Australiens Sandsturm geht auf Starkregen zurück
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Jahrhundertereignis für Sydney global keine Seltenheit
Die Ostküste Australiens ist derzeit in eine rote Wolke gehüllt (Foto: wikimedia commons)
Brisbane/Leipzig (pte/23.09.2009/13:55) - Der starke Sandsturm, der heute, Mittwoch, die australische Stadt Sydney lahmgelegt hat, dürfte seinen Ursprung in starken Regenfällen vergangener Jahre haben. Zu diesem Schluss kommt der Klimatologe Samuel Marx von der University of Queensland http://www.uq.edu.au gegenüber dem Wissenschaftsmagazin ABC Science. In früheren Forschungen hat der Wissenschaftler Staubstürme bis vor 10.000 Jahren zurückverfolgt und fand dabei deutliche Zusammenhänge mit der Schwankungsbreite von Nass- und Trockenzeiten. "Ende des Vorjahres verzeichnete Zentralaustralien starke Niederschläge, die große Flutwellen auslösten. Dabei wurden große Mengen von feinem Material abgelegt, die nun ausgetrocknet und ein leichtes Spiel des Windes sind", erklärt Marx.
Mensch und Natur lassen Wüsten wachsen
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Geologie, Regen und Stürme neben Wasserentnahme entscheidend
Der ehemalige Aralsee hinterlässt eine große Wüste (Foto: Universität Marburg/Opp)
Marburg (pte/23.09.2009/12:00) - Die ständige Ausbreitung der Wüstenflächen auf unserem Planeten geht in den meisten Fällen auf das Zusammenwirken natürlicher Bedingungen und menschlichen Einwirkens zurück. Diesen Umstand diskutieren internationale Wissenschaftler am "Dust & Sand Storm and Desertification Symposium" http://www.dss-symposium2009.info, das nächste Woche in Marburg stattfindet. Präsentiert werden dabei Forschungen zur Wüstenbildung in Zentralasien, aus der Mongolei und Indien. "Fast immer bedingen sowohl der Mensch als auch das Klima oder natürliche Gegebenheiten den Fortschritt der Wüstenbildung", erklärt Tagungs-Organisator Christian Opp im pressetext-Interview.
Konsumverzicht braucht gesellschaftliches Umdenken
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Erwartung bestimmt die Zufriedenheit
Ein Abkommen vom Verschwendertum erfordert neue Glücksdefinitionen (Foto: pixelio.de/Miginfo)
Jena (pte/23.09.2009/06:05) - Je stärker eine Gesellschaft auf Konsum orientiert ist, desto unzufriedener macht sie der Verzicht und desto schwieriger bekommen Maßnahmen des Umweltschutzes den nötigen Rückhalt. Zu diesem Schluss kommen Wirtschaftsforscher vom Max-Planck-Institut für Ökonomik http://www.econ.mpg.de in Jena. Sie untersuchten in Experimenten die Mechanismen, von denen die Zufriedenheit des Einzelnen oft abhängt. "Ob wir uns als glücklich empfinden oder nicht, hängt in hohem Maß davon ab, mit wem wir uns vergleichen", so das Resümee der Studienleiterin Astrid Matthey im Gespräch mit pressetext.
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Aufruf zu mehr Klimaschutz: Weltweite Unterschriftenaktion gestartet
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New York/Düsseldorf (ots) - Die internationale Werbe- und Medienbranche unterstützt die Vereinten Nationen (UN) in ihrem Engagement für ein ehrgeiziges neues Klimaschutzabkommen. "Hopenhagen", so der Name der globalen Kampagne, ruft weltweit Menschen auf, sich für ein substanzielles Ergebnis der UN-Klimakonferenz vom 07. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen einzusetzen. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Webseite http://www.hopenhagen.org, die von führenden Agenturen wie Ketchum Pleon betreut wird.
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VGB-Studie berechnet angeblichen Kraftwerksbedarf
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VGB-Studie zeigt: In der EU-27 müssen bis 2020 Kraftwerkskapazitäten von 475.000 MW errichtet werden
Klimaschutz und Versorgungssicherheit erfordern massives Investitionsprogramm
Lyon/Frankreich und Essen/Deutschland (ots) - Bis 2020 besteht für die Mitgliedstaaten der EU ein Neubaubedarf von 475.000 Megawatt (MW) Kraftwerksleistung, dies entspricht fast zwei Drittel der heutigen europäischen (EU-27) Erzeugungsleistung von 750.000 MW. Das hat jetzt der VGB PowerTech gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelt.
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Klimaschutz hat Vorfahrt: Vollgas mit der Bioenergie
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RENEXPO® 2009 informiert in Augsburg über erneuerbare Energien
Augsburg (ots) - Weltweit und in Deutschland steigt die Nachfrage nach der Verwendung pflanzlicher Biomasse. Treffpunkt der Zukunfts-Technologien die RENEXPO® vom 24. - 27. September in Augsburg. Sie informiert über die gesamte Bandbreite der regenerativen Energien und der Energieeffizienz.
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Erneuerbare Energien in Deutschland stärker ausbauen
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Gabriel für weiteren Sondergipfel zum Klimaschutz
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat vor seinem Abflug vom UN-Sondergipfel ein weiteres Treffen der Staats- und Regierungschefs zu den Klimaverhandlungen gefordert. „Das Treffen darf keine Eintagsfliege sein, denn wir sind noch sehr weit von einem Erfolg entfernt. Wenn sich im Dezember in Kopenhagen wieder 200 Umweltminister mit 5.000 Klimaexperten treffen, wird das nichts helfen. Wir sind uns alle einig. Was fehlt, ist die Unterstützung der Regierungschefs, der Finanzminister und der Wirtschaftsminister“, sagte Gabriel.Read more: Erneuerbare Energien in Deutschland stärker ausbauen
Biokraftstoffe zerstören Golf von Mexiko
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Überdüngung lässt Sauerstoff im Meer weiter schwinden
Die Todeszone im Meer südlich der Mississippi-Mündung wuchert (Bild: NASA)
Pittsburgh/Kiel (pte/22.09.2009/13:30) - Die Entscheidung der USA, in Zukunft stärker auf Biotreibstoffe zu setzen, bedeutet für den Golf von Mexiko unweigerlich die Ausweitung seiner sauerstoffarmen Todeszone. Zu diesem Schluss kommen Mikrobiologen der Carnegie Mellon University http://www.cmu.edu in Pittsburgh. In der Zeitschrift "Environmental Science and Technology" berichten sie, dass selbst eine Konzentration der Bioethanol-Produktion auf Zellulose den Sauerstoff im Golf weiter verknappen wird, obwohl die Stickstoffeinträge dadurch geringer wären als bei der Biotreibstoff-Gewinnung aus Maisstärke.
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