klimawandel

Klimawandel

[Spiegel Online] Früher haben die Sowjets Regenwolken gemolken, um ihre Maiparaden trocken zu halten. Jetzt experimentieren chinesische Meteorologen mit künstlichem Schnee: Über Tibet zwangen sie Wolken zum Niederschlag - der Umwelt zuliebe. Denn die Himalaja-Gletscher schmelzen, Dürre droht.
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[Spiegel Online] Die "Bild"-Zeitung kooperiert im Rahmen der Kampagne "Rettet unsere Erde" mit ungewöhnlichen Partnern. Gemeinsam mit den Umweltverbänden Greenpeace, BUND und WWF startet Deutschlands größte Boulevardzeitung eine Kampagne mit Aktionen für den Klimaschutz.[Mehr...]

Hightech-Hochaus erzeugt mehr Strom als es verbraucht

Mailand (pte/16.04.2007/11:50 ) - Der in Florenz beheimatete Architekt David Fisher hat in Dubai das weltweit erste Projekt für den Bau eines energietechnisch unabhängigen Hochhauses mit schwenkbaren Stockwerken vorgestellt. Der mit Windturbinen und Photovoltaikzellen ausgestattete 313 Meter hohe Wolkenkratzer wird 20 Prozent mehr  Strom erzeugen als er verbraucht. Die Rotationsgeschwindigkeit jeder einzelnen der insgesamt 68 Etagen kann je nach Bedarf eigenständig programmiert und gesteuert werden.

Experte: "Politiker überschätzen die Zeit, die ihnen noch bleibt"

Messstation bringt Licht ins CO2-Dunkel

Amsterdam (pte/14.04.2007/06:05 ) - Indische Wissenschaftler wollen die wenig rühmliche Umweltbilanz des Landes nicht weiter akzeptieren und haben ein nationales Überwachungssystem für die von Indien verursachten Emissionen und deren Auswirkungen auf die Atmosphäre und Umwelt vorgeschlagen. Das auf den Namen Indoflux getaufte System soll neben der CO2-Beobachtung in der Atmosphäre auch Messstationen zu Wasser und zu Land umfassen und in bestehende weltweite Netzwerke integriert werden. Das berichtet das Magazin Science in seiner aktuellen Ausgabe. Als eines der Vorbilder gilt dabei das übernationale europäische Forschungsprojekt CarboEurope http://www.carboeurope.org , das seit dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit von über 90 Einrichtungen die CO2-Bilanz Europas beobachtet.

Mögliche Erklärung für größtes Grundwasser-Reservoir der Erde

Überreste von Riesensee in der Sahara entdeckt

Boston (pte/13.04.2007/13:50 ) - Im Nordwesten Sudans sind auf Satellitenbildern die Umrisse eines riesigen Sees entdeckt worden. Laut NewScientist hat eine Wissenschaftlerin vom Boston University Center for Remote Sensing http://www.bu.edu/remotesensing/ während Nachforschungen über die hydrologische Geschichte der Region die sich von der Umgebung abhebende Fläche auf dem Kartenmaterial gesehen. Die frühere Existenz des Riesensees stellt eine mögliche Erklärung dar, warum eines der trockensten Gebiete der Erde heute noch über das größte Grundwasser-Reservoir des gesamten Planeten verfügt. Auch untermauert die Entdeckung die Vermutung, dass die Sahara einst eine feuchte und grüne Region darstellte.

Temperaturanstieg führt zu Kettenreaktionen im globalen System

Klimaschwankungen auch während Eiszeiten

Trondheim (pte/12.04.2007/06:10 ) - Die Erde war innerhalb, aber auch zwischen den vergangenen Eiszeiten enormen Klimaschwankungen ausgesetzt. Forscher haben nun herausgefunden, dass das Schmelzen von großen Eismassen in Amerika und der Antarktis vor 60.000 Jahren ungeahnte Auswirkungen auch auf weit entfernte Schauplätze wie die Barents-Region in Russland und Norwegen hatte. "Das Eis in der Barentssee begann durch den ansteigenden Meeresspiegel zu schwimmen, brach auf und schmolz schließlich komplett. Die riesigen Mengen an Frischwasser im Ozean löste eine regelrechte Kettenreaktion aus", so Eiliv Larsen, Geologe am norwegischen Geologieinstitut NGU http://www.ngu.no , im pressetext-Interview.
[Euractiv.com] Nach einer Marathonsitzung stellten Wissenschaftler und Regierungsvertreter den zweiten IPCC-Bericht zum Klimawandel 2007 vor. Der Bericht bestätigt, dass der Klimawandel eine Tatsache ist und dass die Ärmsten der Armen am stärksten von der Erderwärmung betroffen sein werden.[Mehr....]
Brüssel/Wien (pte/06.04.2007/13:49 ) - "Man kann wissenschaftliche Ergebnisse nicht unterdrücken." Mit diesen Worten hat die renommierte Klima-Expertin Helga Kromp-Kolb von der Universität für Bodenkultur in Wien gegenüber pressetext das politische Tauziehen um den brisanten zweiten Teil des Klimaberichts kommentiert. Ursprünglich für Freitag Vormittag angekündigt, hat der Weltklimarat IPCC http://www.ipcc.ch die Veröffentlichung der Ergebnisse aufgrund von politischen Unstimmigkeiten überraschend verschoben. Wie aus Brüssel zu hören ist, haben einige Vertreter der Nationalstaaten wie die USA, China, aber auch Russland und Saudi-Arabien die zusammenfassende gemeinsame Erklärung noch einmal nachredigiert und in Teilen abgeschwächt. Ein Passus zu den erwarteten Klimaschäden in Nordamerika wurde komplett gestrichen.

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