Ölgigant investiert in Biokraftstoffgewinnung
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Exxon nimmt Körperfett von Algen ins Visier
Irving, Texas (pte/16.07.2009/06:10) - Der international operierende Ölkonzern Exxon hat am Dienstag massive Investitionen in die Gewinnung von Biokraftstoff aus Algen angekündigt. In Zusammenarbeit mit dem Biotech-Unternehmen Synthetic Genomics http://www.syntheticgenomics.com (SGI) soll aus den Fettreserven von Algen Treibstoff hergestellt werden. Dafür beabsichtigt der Konzern, mehr als 600 Mio. Dollar in ein Projekt zu investieren, im Zuge dessen neue Verfahren zur Züchtung möglichst großer Mengen an Algen entwickelt werden sollen. Exxon wird zudem Personal bereitstellen, das von der Gewinnung der im Wasser vorkommenden Lebewesen bis zur Raffinierung des Kraftstoffes zum Einsatz kommen soll. Nach zeo2-Bericht: Biblis B bleibt kalt
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Berlin (ots) - Verzicht auf Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Biblis B war unausweichlich - Deutsche Umwelthilfe fordert von Atomaufsichtsbehörden "Ende der Geduld" - Beherrschbarkeit von Leckunfällen mit Zerstörung von Dämm- und Dichtungsmaterial muss in allen 17 Atomkraftwerken zweifelsfrei nachgewiesen werden - von DUH herausgegebenes Umweltmagazin zeo2 hatte das Problem vor zwei Wochen aufgedeckt
Gabriel setzt neue Sicherheitsmaßstäbe für ein Atommüllendlager
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Das Bundesumweltministerium hat heute neue Sicherheitsanforderungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle veröffentlicht, die dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. Die neuen Sicherheitsanforderungen lösen die aus dem Jahr 1983 stammenden Kriterien ab und sind somit Planungsgrundlage für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Zugleich wurden Eckpunkte für ein verbindliches und verpflichtendes Auswahlverfahren für den Standort eines Atommüll-Endlagers veröffentlicht. Dies gab Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute bei der Vorstellung des BfS-Jahresberichts 2008 bekannt. Nach einer neuen repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts, die das BMU in Auftrag gegeben hat, ist die Meinung der Deutschen zur Nutzung der Atomenergie eindeutig: Zwei Drittel der Deutschen wollen den beschlossenen Atomausstieg beibehalten (31 Prozent) oder sogar beschleunigen (32 Prozent). 89 Prozent der Befragten wollen ältere und störanfälligere Atomkraftwerke schneller! abschalten und dafür jüngere Atomkraftwerke länger laufen lassen. Selbst 87 Prozent der Unions- und 89 Prozent der FDP-Anhänger sehen dies so.
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Warum Atomstrom so billig ist
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(Stromtipp.de) - Atomstrom ist günstig, so lautet das Credo der Atomkraftbefürworter. In den abgeschriebenen Meilern könne Strom konkurrenzlos billig produziert werden. Stimmt das? Wir haben uns die Kosten des Atomstroms mal genauer angeschaut.
In Deutschland gibt es derzeit 17 Atommeiler, die von Wartungsarbeiten oder Störungen abgesehen, seit Jahrzehnten Strom produzieren (Im Bild: das AKW Krümmel). Und dieser Strom, so die Betreiber der Atomkraftwerke, sei sehr günstig. Würden die Kernkraftwerke wegfallen, stiege der Strompreis. Doch die Realität sieht anders aus: In den vergangenen Jahren ist der Strompreis um 50% gestiegen, trotz laufender AKW. Befürworter der Atomkraft argumentieren wiederum, dass ohne die AKW der Preis noch höher sei.
Umfrage: Atomausstieg führt nicht zu höheren Strompreisen
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Greenpeace fordert die Stilllegung deutscher Atomreaktoren bis zum Jahr 2015
Hamburg (ots) - Eine Mehrheit von 74 Prozent der Bundesbürger geht davon aus, dass die Strompreise durch eine Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke nicht sinken würden. Dies ergab eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace. Nur 22 Prozent der 1000 Befragten denken, dass längere Laufzeiten zu günstigeren Strompreisen führen. Selbst 68 Prozent der CDU/CSU-Wähler versprechen sich durch mögliche Laufzeitverlängerungen keine Vorteile für die eigene Stromrechnung. Greenpeace fordert die sofortige Abschaltung der ältesten und unsichersten Atomreaktoren in Deutschland sowie einen vollständigen Atomausstieg bis zum Jahr 2015.
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Hohlefelder: Gabriels Forderungen - Wahlkampfshow ohne Substanz
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Gabriel wirft Oettinger Atomideologie vor
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