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25 Verbände und Wissenschaftseinrichtungen fordern Gesetzesinitiative: Schluss mit der Abhängigkeit von Energieimporten

Deutschland (ots)  - Der jüngste Lieferboykott beim Gas aus Osteuropa hat gezeigt, wie schnell ganze Länder im wahrsten Sinne des Wortes "auf Eis gelegt" werden können. Die hohe Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern aus Drittstaaten zwingt zu raschem Handeln. Denn Versorgungssicherheit für alle ist möglich - durch Energie aus hierzulande nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B. Holz. Die Konsequenz lautet: jedes Haus und jede Wohnung muss künftig mit einem Kamin- oder Kachelofen samt Schornstein ausgestattet sein.

(openPR) - Das Errichten und Betreiben von Gebäuden ist alljährlich für den Ausstoß von 174 Millionen Tonnen CO2 in Deutschland verantwortlich – das sind rund 20 Prozent der jährlichen Gesamtmenge. Diese Zahlen sprechen weder für Ökonomie noch für Ökologie, von Nachhaltigkeit ganz zu schweigen. Einige Akteure in der Immobilienwirtschaft denken daher seit geraumer Zeit über klimaschonende Maßnahmen nach, unter anderem über sogenannte „Green Buildings“, also energieeffiziente und umweltfreundliche Immobilien.

Neu erschienen: Bildband zeigt Sanierungsvorhaben für Wohnhäuser, die Energie sparen und dabei richtig gut aussehen

Berlin (ots) - Der neue Bildband "Energieeffizienz trifft Architektur" zeigt, wie Energieeffizienz, schöne Architektur und zeitgerechte Wohnkultur unter "einem Dach" realisiert werden können. Auf 56 Seiten stellt er mit großformatigen Fotos und informativen Fakten Beispiele des Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vor. Beispielgebend für die Sanierungsaufgaben der Zukunft vereinen sie Energieeffizienz und architektonischen Anspruch. Sowohl Eigentümern, die vor Sanierungsentscheidungen stehen, als auch Fachakteuren bietet der Bildband Anregungen zur Nachahmung.

Bei Fernsehern geht der Trend zu immer größeren Geräten, die immer länger laufen – und damit zu höheren Stromkosten. In den meisten deutschen Haushalten hat das TV-Gerät eine Bildschirmdiagonale von 66 Zentimetern und mehr und ist durchschnittlich etwas länger als vier Stunden täglich an. Dies zeigt eine für die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage von Emnid.

Mehr Geld für Hauseigentümer und Unternehmen

Das Bundesumweltministerium stellt im laufenden Jahr 400 Millionen Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich zur Verfügung. Mit dem so genannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen gefördert. „Wir stellen dafür mehr Geld zur Verfügung als je zu vor. Damit helfen wir Hausbesitzern, sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu machen, schützen das Klima und unterstützen gerade auch das lokale Handwerk“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Am 1. Juli 2009 wird der Energieausweis auch für Nichtwohngebäude wie Schulen, Krankenhäuser oder Bürobauten Pflicht. Mit der Broschüre "Energieausweis für Nichtwohngebäude - der Einstieg in die Modernisierung" bietet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) öffentlichen und privaten Eigentümern eine praxisnahe Hilfe bei der Umsetzung der gesetzlichen Neuerung.  Der Energieausweis hilft die Energieeinsparpotenziale offenzulegen und zeigt, welche Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Energieverbrauch senken und Kosten sparen lässt sich dann ganz ohne zusätzliche Investitionen zum Beispiel mit Hilfe von Contracting. Wie Bund, Länder und Kommunen Contracting-Projekte vorbereiten und durchführen können – das zeigt der neue "Contracting-Lotse für Kommunen" der dena.

Bundesbauminister Tiefensee eröffnet Vorzeigeobjekt in München

München/Holzminden (ots) - "Ich empfehle Ihnen: besuchen Sie das Plus-Energie-Haus vor Ort und lassen Sie sich beraten und inspirieren." Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat pünktlich zu Beginn der Messe BAU in München die Eröffnung des Vorzeigeobjekts "Plus-Energie-Haus" auf dem Marienhof in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen mit Oberbürgermeister Christian Uhde vorgenommen. Mit dem Gebäude wirbt das Bundesministerium für VerEnkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)für eine zukunftsfähige Bauweise.

Die Haustechnik des "Gebäudes der Zukunft" kommt von STIEBEL ELTRON: Das Lüftungsintegralgerät LWZ 303 sorgt über Wärmetauscher und die integrierte Wärmepumpe für eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung und übernimmt neben der
kontrollierten Lüftung auch die Warmwasserbereitung und Heizung. Das Plus-Energie-Haus entstand aus der Idee von Studenten der TechnischenUniversität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger. Es ist eine Weiterentwicklung des Projektes, mit dem der international erfolgreiche Architekt aus Kassel den Sieg bei dem vom US-Energieministerium ausgeschriebenen, äußerst renommierten Wettbewerb "Solar-Decathlon" erringen konnte.

"Das Gebäude zeigt prototypisch, wie die Verbindung von energieeffizientem und architektonisch anspruchsvollem Bauen konkretaussehen kann", so Bauminister Wolfgang Tiefensee. Das Plus-Energie-Haus des BMVBS ist noch bis zum 15. April 2009 auf dem Marienhof in München zu besuchen. Ab dem 1. Juni 2009 ist dann Berlin
Standort des Vorzeigeobjektes.

"Wir freuen uns, dass STIEBEL ELTRON seine Stellung als Technologieführer für energieeffiziente Haustechnik, insbesondere im Bereich Wohnungslüftung und Wärmepumpen, mit der Ausstattung dieses Hauses einmal mehr unter Beweis stellen kann", so Dr. Ulrich Stiebel, Mitinhaber des Unternehmens aus Holzminden, im Rahmen seiner Ansprache zur Eröffnung.

19.01.2009 - 10:30 Uhr, STIEBEL ELTRON

Jetzt beim Wettbewerb Effizienzhaus teilnehmen

(openPR) - Gelungene Architektur und minimaler Energiebedarf – ab sofort können sich Eigentümer und Planer bei dem mit 120.000 Euro dotierten bundesweiten Wettbewerb "Effizienzhaus – Energieeffizienz und gute Architektur" bewerben. Prämiert werden sanierte und neu gebaute Wohnhäuser, die architektonische und energetische Qualität beispielhaft vereinen. Ausrichter sind unter anderem das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), sowie als regionale Partner für Niedersachsen der enercity-Fonds proKlima und die Klimaschutzagentur Region Hannover.

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