Panikstimmung in der Atombranche
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„Dass ohne Atomstrom die Lichter ausgehen, gehört zu den ältesten Propagandamärchen der Atomlobby. Das jüngste Märchen lautet: Ohne Atomstrom verfehlen wir unsere Klimaschutzziele. Die Realität ist: Es gibt keine Stromlücke in Deutschland, und für die Klimaschutzziele spielt Atomkraft keine Rolle.
Bundestag beschließt Energieleitungsausbaugesetz
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Gabriel: Wichtiger Schritt zur Modernisierung des Stromnetzes
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes durch den Bundestag begrüßt. „Das ist ein wichtiger Schritt für die überfällige Modernisierung des deutschen Elektrizitätsnetzes. Wir schaffen die Bedingungen für zügigere Genehmigungen, ermöglichen in sensiblen Bereichen die von vielen Menschen geforderte Erdverkabelung und ebnen der innovativen Gleichstromtechnik den Weg. Außerdem machen wir den Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken attraktiver. Die Netzbetreiber haben damit erheblich verbesserte Rahmenbedingungen. Sie müssen jetzt für die dringend notwendigen und mehrfach zugesicherten Investitionen in die Netzinfrastruktur sorgen. Verkaufsverhandlungen und die Diskussion um eine deutsche Netz AG dürfen nicht als Vorwand für weitere Verzögerung missbraucht werden. Der Staat hat seine Hausaufgaben gemacht. Jetzt sind die Unternehmen am Zug“, so der Minister.Sicheres Klima bedeutet Verzicht auf Kohle
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Drei Viertel der fossilen Brennstoffvorräte müssen unabgebaut bleiben
Umstieg auf Kohle bringt dem Klima nicht
London (pte/30.04.2009/13:55) - Rund drei Viertel der verbliebenen fossilen Brennstoffe - Kohle, Öl und Gas - müssen unabgebaut bleiben, wenn das Ziel die Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken, Wirklichkeit werden soll. Wissenschaftler raten Politikern im Fachmagazin Nature dazu, den weltweiten CO2-Ausstoss zu reduzieren, anstatt "sichere" Levels von jährlichen Emissionen festzulegen. Insgesamt mehr als 100 Nationen haben sich bereit erklärt, Schritte zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu beschränken.Greenpeace erinnert an Reaktorunfall in Tschernobyl
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Projektion an die Schutzhülle 23 Jahre nach dem Super-GAU
Tschernobyl/ Ukraine (ots) - Mit einer Projektion an die Schutzhülle um den verunglückten Atomreaktor von Tschernobyl hat Greenpeace in der Nacht zum Freitag an die Reaktorkatastrophe vor 23 Jahren erinnert. "Tschernobyl: Schon vergessen, Frau Merkel?" ist auf der Außenwand zu lesen gewesen. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Gefahr verheerender Reaktorunfälle ernst zu nehmen und sich gegen die Verlängerung von Laufzeiten der ältesten deutschen Atomkraftwerke auszusprechen.Read more: Greenpeace erinnert an Reaktorunfall in Tschernobyl
Öl am Nordpol: Schon bald erste Bohrungen in der Arktis?
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Schätzungen über tatsächliche Vorkommen noch ungenau - Arktis wird derzeit kartiert
Hamburg (ots) - Am Nordpol wird ein Viertel der weltweit unerschlossenen Gas- und Ölvorräte vermutet. Da das schmelzende Eis neue Schifffahrtswege öffnet, könnten die Anrainerstaaten schon bald mit Bohrungen nach den fossilen Brennstoffen beginnen. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 24.4.2009). Momentan stecken Kanada, Dänemark, Norwegen, Russland und die USA ihre territorialen Ansprüche ab und kartieren die Arktis. Denn vor den Bohrungen müssen die Besitzverhältnisse in der Arktis geklärt werden. So sieht der Seerechtvertrag der Vereinten Nationen vor, dass ein Staat, der sein Hoheitsgebiet über die üblichen 200 Seemeilen hinaus ausdehnen will, beweisen muss, dass der beanspruchte Meeresboden Teil seiner kontinentalen Landmasse ist - und zwar auch unter Wasser. Die vorhandenen Karten über die Arktis sind für eine rechtmäßige Beurteilung der Ansprüche unzureichend: Wissenschaftler betonen, dass die Oberfläche des Mondes deutlich besser erforscht ist als der arktische Meeresboden.Read more: Öl am Nordpol: Schon bald erste Bohrungen in der Arktis?
Landesarbeitsgemeinschaft fordert Ausbau Erneuerbarer Energien anstelle einer Rückkehr ins Atomzeitalter
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BUND: Es gibt kein Comeback der Atomkraft
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Neue AKW in Europa sind teure Ausnahmen, verschärfen Sicherheits- und Entsorgungsprobleme und bremsen Ausbau der erneuerbaren Energien
Berlin (ots) - "Die Atomenergie trägt weltweit so gut wie nichts zum Klimaschutz bei. Sie ist und bleibt eine Technologie unbeherrschbarer Risiken, gerade was die Weiterverbreitung nuklearer Materialien und die Entsorgung des Strahlenabfalls betrifft. Sie bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien und ihre Bedeutung sinkt in globaler Hinsicht." Dieses Fazit zieht Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin und Autor verschiedener Bücher zur Energie- und Umweltpolitik in einer Analyse der aktuellen Entwicklungen in der Atombranche. Kurz vor dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe betonte er gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass ein Comeback der Atomkraft nicht in Sicht und auch nicht wünschenswert sei.
Gabriel für ergebnisoffenes Endlager-Suchverfahren
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