Aktivisten protestieren gegen Wiedereinstieg in die Atomkraft
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Greenpeace: Bundeskanzlerin und Atomindustrie machen schmutzigen Deal
Berlin (ots) - Gegen den Schulterschluss von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und der Stromindustrie für einen Wiedereinstieg in die Atomkraft protestieren heute 50 Greenpeace-Aktivisten vor dem Hotel InterContinental in Berlin. Vor dem Zugang zum Jahreskongress des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordern sie "Stoppt Merkels Atomdeal". Die Umweltschützer liegen als Warnung vor den Risiken der Atomkraft als "Strahlenopfer" zwischen gelben Atommüllfässern, eine Luftschutzsirene heult. Zwei gegen radioaktive Strahlung besonders abgeschirmte Fässer mit kontaminiertem Erdreich aus der Nähe des AKW Tschernobyl sollen der Bundeskanzlerin vor ihrer Rede beim BDEW als Mahnung übergeben werden.Read more: Aktivisten protestieren gegen Wiedereinstieg in die Atomkraft
Atomkraft ist gefährlich, blockiert den Klimaschutz und bremst die Konjunktur
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Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor dem Atomkraftwerk Unterweser
Nordenham (ots) - Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in den frühen Morgenstunden vor dem Atomkraftwerk Unterweser bei Nordenham. Die Aktivisten fordern die sofortige Stilllegung des in den 70er Jahren gebauten Reaktors des Energieversorgers E.ON und weiterer sechs deutscher Atomkraftwerke. Keiner dieser sieben Reaktoren ist derzeit ausreichend gegen einen Flugzeugabsturz oder einen terroristischen Anschlag aus der Luft geschützt. Die Folgen eines Unfalls wären katastrophaler als bisher von den Behörden zugegeben.Read more: Atomkraft ist gefährlich, blockiert den Klimaschutz und bremst die Konjunktur
Ohne CCS-Gesetz ist der Industriestandort Deutschland in Gefahr
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Braunkohlenindustrie reagiert mit Unverständnis auf Verschiebung der Bundestagsentscheidung
Schwarzer Tag für den Klimaschutz
Köln (ots) - Die Verschiebung der abschließenden Bundestagsabstimmung über das Gesetz zu Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid darf nach Ansicht der deutschen Braunkohlenindustrie nicht zum "schwarzen Tag für den Klimaschutz werden". Der von der Bundesregierung vorbereitete Gesetzesentwurf berücksichtigt hinlänglich Bedenken und Besorgnisse des Umweltschutzes und achtet den Eigentumsbegriff. In der Schlussphase der Beratungen und Abstimmungen sei zudem eine strengere finanzielle Vorsorge und Haftung für die künftigen Betreiber von Kohlendioxidspeichern verankert worden. Zudem enthalte der Gesetzentwurf eine Revisionsklausel, auf Grund derer die technologische und wirtschaftliche Entwicklung der CCS-Technologie 2015 noch einmal überprüft werden soll.Read more: Ohne CCS-Gesetz ist der Industriestandort Deutschland in Gefahr
Atomstrom verliert bundesweit an Bedeutung
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Alte AKW können sofort abgeschaltet werden
Hamburg (ots) - Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke können sofort abgeschaltet werden, ohne dass dies die Stromversorgung von Industrie und Privathaushalten in Deutschland beeinträchtigt. Nach Greenpeace-Recherchen sinkt der Anteil der sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland tendenziell seit 2001. Hingegen steigt die ins Ausland exportierte Strommenge und der Anteil der Erneuerbaren Energien. Die Produktion von Strom aus Wind, Sonne und Wasser wächst so stark, dass er wegen Überproduktion zeitweise nicht mehr ins Stromnetz eingespeist werden kann.Atomkonzerne nutzten Endlager Asse II wie wilde Müllkippe
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Greenpeace: 30 Aktivisten demonstrieren vor Niedersächsischem Landtag
Hannover (ots) - Für eine lückenlose Aufklärung des Atommüll-Skandals im einsturzgefährdeten Endlager Asse II demonstrieren heute 30 Greenpeace-Aktivisten vor dem Sitz des Niedersächsischen Landtags in Hannover. Die Aktivisten platzierten 40 gelbe Atommüllfässer auf den Stufen des Parlamentsgebäudes und fordern auf einem Banner von den fünf Landtagsfraktionen beim "Asse-Skandal: Licht ins Dunkel!" zu bringen. Fünf in Bergmannskluft gekleidete Aktivisten wollen Vertretern der fünf im Landtag vertretenen Parteien symbolisch Grubenlampen für eine bessere Orientierung bei der Aufklärung des Skandals überreichen.
