Erneuerbaren Energien droht Investitionslücke
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Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung blockiert 200 Milliarden Euro bis 2030
Hamburg (ots) - Die von der schwarz-gelben Bundesregierung beabsichtigte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke könnte künftige Investitionen in Erneuerbare Energien in Höhe von rund 200 Milliarden Euro bis 2030 verhindern. Bliebe es beim gesetzlich verankerten Atomausstieg, flössen diese Gelder in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, in Kraft-Wärme-Kopplung und Energiespartechnologien. Das geht aus dem Greenpeace-Energiekonzept "Plan B 2050" hervor. Vor allem neue, mittelständische Unternehmen und Stadtwerke würden diese Klimaschutz-Investitionen leisten. Greenpeace fordert, den Atomausstieg zu beschleunigen und als Investitionsmotor für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu nutzen.
Jahr 2009 brachte Förderrekord bei Erneuerbaren Energien im Wärmebereich
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Investitionen von mehr als 3 Milliarden EUR ausgelöst
Frankfurt (ots) - Das Bundesumweltministerium (BMU) hat mit seinem Marktanreizprogramm im Jahr 2009 einen Förderrekord im Bereich der Erneuerbaren Energien erreicht. Die Finanzierungen und Investitionszuschüsse haben die Förderung der Erneuerbaren Energien - auch in Zeiten der Finanzkrise - weiter unterstützt und insgesamt Investitionen in Höhe von 3 Mrd. EUR ausgelöst. Die KfW Bankengruppe konnte im Auftrag des BMU innerhalb dieses Programms 2.100 Förderkredite in Höhe von 300 Mio. EUR zusagen.
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Weltbank scheitert mit Erdölprojekt im Tschad
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Förderung bringt Elend statt Entwicklung
"Der Erbauer bietet die Raffinerie dem Volk des Tschad" (Foto: bicc.de)
Bonn (pte/27.02.2010/06:05) - Das Bonn International Center for Conversion (BICC) hat schwere Vorwürfe gegen die Weltbank und eines ihrer Entwicklungsprojekte im Tschad erhoben. Nach Erkenntnissen der Organisation ist die Weltbank mit dem seit 2000 "als Modellprojekt unterstützten" Vorhaben "fatal gescheitert". Das Erdölprojekt sollte den Fortschritt in dem zentralafrikanischen Land fördern und Armut bekämpfen, bringe jedoch Elend statt Entwicklung. Durch die Förderung soll sich die Situation weiter verschlechtert haben. Statt zu profitieren, leide die betroffene Bevölkerung im Tschad unter groben Schäden.
Jedem Dorf sein eigenes AKW
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Wissenschaftler forschen an Mini-Reaktoren für die lokale Energieversorgung
Hamburg (ots) - Während hierzulande über den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie diskutiert wird, forschen Wissenschaftler in den USA und in Japan an so genannten Mini-AKW: Kleine Reaktoren, die Energie für Dörfer oder Kleinstädte liefern sollen. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der März-Ausgabe (EVT 26.2.2010). Eine Idee ist, diese AKW modular einzusetzen. Eine kleine Einheit könnte eine abgelegene Siedlung mit Energie versorgen, ein Dutzend verbundener Einheiten würde die Leistung eines traditionellen AKW erreichen. Bei den Prototypen aus den USA handelt es sich um Leichtwasserreaktoren, wie sie lange auch auf Kriegsschiffen verwendet wurden. Die andere Technik aus Japan setzt auf eine Art nukleare Batterie, die mit flüssigem Natrium gekühlt wird. Das abgelegene Dorf Galena in Alaska hat bereits Interesse gezeigt, erster Kunde zu werden. Die Mini-AKW sollen günstiger in der Produktion sein und sicherer als große Reaktoren. Weltweit werden zurzeit 56 neue Atomkraftwerke gebaut, 19 davon allein in China. Aber weil der Energiebedarf überall rapide zunimmt, werden auch diese neuen Anlagen den globalen Anteil der durch Atomkraft produzierten Elektrizität nicht wesentlich erhöhen.Quelle: G+J Exclusive & Living
Koalitionskompromiss zur EEG-Novelle verteuert künftige Solarstromerzeugung
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Aachen (ots) - Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Solarstrom-Magazins PHOTON, erklärt zum Verhandlungsergebnis des Koalitionsausschusses:
"Der nun verhandelte Kompromiss der Regierungsparteien zur Solarstromförderung im Erneuerbare-Energien-Gesetzes geht grundsätzlich in die richtige Richtung, enthält aber mit dem Ausschluss von Ackerflächen sowie der Eigenverbrauchsregelung zwei Fehlsteuerungen, welche Solarstrom unnötig verteuern und damit den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland langfristig gefährden."
