Klimasteuer auf Fleisch und Milch gefordert
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Forscher: Sieben Prozent weniger Treibhausgase möglich
Göteborg/Potsdam (pte/26.01.2011/06:10) - Für jede Tonne CO2, die bei der Herstellung von Fleisch und Milch an die Atmosphäre freigesetzt wird, sollen Konsumenten künftig 60 Euro Klimasteuer zahlen. Das fordern Ökonomen der Universität Göteborg http://www.gu.se in der Zeitschrift "Climate Change". Die Maßnahme könnte die Treibhausgas-Ausstöße der europäischen Landwirtschaft um sieben Prozent senken, rechnen die schwedischen Forscher vor.
Welcher Fisch darf auf den Teller?
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Greenpeace stellt neuen Einkaufs-Ratgeber für Speisefische vor
Hamburg (ots) - Die meisten Fischbestände sind weltweit bedroht und sollten nachhaltig genutzt werden. Empfehlungen für einen nachhaltigen Konsum gibt der Greenpeace-Ratgeber "Fisch - beliebt, aber bedroht", der heute in der 5. Auflage erscheint. Karpfen und Forelle können bedenkenlos verzehrt werden. Gar nicht auf den Teller gehören Aal und Rotbarsch. Weitere beliebte Speisefische wie Kabeljau, Hering und Lachs sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Hier sollten Verbraucher auf die Kennzeichnung der Produkte achten: Fanggebiet und Fangmethode geben Auskunft, ob das Produkt aus einer nachhaltigen Fischerei stammt.
Greenpeace deckt Skandal bei Dosenthunfisch auf
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Industrie verkauft bedrohte Arten und unter falschem Label
Hamburg (ots) - 23. 11. 2010 - Thunfisch in Dosen ist häufig widerrechtlich aus verschiedenen Arten zusammengesetzt und falsch gekennzeichnet. Dies ist das Ergebnis einer Greenpeace-Untersuchung von Stichproben in zwölf Ländern. In der EU ist es verboten mehrere Fischarten in einer Dose oder einer Charge zu mischen und falsch zu kennzeichnen. Auch der deutsche Marktführer "Saupiquet", der in fast jedem Supermarkt erhältlich ist, hält sich nicht daran.
Fünf Heiz-Tipps für weniger CO2-Emissionen
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Mitmach-Aktion "Wir zeigen, was geht" will Klimabilanz von Schulen verbessern
Schulen verpflichten sich freiwillig zur CO2-Reduktion
Berlin (ots) - Unter dem Motto "Wir zeigen, was geht" sind Schulen bis zum 1. Dezember aufgerufen, ihre CO2-Emissionen zu ermitteln und sich ein freiwilliges Einsparziel im Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de/cop16 zu setzen. Denn trotz Schulferien und nutzungsfreien Wochenenden verbrauchen Schulgebäude etwa 70 Prozent mehr Energie als vergleichbare öffentliche Gebäude.
Falschinformation zur Ampelkennzeichnung
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foodwatch fordert Richtigstellung von Verbraucherministerin Ilse Aigner
Die Verbraucherorganisation foodwatch hat Bundesministerin Ilse Aigner aufgefordert, ihre Falschinformation zum Thema Nährwertkennzeichnung öffentlich richtigzustellen. "Das Verbraucherministerium bis hin zu Ministerin Ilse Aigner hat systematisch und über Monate hinweg eine Studie aus dem eigenen Hause falsch dargestellt, die eindeutig für die Verwendung von Ampelfarben bei der Nährwertkennzeichnung spricht", sagte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.
Ökostrom: Vor dem Anbieterwechsel lohnt sich der Preisvergleich
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Köln (ots) - Die Debatte um den Klimawandel motiviert inzwischen viele Verbraucher, auch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Darum nutzen immer mehr Haushalte Ökostrom. Wie das Bundesumweltministerium ermittelte, stieg der Anteil der "grünen" Energie am Bruttostromverbrauch 2008 von 14,2 auf 15,1 Prozent. Doch nicht jeder Ökostrom ist auch wirklich so sauber, wie der Verbraucher annimmt. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte bei der Wahl seines Ökostromanbieters auf Gütesiegel wie das TUVdotCom-Siegel von TÜV Rheinland achten. "Dieses Signet bestätigt, dass der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt, CO2-neutral ist und die Anlagen den allgemeinen Umweltschutzstandards entsprechen", erklärt Kai Zitzmann, Fachreferent für Energieeffizienz und Energieberater bei TÜV Rheinland.
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Handelsketten untergraben EU-Verordnung zum Glühlampenausstieg
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Berlin (ots) - Bau- und Elektromärkte, Drogerien und Supermärkte verkaufen weiterhin die seit mehr als einem Jahr verbotenen Glühbirnen - Testbesuche der Deutschen Umwelthilfe im Einzelhandel ergeben teilweise breite Sortimente an matten Glühlampen sowie 100 Watt Glühlampen - DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert Vollzugebehörden dazu auf, gegen diesen Verstoß des EU-Klimaschutzrechts vorzugehen
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Lebensmittelbuch bleibt Geheimsache
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Gericht lehnt Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen ab
Fruchtkremfüllung ohne jede Spur von Frucht, Schokoladenpudding mit nur einem Prozent Kakao-Anteil: Verbraucher dürfen weiterhin nicht erfahren, wie solche irreführenden Festlegungen im Deutschen Lebensmittelbuch zustande kommen. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster hat am Dienstag (02.11.2010) eine Berufungsklage der Verbraucherorganisation foodwatch auf Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der staatlichen Lebensmittelbuchkommission abgewiesen (Az. 8 A 475/10). "Wir teilen die Gesetzesauslegung der Richter nicht. Sobald uns die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, werden wir prüfen, ob wir Revision gegen die Entscheidung beantragen", sagte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.
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