Rückblick 10: Jahr der Natur- und Umweltdesaster
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Menschliches Versagen deckt fehlende Nachhaltigkeit auf
Wien (pte/27.12.2010/06:20) - Schon im ersten Jahresdrittel deutete sich an, dass 2010 als Katastrophenjahr in die Geschichte eingehen wird. Bewegungen im Erdinneren und Klimaereignisse beherrschten die Emotionen und Schlagzeilen, jedoch auch eindeutig vom Menschen verschuldete Tragödien wie etwa die BP-Ölpest im Golf von Mexiko. Reagiert auch die Politik nur sehr verhalten auf die Zeichen der Zeit, haben sie bei der Zivilgesellschaft zu einem Anstieg des nachhaltigen Bewusstseins geführt.
Klimaschutz in zwei Geschwindigkeiten steht bevor
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Cancún-Teilnehmer: "Politische Vorbedingungen nicht besser geworden"
Hamburg/Potsdam (pte/14.12.2010/06:10) - Die Kommentare auf den Ausgang der UN-Klimaschutzkonferenz in Cancún hätten kaum unterschiedlicher ausfallen können. Teilnehmende Politiker und Wissenschaftler strahlten Feierlaune aus, während ihnen Kritiker jeglichen Fortschritt absprachen. "Man ist einer Verlängerung des 2012 auslaufenden Kyoto-Vertrags zwar näher, gewiss ist dessen Zustandekommen jedoch weiterhin nicht", urteilt der Ökonom Reimund Schwarze vom Climate Service Center http://www.climate-service-center.de, der selbst in Cancún einer Verhandlungsdelegation angehörte, im pressetext-Interview.
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Cancun: Noch kein verbindlicher Klimaschutz
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Kompromiss der UN-Klimakonferenz leistet Vorarbeit für 2011
Logo der UN-Klimakonferenz in Cancun: Arbeit an der Vertrauensbasis (Foto: COP16)
Cancun/Zürich (pte/11.12.2010/10:10) - Die UN-Klimakonferenz in Cancun ging am Freitagabend in die letzte Runde. In einem zähen Ringen bis in die Nachtstunden mexikanischer Ortszeit einigten sich die großen Staaten auf Kompromisslösungen, die allerdings unverbindlich sind. Bis zuletzt widersetzte sich Bolivien der Zustimmung, weshalb die Konferenz entgegen des ursprünglichen Konferenzprogramms am Freitag noch nicht beendet wurde. Wann am heutigen Samstag eine Beschlussfassung erfolgt ist bisher unklar (Stand bei Redaktionsschluss um 10 Uhr).
Anpassung und Leiden durch Klimawandel
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Experte: "Politik braucht in der CO2-Reduktion breite Unterstützung"
Columbus/Potsdam (pte/10.12.2010/06:10) - "Die Zukunft der Menschheit heißt Anpassung und Erleiden der Folgen des Klimawandels. Alle werden von der Erderwärmung betroffen sein, am meisten jedoch jene mit den wenigsten Ressourcen zur Anpassung." Mit dieser Mahnung richtet sich der Klimaforscher Lonnie Thompson von der Ohio State University http://www.osu.edu in der Zeitschrift "The Behaviour Analyst" an "Sozialwissenschaftler und Verhaltensforscher". Thompsons Botschaft betrifft auch das weitere Vorgehen nach der UN-Klimakonferenz in Cancun http://unfccc.int/2860.php, die am heutigen Freitag zu Ende geht.
Greenpeace: Der Klimawandel wartet nicht
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Auf Klimakonferenz in Cancun muss ein Kyoto-Folgeabkommen beschlossen werden
Hamburg / Cancun - 28. 11. 2010 (ots) - Greenpeace fordert zu Beginn der Klimaverhandlungen morgen im mexikanischen Cancun die Staaten auf, beim Klimaschutz nicht auf die USA zu warten sondern endlich konkrete Ergebnisse zu erzielen. Nach Ansicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation muss auf jeden Fall beschlossen werden, bis nächstes Jahr ein völkerrechtsverbindliches Kyoto-Folgeabkommen zu erarbeiten, auch ohne USA. Dazu müssten sich die Staaten schriftlich auf einen verbindlichen Fahrplan zur Erstellung des Klimaschutzabkommens einigen. Von Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Greenpeace, die EU zu der Aussage zu drängen, ihre Treibhausgase um 30 Prozent zu reduzieren. Das könnte den ins Stocken geratenen Klimaschutzverhandlungen neuen Schwung geben.
UN Klimakonferenz in Cancún: Klima-Katzenjammer überwinden
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WWF fordert EU auf, Klimaschutzziele für 2020 ambitionierter zu gestalten
Berlin, Cancún (ots) - Ab morgen treffen sich im mexikanischen Cancún Vertreter von 193 Staaten, um auf der UN-Klimakonferenz ein globales Abkommen auf den Weg zu bringen. "Nach den mageren Ergebnissen der letzten Verhandlungsrunde ist es wichtig, dem Prozess wieder politisches Momentum einzuhauchen. Auch die EU steht hier in einer besonderen Verantwortung, dass der internationale Klimaschutz wieder Fahrt aufnimmt", unterstreicht Regine Günther vom WWF Deutschland. Sie fordert, die europäischen Klimaschutzziele bis 2020 von heute 20 Prozent auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen.
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CO2: Krise brachte weniger Erholung als erhofft
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Globale Bilanz stellt neuen Rekord an Ausstößen für 2010 in Aussicht
Norwich/Jena (pte/22.11.2010/12:05) - Die Ausstöße des Treibhausgases CO2 sind im Krisenjahr 2009 gesunken - allerdings weit weniger als erwartet. Das berichtet eine internationale Forschergruppe vom Projekt "Carbon Budget" http://www.globalcarbonproject.org in der Zeitschrift "Nature Geoscience".
"Die Werte von 2009 sind im Vergleich zum Rekordjahr 2008 so, als hätte die Menschheit ab dem 27. Dezember kein CO2 mehr in die Atmosphäre geschickt. Der Rückgang ist dennoch weit geringer ausgefallen als wir vor einem Jahr erwartet haben", erklärt Studienleiter Pierre Friedlingstein von der Universität Exeter http://www.exeter.ac.uk gegenüber pressetext.
Castor-Proteste: AKW-Laufzeit in der Kritik
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Protestforscherin: "Hoher Stress für Demonstranten und Polizisten"
Dannenberg/Berlin (pte/08.11.2010/13:55) - Der Protest gegen den fast jährlich stattfindenden Atommüll-Castortransport nach Gorleben steht heuer unter besonderen Vorzeichen. Das berichtet die Protestforscherin Britta Baumgarten vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB http://www.wzb.eu im Gespräch mit pressetext. "Viele setzen mit ihrem Protest heuer ein Zeichen gegen die Entscheidung der Regierung, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern", so die Expertin, die sich im Wendland selbst ein Bild von der Lage gemacht hat.
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