Jede zweite Solarfirma vor dem Aus
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Branchensterben 2010 erwartet - Energiekonzernen kommt Schlüsselrolle zu
Analyst: Solarfirmen droht massive Pleitewelle (Foto: aboutpixel.de, Uwe Dreßler)
Berlin/New York (pte/07.09.2009/13:56) - Das weithin prognostizierte Branchensterben im Solarsektor ließ bisher auf sich warten. Im kommenden Jahr soll es nun jedoch soweit sein und sogar noch dramatischer ausfallen als bislang angenommen. Rund die Hälfte der weltweiten Hersteller dürften 2010 nicht überleben, wie US-Medien unter Berufung auf Daten des Marktforschungsunternehmens The Information Network berichten. "Wir erwarten Konsolidierungserscheinungen in der Solarbranche, allerdings bei Weitem nicht in dem Ausmaß", stellt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft http://www.solarwirtschaft.de, im Gespräch mit pressetext klar. Die Finanzkrise habe besonders zu Verzögerungen bei Großprojekten geführt, wovon Deutschland weniger betroffen sei als andere Länder. Zudem schrumpfte mit dem Einbruch des spanischen ein wichtiger Absatzmarkt spürbar. "Für die kommenden zwei Jahre sehen die Prognosen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von rund 15 Prozent dennoch recht zuversichtlich aus", meint Körnig.
Vorfahrt für Erneuerbare Energien statt Laufzeitverlängerung
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Berlin (ots) - Auf der heutigen Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten" forderte Hermann Albers, Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie und Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Vorfahrt für Erneuerbare Energien. "Kernkraft und Kohlemeiler sind von gestern. Wind, Sonne & Co. gehört die Zukunft", so Albers in seiner Rede vor dem Brandenburger Tor. "Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke blockieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Sie verstopfen Stromnetze und Strommärkte. Sie gefährden den Vorrang der Erneuerbaren Energien bei der Netzeinspeisung und stellen so künftige Milliardeninvestitionen des deutschen Mittelstands in Frage."
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Mehrheit der Deutschen will den Atomausstieg
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Greenpeace-Umfrage: 59 Prozent der Bundesbürger lehnen Laufzeitverlängerung ab
Berlin (ots) - Fast zwei Drittel der Bundesbürger fordern von der zukünftigen Bundesregierung, am gesetzlich verankerten Atomausstieg in Deutschland weiter festzuhalten. Dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace. 59 Prozent der Befragten lehnen die von CDU/CSU und FDP für einen Wahlsieg in Aussicht gestellte Laufzeitverlängerung alter Atomkraftwerke ab. Vor allem die junge Generation befürwortet eine Wende in der Energiepolitik. 71 Prozent der befragten Schüler setzen sich für den Ausstieg aus der Atomenergie ein. Greenpeace fordert den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2015 und hat mit seinem Energiekonzept "Klimaschutz: Plan B 2050" nachgewiesen wie dies umsetzbar ist.
Greenpeace-Aktivisten projizieren Totenkopf auf Kühlturm des Atomreaktors Biblis A
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Umweltschützer kommen RWE-Demonstration zuvor
Biblis (ots) - Biblis, 4. 9. 2009 - Vor Beginn der heutigen RWE-Pro-Atom-Kundgebung in Biblis haben Greenpeace-Aktivisten gegen Atomkraft demonstriert. Mit einem Projektor haben die Umweltschützer das Bild eines Totenkopfes und den Slogan "Atomkraft: Energie ohne Zukunft!" auf den Kühlturm des Atomreaktors Biblis A geworfen. RWE hat einen Tag vor der Großdemonstration zahlreicher Bürgerinitiativen und Umweltschutzorganisationen in Berlin gegen die Atomkraft ihre Auszubildenden aufgerufen, vor dem ältesten Atomreaktor Deutschlands für die veraltete Technologie zu demonstrieren. Für die Veranstaltung werden sie von der Arbeit freigestellt. Bei einer Abschluss-Kundgebung wird der Vorstandsvorsitzende von RWE, Jürgen Grossmann, gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) auftreten.
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Gabriel begrüßt Greenpeace-Gutachten zur Subventionierung der Atomindustrie
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Gabriel: „Das Gutachten belegt einmal mehr, dass die Atomindustrie seit 1950 direkt und indirekt massiv subventioniert wurde. Allein die Finanzhilfen und die Steuervergünstigungen betrugen demzufolge 125 Milliarden Euro.“ Die Gutachter schätzen den Förderwert der staatlichen Regelungen im Zeitraum 1950 bis 2008 auf insgesamt 164,7 Milliarden Euro in heutigen Preisen. Pro Kilowattstunde Atomstrom entspricht dies einer durchschnittlichen Förderung von etwa 4 Cent pro Kilowattstunde.
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Atomenergie kostet Bundesbürger bereits 258 Milliarden Euro
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Greenpeace legt umfassende Bilanz zur Förderung der Atomkraft vor
Berlin (ots) - Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2008 rund 165 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Mindestens 92,5 Milliarden Euro kommen künftig an Ausgaben noch hinzu. Diese tatsächlichen Kosten der Atomenergie beziffert jetzt eine von Greenpeace beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegebene Studie. In ihren Subventionsberichten hingegen führt die Bundesregierung lediglich Atomsubventionen von weniger als 200 Millionen Euro auf. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, alle Subventionen für die Atomkraft offen zu legen und Fördermittel künftig nur noch für Erneuerbare Energien und effiziente Brennstoffnutzung auszugeben.
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In der Antarktis erprobt für ein wärmeres Zuhause
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Neuer Vakuum-Röhrenkollektor von Consolar spart Energie und gewinnt mehr Wärme für Heizung und Warmwasser / In der ersten CO2-freien Polarstation in der Antarktis im Einsatz
(pressebox) Frankfurt am Main, 01.09.2009, Wer solar die Heizung unterstützen will, kann mit den Kollektoren von Consolar jetzt bis zu 40 Prozent mehr Energie und damit Kosten einsparen als mit anderen Kollektoren im Markt. Der neue Vakuum-Röhrenkollektor TUBO 12 CI fängt durch seine spezielle Konstruktion mehr Sonnenwärme ein, was sich insbesondere im Winter und in der Übergangszeit auszahlt. Möglich wird das durch das „Thermoskannen-Prinzip“. Die Anschlüsse an den Kollektoren liegen unten und verhindern, dass Wärme nach oben entweicht.
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Dem Deutschen Volke eine Zukunft ohne Atomkraft
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Greenpeace-Aktivisten hissen Banner am Reichstagsgebäude
Berlin (ots) - 15 Greenpeace-Aktivisten sind heute morgen auf das Reichstagsgebäude geklettert, um für den Atomausstieg zu demonstrieren. Unter der Inschrift "Dem Deutschen Volke" am Westportal des Gebäudes, haben die Aktivisten ein drei mal 15 Meter großes Transparent mit den Worten "... eine Zukunft ohne Atomkraft" angebracht. 91 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass im Jahr 2050 die Erneuerbaren Energien die bedeutendste Rolle in der Energieversorgung Deutschlands spielen sollen. Dies ist das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage bei tns-emnid zu den Präferenzen für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland. Für die Atomkraft traten lediglich sieben Prozent der Befragten ein.
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