz der Baumwollprodukte. Mit dieser Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Bauern zunächst in Benin, Burkina Faso, Sambia und Mosambik aus eigener Kraft die Armutsspirale dauerhaft durchbrechen.

Im Rahmen ihre Beteiligung plant die REWE Group, ab 2010 mindestens 15 Prozent der in den mehr als 5.700 REWE- und PENNY-Märkten verkauften Textilien mit dem prägnant roten "Cotton made in Africa"-Logo anzubieten.

"Mit der Beteiligung an der Nachfrageallianz "Cotton made in Africa" untermauert die REWE Group ihren Anspruch, mit an der Spitze der europäischen Nachhaltigkeitsbewegung zu stehen. Die Qualität unserer Produkte verstehen wir nicht als reine Produktqualität. Wir haben einen umfassenden Qualitätsanspruch, der auch die Anbau- und Lebensumstände in den Produktionsländern mit umfasst", sagte Manfred Esser, Vorstand strategischer Einkauf der REWE Group.

Die Stiftung Aid by Trade Foundation wurde 2005 vom Hamburger Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group, Dr. Michael Otto, ins Leben gerufen. Um durch den Erhalt lebenswichtiger Ressourcen die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen zu sichern, will die Stiftung gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Durch die Unterstützung des regionalen, nachhaltigen Anbaus land- und forstwirtschaftlicher Produkte soll eine Verbesserung der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika erzielt werden. Derzeit beteiligen sich 23 internationale Unternehmen an der Initiative "Cotton made in Africa".

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