Der Ausschluss der Ackerflächen stoppt billigen Solarstrom
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Sharp begrüßt Einspeisevergütung für Solarstrom in UK: Kapazitätsausbau erwartet
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Mit den im Februar beschlossenen Einspeisetarifen von bis zu 41.3 pence/kWh (umgerechnet 47,4 Eurocent) für Solarstrom setzt die britische Regierung deutliche Zeichen für die zukünftige Energiegewinnung. Sharp rechnet mit einem starken Wachstum des nationalen Photovoltaikmarktes und erwartet auch für die „Eco Build“, weltgrößte Fachmesse für nachhaltiges Bauen in London, eine spürbare Aufbruchstimmung.
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Atomkraft ist kein Klimaretter
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Schweizer Untersuchung: CO2-Emissionen höher als angegeben
Atomlobby behauptet falsche Sachen (Foto: Daniel Bleyenberg/pixelio.de)
Zürich (pte/19.02.2010/12:35) - Das Argument, dass Atomkraftwerke weniger CO2 produzieren als etwa die Photovoltaik oder Windkraftwerke, konnte die Schweizerische-Energie-Stiftung http://www.energiestiftung.ch erneut widerlegen. Außerdem sei der 2,5-Prozent-Anteil der Atomkraftwerke der globalen Energieversorgung viel zu klein, um als "Klimaretter" gelten zu können.
"Um die Welt mit Atomstrom zu versorgen, müssten hunderttausende neue Atomkraftwerke errichtet werden", so Sabine von Stockar, Projektleiterin Atom & Strom bei der Schweizerischen Energie-Stiftung gegenüber pressetext. Das sei alleine schon deshalb nicht machbar, weil die weltweiten Uranvorräte beim gegenwärtigen Jahresverbrauch für nur noch 65 Jahre ausreichen.
Versorgungskrise: Atombranche geht das Uran aus
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Massive Ausbaupläne und Förderprobleme treiben Rohstoffpreise an
Preise für Uran werden steigen (Foto: pixelio.de, Volker Wiedemann)
Heidelberg/Frankfurt (pte/19.02.2010/06:00) - Aufgrund der immensen Ausbaupläne der Atomindustrie einzelner Länder droht schon in den kommenden zehn Jahren ein Versorgungsengpass mit Uran. Als Ursache führen Fachleute an, dass die Uranminen jährlich nur zwei Drittel des weltweiten Bedarfs fördern. Das Problem ist nicht neu, denn die Atombranche deckt den Rest bislang aus Vorräten, die vor 1980 in Zeiten des Kalten Krieges während der jahrzehntelangen Überproduktion in den Minen angesammelt wurden. Da Restbestände in den nächsten Jahren zur Neige gehen, bahnen sich Engpässe an.
Fast doppelte Nachfrage bis 2030
Die Problematik gewinnt angesichts neuer, sich schon in Planung befindlicher Meiler rund um den Globus an Brisanz. Wie das Wissenschaftsportal spektrumdirekt schreibt, wollen neben China, Indien, Russland und Brasilien auch die USA ihren Energiehunger mit dem Ausbau der Kernkraft stillen. Allein die Volksrepublik strebt danach, in den kommenden zehn Jahren 20 neue Meiler ans Netz zu bringen. Prognosen der Internationalen Atomenergieorganisation IAEO nach wird der Uranbedarf von heute rund 65.000 Tonnen bis 2030 auf 93.000 Tonnen im Jahr ansteigen. Ob die Nachfrage zu stillen sein wird, hängt von den Minenbetreibern ab.
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