Klimawandel verschlimmert Lungenkrankheiten
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Mehr Feinstaub und Allergieerreger durch Temperaturanstieg
Davis/Berlin (pte015/16.03.2012/13:45) - Der Klimawandel schlägt sich auf die Gesundheit: Allergien, Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und insbesondere Atemwegserkrankungen nehmen als Folge der Erdwärmung und der steigenden Umweltverschmutzung zu. Das berichten Forscher der University of California, Davis http://www.ucdavis.edu in der Fachzeitschrift "Proceedings of the American Thoracic Society".
CO2 lässt Ozeane allmählich versauern
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Folgen belasten selbst winziges Plankton
Berlin (pte026/02.03.2012/17:00) - Der Eintritt des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und das Meerwasser waren noch nie so groß wie heute. Das berichtet eine internationale Forschergruppe, die die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit untersucht hat. Der aktuellen Studie nach erschweren die Auswirkungen sogar winzigem Plankton das Leben.
Böden und Klima verändern einander
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Schicksal des Kohlenstoffs im Boden ist Schicksal der Atmosphäre
Hannover (pte022/28.02.2012/12:30) - Im arktischen Permafrost schlummert mehr Kohlenstoff als man früher in allen Böden des Planeten insgesamt vermutete. Umweltfaktoren und die Beschaffenheit der organischen Substanz bestimmen, ob, wie sehr und wie rasch dieser Kohlenstoff an die Atmosphäre freikommt und so das Klima beeinflusst, berichten internationale Forscher in der Zeitschrift "Nature". "Bis vor wenigen Jahren übersah man die Böden in der Klimaforschung völlig. Ihre prominente Rolle wird nun immer deutlicher sichtbar", betont Studienautor Georg Guggenberger von der Uni Hannover http://www.soil.uni-hannover.de gegenüber pressetext.
„Zwei-Grad-Ziel könnte noch erreicht werden“
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Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft
Hamburg, den 23.02.2012. Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M berechnet, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch erreicht werden könnte. Die Voraussetzung dafür wäre allerdings eine umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen. In einem internationalen Modellvergleich haben die Forscher den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert integriert. Die Simulationen zeigen im Falle einer weiter ansteigenden CO2-Konzentration nicht nur einen deutlichen Temperaturanstieg, sondern auch eine erheblich schnellere Versauerung der Ozeane. Besonders betroffen davon sind Tiere, die Kalkschalen bilden. Erstmals wurden neben Langzeitprojektionen auch detaillierte Klimaprognosen für die kommenden zehn Jahre durchgeführt. Die neuen Klimasimulationen sind auf dem Höchstleistungsrechner des DKRZ durchgeführt worden und haben dort etwa ein Viertel der Gesamtkapazität über einen Zeitraum von zwei Jahren beansprucht.
Arktis-Klima kurz vor Kippe
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"Eisfreier Ozean schon in weniger als 20 Jahren möglich"
Barcelona (pte004/01.02.2012/06:15) - Nirgendwo auf dem Planeten tritt die Erderwärmung deutlicher in Erscheinung als in der Arktis. Die Anzeichen dafür häufen sich, dass in dieser Region bereits ein "gefährlicher Klimawandel" vor sich geht, wenn man die Definition des Weltklimarates IPCC heranzieht. Kritische Punkte seien hier bereits in Reichweite, bei denen kleine Veränderungen das gesamte System verändern können, schreiben spanische Polforscher vom Consejo Superior de Investigaciones Científicas http://csic.es in der Zeitschrift "Nature Climate Change".
Öl statt Klimaschutz?
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Ecuador will den Regenwald versteigern
München (ots) - Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador und das ITT-Projekt haben in den letzten Jahren weltweit für heftige Diskussionen gesorgt. Schließlich galt es, ein winziges Stück des Regenwaldes für die Welt zu retten. Jetzt will die ecuadorianische Regierung in der "XI RONDA PETROLERA Y TERRITORIOS INDÍGENAS" (11. Runde über Erdöl und indigene Territorien) insgesamt 21 Lizenzgebiete im Regenwald an Ölgesellschaften versteigern. Dies kommt einem Exodus gleich, denn das Gebiet ist mehr als zehnmal so groß wie das ITT-Gebiet und wird von annähernd 100.000 Waldindianern bewohnt, die ihren Wald schützen und erhalten wollen. Das Land ist sieben indigenen Völkern nicht nur Heimat, sondern auch rechtmäßiges Eigentum, mit vom Staat anerkannten Landtiteln.
CO2 verändert Verhalten von Meeresbewohnern
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Konzentration steigt bis 2100 von derzeit 380 auf 700 bis 900 ppm an
Oristano (pte001/23.01.2012/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto per l' Ambiente Marino e Costiero http://www.iamc.cnr.it hat den Einfluss des Kohlendioxidgehaltes der Meere auf das Verhalten von Fischen untersucht. Dabei wurden bei steigender CO2-Konzentration für das Überleben schädliche Verhaltensänderungen festgestellt.
Arktis droht Schicksal des Wilden Westens
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Eisschmelze bringt neue Machtverteilung und Ausbeutung der Umwelt
Toronto/Rovaniemi/Hamburg (pte022/16.01.2012/13:55) - Der arktische Ozean ist reich an Bodenschätzen und Ressourcen, besitzt kaum ergründete Fischereigebiete und liegt zudem strategisch genau zwischen den Weltmeeren. Da er im Zuge des Klimawandels immer mehr auftaut, möchte die ganze Welt von den Ressourcen profitieren. Die Region droht zum "Wilden Westen" zu verkommen. "Der arktische Rat als Sprachrohr der Anrainer muss sich neu orientieren", drängt Tony Penikett, früherer Premier im kanadischen Yukon und nunmehr Advisor im Munk-Gordon Arctic Security Program, im Interview mit pressetext.
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