Bürger schicken 21.000 Protestfaxe an Röttgen und Brüderle
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Online-Fax-Aktion fordert mehr Klimaschutz im Energiekonzept / BMU-Mitarbeiter beschweren sich über Fax-Flut
Berlin (ots) - Innerhalb weniger Tage haben Bürger bereits mehr 21.000 Protestfaxe an das Bundesumweltministerium und das Bundeswirtschaftsministerium versandt und mehr Klimaschutz im Energiekonzept der Bundesregierung gefordert ( http://www.campact.de/klima/sn11/signer ). Die Faxe verlangen, im Energiekonzept jährlich steigende Mindestwirkungsgrade für fossile Kraftwerke festzuschreiben. So soll der Anteil klimaschädlicher Kohlekraft am Strommix schrittweise vermindert werden. Das Kampagnennetzwerk Campact greift damit ein Konzept von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf, das dieser bisher nicht durchgesetzt hat. Außerdem verlangen die Unterzeichner von der Bundesregierung, den Neubau von Kohlekraftwerken durch hohe Mindestwirkungsgrade zu verhindern und die geplanten Subventionen für neue Kohlekraftwerke aus dem Energiekonzept zu streichen.
Read more: Bürger schicken 21.000 Protestfaxe an Röttgen und Brüderle
Wie Norwegens Wasser die Atompolitik der Bundesregierung zu Fall bringen könnte
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Die Bundesregierung behauptet, ohne Atomkraftwerke wäre die Versorgungssicherheit in Deutschland nicht garantiert. Gleichzeitig erschwert sie den Ausbau erneuerbarer Energien wie jüngst das Beispiel von Norwegens Wasserkraft zeigt. Norwegen, reich an Flüssen, Seen und Pumpspeichern, bietet sauberen und billigen Strom im Überfluss. Aus Sicht der EU-Kommission könnte Norwegens Wasserkraft zum "Schlüsselprojekt von vorrangigem Gemeinschaftsinteresse" werden. Das sieht Bundeswirtschaftsminister Brüderle offenbar anders und blockiert den Anschluss von Strom aus norwegischer Wasserkraft an das deutsche Netz.
Read more: Wie Norwegens Wasser die Atompolitik der Bundesregierung zu Fall bringen könnte
Umweltminister Röttgen bereitet Ende von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung vor
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Berlin (ots) - Abfallverbrennung soll künftig dem stofflichen Recycling gleichgestellt werden - Der BMU-Entwurf für das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz vermeidet Anreize zur Abfallvermeidung und Ressourceneffizienz - Umweltminister Röttgen will pauschale Ausnahmen für Abfälle mit hohem Heizwert und bereitet damit das Ende des Recycling vor - Deutsche Umwelthilfe zweifelt EU-Rechtskonformität des Gesetzesentwurfes an
Read more: Umweltminister Röttgen bereitet Ende von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung vor
Energiekonzept der Bundesregierung: Gewogen und für zu leicht befunden
- Details
- Kategorie: Klimawandel
WWF fordert deutliche Nachbesserungen und verbindliche Regeln
Berlin (ots) - Der WWF hat den Entwurf Bundesregierung für ein Energiekonzept unter die Lupe genommen und zeigt deutliche Lücken auf. Es sei zwar zu begrüßen, dass die Regierung erstmals konkrete Klimaschutzziele bis 2050 vorgelegt habe, aber in vielen wichtigen Punkten bliebe der Entwurf "fahrlässig unkonkret". "Es fehlen ein konkreter Zeitplan, Verbindlichkeiten und Verantwortlichkeiten", bemängelt WWF-Vorstand Eberhard Brandes. Während man bei der Verlängerung der Laufzeiten der Kernreaktoren sehr detaillierte Regelungen gefunden habe, fehlen in vielen Bereichen die notwendigen Vorgaben, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Das Konzept müsse deutlich nachgebessert werden.
