Jamann: "Die reichen Länder programmieren die Armut vor"
Bonn (ots) - BONN/POZNAN 27. November 2008 - Unmittelbar vor der UNO-Klimakonferenz im polnischen Poznan (Posen) fordert die Hilfsorganisation CARE ein "ambitioniertes Kyoto-Nachfolgeprotokoll." CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann, der an der Konferenz teilnehmen wird, erklärte dazu in Bonn:" Die ärmsten Länder brauchen 40 Milliarden Euro. Damit können wir ihnen helfen, mit den veränderten Klimabedingungen umzugehen." Jamann sprach von der "vorprogrammierten Armut durch die reichen- sowie die Schwellenländer."
Experten schätzen bereits heute, dass durch die Klimakatastrophe bis zu 40 Millionen Tonnen Getreide weniger geerntet werden würde. Jamann: "Dies führt unweigerlich zu höheren Preisen, Hungerkrisen sind vorprogrammiert." Der CARE-Geschäftsführer nannte es "zynisch, dass die, die die geringste Verantwortung für den Klimawandel tragen,
den höchsten Preis zu zahlen" hätten.
29.11.2008 - 06:00 Uhr, CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
