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e-miglia 2010: Die neue Rallye für E-Mobile

emigliaDie Leistungsfähigkeit elektrischer Mobilität darzustellen ist das Ziel der e-miglia 2010, der neuen Elektro-Straßenrallye. Der Startschuss fällt am 3. August in München, im nördlichen Italien rollt die emissionsfreie Wettkampfflotte am 6. August über die Ziellinie. Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Gültiger Führerschein und ein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit zwei, drei oder vier Rädern, schon ist man dabei. Die Anmeldung ist ab sofort auf www.e-miglia.com möglich.

Am 2. August wird die TÜV SÜD AG als offizieller Partner der e-miglia 2010 die technische Abnahme der teilnehmenden Fahrzeuge durchführen. „Für viele Menschen ist Elektro-Mobilität ein noch sehr abstraktes Thema, die allermeisten kennen E-Autos maximal von den bunten Bildern der großen Automessen. Für TÜV SÜD ist E-Mobilität ein absolutes Kernthema. Deshalb war es für uns keine Frage, als es darum ging, die Rolle als technischer Partner für die e-miglia zu übernehmen. Hier findet sich der Spirit der klassischen Rallyes wieder – eine neue Technologie stellt ihre Alltagstauglichkeit in einer herausfordernden Fahrt unter Beweis“, Horst Schneider, Sprecher der Geschäftsführung TÜV SÜD Auto Service GmbH.

Zum Rallyegeschehen: Jeder Tag ist in eine Überführungsetappe und eine Sonderprüfung unterteilt. Für die Überfahrt wird ein Zeitfenster vorgegeben, innerhalb dessen die Teilnehmer von A nach B kommen müssen.  Zwei oder drei Checkpoints sind unterwegs anzufahren, ansonsten kann die Route frei gestaltet werden. Beim Start und im Ziel stehen Ladestationen bereit. Nachladen, Akkuwechseln oder ein eigenes Serviceteam: alles ist erlaubt. Wird jedoch die vorgegebene Zeit über- oder unterschritten oder ein Checkpoint versäumt, gibt es Strafpunkte.

Die Sonderprüfungen finden auf abgesperrtem Terrain statt und beinhalten abwechslungsreiche Aufgaben. Die Streckenlänge beträgt maximal 10 km und Schnelligkeit ist nicht das Maß aller Dinge. Knapp 200 km umfasst die längste Etappe, rund 100 km davon gehen bergab. Mit der Rekuperationstechnik ist hier einfaches „Nachladen“ möglich.  Im Ganzen ist die e-miglia eine Herausforderung, die der neuen Technik und den Teilnehmern einiges abfordert.

Richard Schalber, der sportliche Leiter der e-miglia, blickt auf Jahrzehnte im Rallyesport zurück: „Die Transsyberia Rallye war schon ein großes Abenteuer und eine enorme Aufgabe, aber jetzt mit der e-miglia kommen Anforderungen auf mich, die Teilnehmer und natürlich die Fahrzeuge zu, die wieder alles Gewesene in Frage stellen. Nur mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen eine Rallye zu kreieren und durchzuführen, das ist spannend. Alle reden von Green Cars und ich bin neugierig, was die Hersteller nun wirklich zu bieten haben.“

Die Startgebühr beträgt € 1.500 pro Teilnehmer und dem Gesamtsieger winken € 10.000 Prämie bei der ersten e-miglia Rallye. Und wer weiß, vielleicht ist sie in 50 Jahren ein Klassiker und man erinnert sich mit Erfurcht an die Garde der Pioniere und den ersten Sieger in der Geschichte der elektrischen Mobilität. Die Anmeldung ist bis zum 30.6.2010 möglich.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.e-miglia.com