Read more: Energiekonzept der Bundesregierung: Gewogen und für zu leicht befunden
Transparenz statt Geheimhaltung
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Berlin (ots) - Verbraucherinformationsgesetz fällt in der Praxis durch - Deutsche Umwelthilfe, foodwatch und Greenpeace fordern von Verbraucherschutzministerkonferenz Beschluss zur grundlegenden Überarbeitung des Gesetzes - Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) muss endlich die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher wahrnehmen
Greenpeace-Expedition: Weitere Belege für die Gletscherschmelze 'von unten'
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Subtropisches Wasser dringt während des gesamten Jahres in Grönlands Fjorde
Grönland (ots) - Warmes Wasser aus subtropischen Regionen dringt ganzjährig bis in die arktischen Fjorde Grönlands vor. Dies haben aktuelle Messungen von Greenpeace und Klimaforschern ergeben. Die Auswertungen der vor einem Jahr im Kangerdlugssuaq-Fjord installierten Messbojen zeigen, dass warmes Wasser aus dem Nord-Atlantikstrom die Gletscherschmelze Grönlands 'von unten' vorantreibt. So wird der weltweite Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt und erhöht. Diese Interaktionen zwischen Meer und Gletscher werden in den bisherigen Prognosen des Weltklimarates IPCC zum Meeresspiegelanstieg nicht mit eingerechnet. Die von Greenpeace unterstützten Forschungen in Grönland tragen dazu bei, Prognosen zur Gletscherschmelze zu konkretisieren.
Read more: Greenpeace-Expedition: Weitere Belege für die Gletscherschmelze 'von unten'
Stadtwerke zur Energiepolitik
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Energiekonzept: Ziele der Bundesregierung so nicht erreichbar
Berlin (ots) - Das vorgestellte Energiekonzept der Bundesregierung hat aus Sicht der Stadtwerke einige deutliche Schwachstellen. Es enthält zwar ambitionierte zeitliche Zielmarken für den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie für die Minderung der Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahre 2050. Dem Anspruch, den Weg dorthin zu beschreiben, wird das Konzept aber nicht gerecht, so der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). An vielen Stellen sei das Energiekonzept zu unkonkret und enthalte Prüfaufträge statt klarer Vorstellungen zu den Rahmenbedingungen für die anstehenden Investitionsentscheidungen. Insgesamt müsse das Energiekonzept noch weiter konkretisiert werden, um einen Investitions- und Modernisierungsstau zu verhindern. "Der VKU steht bereit, diesen Prozess der Konkretisierung konstruktiv zu begleiten", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.
Pflanzenbestäubung leidet am Klimawandel
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Kurzer Frühling bringt Blüte und Insekten aus dem Gleichgewicht
Würzburg (pte/06.09.2010/12:30) - Bienen und Hummeln gelingt es langfristig immer schlechter, Blütenpflanzen zu bestäuben. Einen Hinweis dafür liefern Forscher der Universität Toronto http://www.utoronto.ca in einer 17-jährigen Studie, deren Ergebnisse sie in der Fachzeitschrift "Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences" veröffentlicht haben. Zwar sei an dieser Entwicklung auch der Rückgang der Tierpopulationen beteiligt, entscheidender sei jedoch der Faktor Klimawandel. "Die Zeiten, in denen der Hummelflug beginnt, stimmen immer weniger mit den Blütezeiten der Pflanzen überein", so Studienleiter James Thomson.
Weitere Beiträge ...
- Energiewende ausgebremst
- Brasilien erlebt extreme Waldbrand-Saison
- Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
- Klimawandel: Spanien trifft es EU-weit am schlimmsten
- Baby-Boomer lässt der Klimawandel kalt
- Egal, was wir tun: Der Meeresspiegel steigt
- Welterschöpfungstag: Menschen leben auf Pump
- Macht und Geld statt Rettung des Klimas
- Indonesien: Massives Korallensterben nach Bleiche
- Damavand im Schatten des Klimawandels
- Russland brennt: Klimawandel mit schuld
- Autos sind stärkere Klimakiller als Flieger
- Wie die globale Erwärmung unter zwei Grad bleibt
- Städtischer Klimaschutz: Eitelkeiten dominieren
- Ökosteuerpläne der Regierung: Konjunkturkiller für energieintensive Industrien
- Indischer Ozean: Meeresspiegel steigt massiv an
- Energieziel 2050: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen
- Nichtstun mit System: Bund und Länder vernachlässigen die Kontrolle von Klimaschutzgesetzen
- Verzicht auf Fleisch und Milch schützt das Klima
- Neun CO2-neutrale Kommunen vorgestellt
