Berlin (ots) - Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) fordert am Rand des G8-Gipfels eine standortangepasste, nachhaltige und effiziente Landwirtschaft in den Ländern der Dritten Welt als Strategie gegen den Welthunger. Investitionen in eine solche leistungsfähige Landwirtschaft sollen nach Auffassung der FAO die ärmsten Länder in die Lage versetzen, selbst die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten. Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL: "Langfristig kann die Welternährung nur durch eine leistungsfähige Landwirtschaft sichergestellt werden. Das gilt für die Industrienationen ebenso wie für Entwicklungs- und Schwellenländer. In Deutschland setzt sich die FNL seit vielen Jahren für Lösungen ein, die nachhaltig und effizient sind. Nur so können wir die Ressourcen für nachfolgende Generationen erhalten, gleichzeitig die weltweite Ernährungsproblematik entschärfen und auch den Klimawandel abmildern."
Problemlösungen beginnen in Industrieländern wie Deutschland
Abseits von ordnungspolitischen Maßnahmen entstehen Lösungsansätze zur Eindämmung des weltweiten Hungers und des Klimaschutzes bereits vor der Haustür auf deutschen Äckern. Auch vor diesem Hintergrund sind Ernährungssicherheit und Klimaschutz elementare Themen der FNL. Sie setzt sich für eine starke heimische Landwirtschaft ein, die die natürlichen Ressourcen schont und immer effizienter nutzt. "Eine solche effiziente Produktion auf den bereits heute genutzten Ackerflächen - mit dem bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln - ist einer Umwandlung von bislang ungenutzten Flächen auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes vorzuziehen", so Schenk. Eine effiziente Produktion helfe im Übrigen auch dabei, die je erzeugter Produkteinheit entstehenden Emissionen zu reduzieren und trage so zum Klimaschutz bei.
CADI - Index für klimabedingten landwirtschaftlichen Rückgang
Wo wird der Klimawandel die Landwirtschaft am stärksten treffen?
Dieses Tool kartiert beobachtete und prognostizierte Produktivitätsverluste lokaler Nutzpflanzen mit einer Auflösung von 10 km, die durch veränderte Klimabedingungen verursacht werden.
Das „Global Justice Project“ zielt darauf ab, eine neue Vision für den globalen Fortschritt im 21. Jahrhundert zu entwerfen: die Verankerung menschlicher Entwicklung und Gleichheit in der Bewohnbarkeit des Planeten. Es untersucht die Bedingungen, unter denen sich die Welt auf dieses Ziel zubewegen könnte, und skizziert einen sowohl ökonomisch als auch ökologisch konsistenten Übergangspfad für den Zeitraum von 2026 bis 2100.
GLOBAL TIPPING POINTS Harmful tipping points in the natural world threaten humanity by disrupting life support systems and societal stability. The effects of tipping points will be transmitted and amplified throughout our globalised world. To mitigate these risks, we should focus on positive tipping points—opportunities where beneficial changes become self-sustaining. History shows rapid societal shifts are possible.
Strengthening global governance to protect the environment
MEGA is a coalition of civil society organizations working in cooperation with like-minded governments and other stakeholders to strengthen environmental governance.