Erste Klimaszenarien bis 2300 veröffentlicht
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Temperaturanstieg zwischen einem und acht Grad möglich
Planet Erde: Ausblick reicht erstmals weiter als bis 2100 (Foto: NASA)
Laxenburg (pte021/28.09.2011/12:50) - Prognosen des Zukunftsklimas müssen künftig über das Jahr 2100 hinausreichen. Ein Schritt dazu ist nun einer internationalen Forschergruppe gelungen. In der Fachzeitschrift "Climatic Change" präsentieren sie vier neue Klimaszenarien mit hoher Auflösung, die erstmals auch klimapolitische Maßnahmen berücksichtigen und Erweiterungen bis ins Jahr 2300 liefern. "Das Ziel ist, eine Grundlage für Klimamodelle des fünften IPCC-Berichts 2014 zu liefern", erklärt Keywan Riahi vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) http://www.iiasa.ac.at , einer der fünf Studienleiter, im pressetext-Interview.
Wandel der Meere bedroht die Menschheit
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Forscher warnen vor steigenden Ozeanen, Stürmen und Erosion
Blauer Planet: Wandel der Ozeane schafft neue Probleme (Foto: NASA)
Den Burg (pte004/14.09.2011/06:00) - Die aktuellen und künftigen Veränderungen der Temperatur und Chemie des Meeres verursachen hohe ökologische, finanzielle und soziale Kosten. Das zeigen über 100 Projekte der EU-Meersforschungs-Initiative "CLAMER" http://clamer.eu , die am heutigen Mittwoch in Brüssel präsentiert werden. "Die ganze Menschheit ist vom Wandel der Meere betroffen. Viele Systeme wie etwa das Wetter werden von den Ozeanen gesteuert", erklärt Carlo Heip, CLAMER-Projektkoordinator und Direktor des Niederländischen Instituts für Meeresforschung http://www.nioz.nl , im pressetext-Interview.
Klimaprognose für ein Jahr möglich
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Los Angeles/Wien (pte018/12.09.2011/13:50) - Anders als beim Wetter der kommenden Woche gelingt es den Meteorologen beim Klima bisher nur schlecht, konkrete Vorhersagen über Monate hinweg zu treffen. Kalifornische Forscher haben jedoch eine Methode gefunden, wie man über ein Jahr im Voraus zumindest den groben Verlauf des Klimas prognostiziert. In der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" haben sie die Ergebnisse nun veröffentlicht.
Arktiseis so klein wie nie
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Befürchtungen für neues Rekordminimum bestätigt
Bremen (pte019/09.09.2011/13:25) - 4,240 Mio. Quadratkilometer groß war die Meereseis-Fläche in der Arktis am gestrigen 8. September. Das ist ein neues historisches Minimum, das den bisherigen Rekordwert von 2007 um knapp 30.000 Quadratkilometer unterbietet. Das zeigen Umweltphysiker der Universität Bremen http://www.iup.uni-bremen.de, die auf Grundlage von ESA-Satellitenmessungen tagesaktuelle Karten zur Ausdehnung des Meereseises erstellen.
Eis wird weniger und dünner
Schon im Juli kündigte sich der massive Eisverlust dieses Jahres an. "Im Juli steht die Sonne am höchsten und erwärmt das Meer. Das entscheidet darüber, wie lange der arktische Ozean beim alljährlichen Eisminimum im September braucht, um wieder abzukühlen und neues Eis zu bilden", erklärt Studienleiter Georg Heygster im pressetext-Interview. Gut möglich sei, dass die Eisbedeckung in den kommenden Wochen noch weiter schrumpft.
3. Hamburger Klimawoche vom 23. bis 30. September 2011
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Europas größte Klima-Informationsveranstaltung
Hamburg, den 9. September 2011. Die dritte Hamburger Klimawoche öffnet als größte Veranstaltung zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaforschung und Klimaanpassung Europas vom 23. bis 30. September in der Hamburger City ihre Türen. Mehr als 120 Akteure präsentieren vom Hauptbahnhof über die Europa Passage bis zum Rathausmarkt und die neue HafenCity Exponate und Veranstaltungen rund um das Thema Klimawandel. Herz der Veranstaltung ist der interaktive Themenpark in der Europa Passage, der täglich von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet ist.
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Sonne unschuldig an kleiner Eiszeit
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Klima vor 1700 nicht durch Sonnenflecken bestimmt
Sonnenoberfläche: Ausmaß der Aktivität ändert Klima kaum (Foto: NASA)
Potsdam (pte029/01.09.2011/13:50) - In regelmäßigen Abständen "schwächelt" die Sonne und produziert weniger Sonnenflecken. Anders als bisher angenommen, löste diese Umstand allein nicht die "kleine Eiszeit" im 16. und 17. Jahrhundert aus. Das berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) http://pik-potsdam.de in den "Geophysical Research Letters". "Änderungen der Sonnenaktivität haben nur geringen Einfluss auf das Klima. Der erwartete Rückgang in den kommenden Jahrzehnten wird den vom Menschen verursachten Klimawandel deshalb kaum abschwächen", so Studienleiter Georg Feulner im pressetext-Interview.
Klimawandel verschärft Landflucht in Afrika
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Europäische und afrikanische Forscher wollen Klimarisiken minimieren
München (pte016/25.08.2011/12:10) - Wissenschaftler entwickeln Strategien für afrikanische Großstädte, die durch den Klimawandel bedroht sind. Fünf afrikanischen Großstädte werden untersucht: St. Louis (Senegal), Ouagadougou (Burkina Faso), Douala (Kamerun), Addis Ababa (Äthiopien) und Dar Es Salaam (Tansania). "In Dar Es Salaam beispielsweise leben 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung - die mit etwa drei bis fünf Prozent jährlich wächst - in sogenannten ungeplanten Siedlungen. Dort fehlen oftmals die Grundvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben", sagt Stephan Pauleit, Professor an der TU München (TUM) http://portal.mytum.de , gegenüber pressetext.
Klimawandel: Folgen für Natur bisher unterschätzt
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Massive Veränderungen der Lebensräume durch den Menschen schuld
Frankfurt am Main (pte018/24.08.2011/12:05) - Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten stirbt aus, sollte es mit der Klimaerwärmung so weitergehen. Bis 2080 könnte bei einigen Lebewesen über 80 Prozent der genetischen Vielfalt innerhalb der Art verschwinden. Das ergab eine Studie des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) http://bik-f.de und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde http://senckenberg.de . Die Erhebung ist die erste, die den Verlust der biologischen Diversität auf Basis der genetischen Vielfalt quantifiziert. "Wir sollten Artenschutz betreiben, unabhängig von dem Ausmaß globaler Veränderung und des Klimawandels", so BiK-F-Forscher Steffen Pauls gegenüber pressetext.
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