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Atomlager Asse: Lug und Trug von Anfang an
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Greenpeace enthüllt: radioaktive Laugen seit 1967 bekannt
Hamburg (ots) - Bereits 1967 hat die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF, heute Helmholtz Zentrum) im maroden Salzstock Asse II mit Tritium kontaminierte Lauge festgestellt. Das geht aus einem Bericht der GSF an das Bergamt Goslar aus dem Jahr 1994 hervor, der Greenpeace vorliegt. Greenpeace fordert von dem einzusetzenden niedersächsischen Asse-Untersuchungsausschuss eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge in der Asse und politische Konsequenzen.
Asse: Atomkonzerne drückten Sicherheitstandards
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Greenpeace-Recherchen zeigen heimliche Allianz zwischen Aufsichtsbehörden und Stromkonzernen
Hamburg (ots) - Auf Druck der Energiekonzerne hat die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF, heute Helmholtz-Zentrum) als Betreiberin des maroden Endlagers Asse II im Jahr 1975 ihre Sicherheitstandards für die Einlagerung von Atommüll gesenkt. Das belegt ein Schriftwechsel zwischen Stromkonzernen, GSF und Bundesinnenministerium, den Greenpeace ausgewertet hat. Im Endlager angelieferte Fässer durften ab Dezember 1975 fünf Mal mehr Radioaktivität enthalten als ursprünglich vorgesehen. Die Energiekonzerne verlangten zudem von der GSF Zugeständnisse bei den Betonabschirmungen der Fässer. Greenpeace fordert vom künftigen niedersächsischen Untersuchungsausschuss, die damaligen Absprachen und Verträge der Beteiligten lückenlos aufzuklären.
Kohle ist 'nachhaltig'
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Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts NEEDS
Essen (ots) - Energie aus Kohle hat nachhaltig und langfristig geringere soziale Kosten der Stromerzeugung im Vergleich zu vielen erneuerbaren Energien, dies selbst unter Berücksichtigung der Klimaproblematik. Zu diesem für Viele möglicherweise sehr überraschenden Ergebnis kommt das von der Europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt Nachhaltigkeitsorientierte Entwicklung von Externalitäten in der Energiegewinnung, kurz NEEDS ("New Energy Externalities Development for Sustainability"), das kürzlich in Brüssel der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Ermittelt wurden die abschätzbaren externen und die zusammen mit den privaten Kosten der Energieproduzenten daraus resultierenden "sozialen Kosten" verschiedener zukunftsträchtiger Energieträger und Energiesysteme bis 2050. Private Kosten sind dabei alle Aufwendungen, die bei der Stromerzeugung entstehen und die Preisbildung beeinflussen (ausgenommen Steuern oder Subventionen). Externe Kosten geben die Lasten an, die durch das Handeln eines Akteurs für andere, an der Handlung unbeteiligte Akteure entstehen. Sie erfassen z. B. Kosten von Umweltschäden, die durch Aktivitäten zur Energieerzeugung für die Volkswirtschaft entstehen. Ergebnis: Die Stromerzeugung aus Kohle schneidet insbesondere bei Einführung von CCS* überdurchschnittlich gut ab und ließ Energiequellen wie das Erdgas, aber auch die Biomasse und die Photovoltaik im Hinblick auf die sozialen Kosten z.T. deutlich hinter sich.Weitere Beiträge ...
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