Nachhaltiges Wachstum braucht Vielfalt und Recht
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Umweltexpertin: "Freikaufen von Problemen funktioniert nicht"
Vereinfachende Klimalösungen sind kontraproduktiv, so Christine von Weizsäcker (Foto: Pernsteiner)
Wien (pte/30.01.2010/06:10) - Die derzeit verbreitete Vorstellung eines Wachstums, das sich auf wirtschaftliche Prosperität beschränkt, ist stark vereinfachend und gleicht einer Massenhysterie. Nachhaltig wird Wachstum erst, wenn es Vielfalt, Dialog und Gerechtigkeit berücksichtigt. Das betont die deutsche Biologin und Umweltaktivistin Christine von Weizsäcker im pressetext-Interview anlässlich der Konferenz "Wachstum im Wandel" http://www.wachstumimwandel.at.
Die Welt krankt an Konsumismus und Armut
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen
Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten (Bild: Lebensministerium)
Wien (pte/29.01.2010/11:30) - Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org, anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz "Wachstum im Wandel" http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden.
Klimaneutrale Winterspiele 2014
- Details
- Kategorie: Klimawandel
dena präsentiert Konzept für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Sotchi
Die Olympischen Winterspiele von Sotchi 2014 können klimaneutral durchgeführt werden, wenn jetzt mit dem Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur begonnen wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Das dena-Konzept setzt zum einen auf effiziente Technologien, die den Energiebedarf auf ein Minimum senken. Der verbleibende Bedarf an Strom, Wärme und Kraftstoff vor Ort in Höhe von rund 430 Gigawattstunden - das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von 27.000 Haushalten in Deutschland - wird weitgehend mit erneuerbaren Energien aus der Region Sotchi gedeckt.Eisklumpen aus wolkenlosem Himmel: Vorbote der drohenden Klimakatastrophe?
- Details
- Kategorie: Klimawandel
München (ots) - 29. Januar 2010 - Schwere Eisklumpen fallen überraschend aus wolkenlosem Himmel und zerstören mit ungeheurer Wucht Häuser. Niemand weiß genau, wo sie herkommen. Wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 01/2010 ab heute im Handel) berichtet, erforscht der Geologe und Planetologe Jesús Martínez-Frías vom Zentrum für Astrobiologie in Madrid seit fast zehn Jahren diese mysteriösen Eisbomben. Er hat ihnen den Namen Megacryometeor (MCM) gegeben: Rieseneismeteor.
Read more: Eisklumpen aus wolkenlosem Himmel: Vorbote der drohenden Klimakatastrophe?
Mensch war bis 1800 kein Klimaerwärmer
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Simulation hält unsere Vorfahren für unschuldig am Aufhalten der Eiszeit
Korallenwachstum trägt dazu bei, dass Ozeane weniger CO2 absorbieren (Foto: pixelio.de/Tokamuwi)
Hamburg (pte/28.01.2010/06:15) - Der Mensch ist nicht schuld daran, dass der Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre in den vergangenen acht Jahrtausenden so stark gestiegen ist - zumindest bis zum Beginn der industriellen Revolution vor 200 Jahren. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie http://www.mpimet.mpg.de in der Zeitschrift Geophysical Letters. Das Ergebnis ihrer Analysen widerspricht manchen Aussagen, demnach der Mensch schon seit Jahrtausenden das Klima beeinflusst und dadurch vielleicht sogar das Einsetzen der nächsten Eiszeit verhindert hat (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090818003/ ).
Klimawandel bringt Alpen Flutkatastrophen
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Jahrhundert-Hochwasser werden fünfmal häufiger
Gebirgsbäche werden immer öfter über die Ufer treten (Foto: aboutpixel.de/Schöttl)
Turin/Bern (pte/25.01.2010/06:05) - Eine Folge der globalen Erwärmung sind häufigere und stärkere Hochwasser in den Bergen. Das bestätigen nun Forscher der politechnischen Universität Turin http://www.idrologia.polito.it in der Zeitschrift Geophysical Research Letters. Sie untersuchten Abflussdaten aus 27 Beobachtungsstationen der Schweizer Alpen und berechneten, inwiefern das Risiko für Hochwasser im Gebirge mit Temperatur, Niederschlag und Höhenlage zusammenhängt.
Westliche Antarktis droht zu kippen
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Abreißen der Eisplatte hätte Anstieg der Meere zur Folge
In der Westantaktis droht ein riesiger Eisberg abzubrechen (Foto: aboutpixel.de/Fritze)
Oxford/Bremerhaven (pte/19.01.2010/06:15) - Die Eismassen in der westlichen Antarktis reagieren besonders empfindlich auf die globale Erwärmung. Forschern der Universitäten Oxford http://www.ox.ac.uk und Camebridge zufolge könnte die Region bald zu einem Kippmoment kommen, an dem sich eine große Schelfeis-Platte vom Festland loslöst und damit in Folge den Gletscherfluss am Kontinent beschleunigt. Die Berechnungen wurden in der Zeitschrift Proceedings of the Royal Society A dargestellt.
Erstmals konnten die Briten in ihrem Modell die dreidimensionale Form der westantarktischen Eismasse berücksichtigen sowie den Verlauf ihrer Übergangslinie, an der sich das Schelfeis von seinem Stein- oder Sedimentuntergrund löst. "Das Volumen des Eises, das allein im abfließenden westantarktischen Inlandseis steckt, entspricht einem Meeresanstieg von rund 3,3 Metern", warnt Studienleiter Richard Katz. Der instabile Verlauf der Übergangslinie gehe vor allem auf die schrittweisen Klimaänderungen zurück.
Erderwärmung beschleunigt den Klimawandel
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Mehr Methan bei höheren Temperaturen freigesetzt
An Bord des ESA-Satelliten Envisat wird die Methankonzentration gemessen (Foto: SRON)
Utrecht/Edinburgh (pte/15.01.2010/13:50) - Die Erwärmung der Erdoberfläche und der Atmosphäre ist nicht nur eine Folge des Klimawandels, sondern auch eine seiner Ursachen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Niederländischen Instituts für Raumforschung http://www.sron.nl und der Universität Edinburgh in der Zeitschrift Science. Auf Grundlage von Satellitendaten konnten sie beweisen, dass die Freisetzung des Treibhausgases Methan bei höheren Temperaturen deutlich zunimmt.
Weitere Beiträge ...
- Agrargipfel im Bonsai Format
- Wie viel CO2 verursache ich und wie kann ich es wieder gutmachen?
- Konferenz fordert faire und ökologische Regeln für den Welthandel
- Deutsche Umwelthilfe sucht die 'Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010'
- Sonne, Wind und Wellen: Nordsee als Kraftwerk
- Rückblick 09: Globale Probleme bleiben ungelöst
- Move Your Money: A New Year's Resolution
- NABU ehrt Volkswirt Hans-Werner Sinn mit 'Dinosaurier des Jahres 2009'
- Weltbevölkerung zum Jahreswechsel 2009/2010
- Flugverkehr: Mitschuld an Erwärmung der Arktis
- Nach Kopenhagen zu Hause handeln
- Ostafrika von Dürrekatastrophe bedroht
- Ontario auf einer Stufe mit Deutschland
- Kopenhagen-Ergebnis: Nichts als kostspieliges Chaos
- Kopenhagen-Ergebnis ist 'Ohrfeige für das Weltklima und die ärmsten Staaten der Erde'
- Klimawandel und Erdöl sind unmittelbar miteinander verbunden
- Wärmeres Klima fördert Küstenerosion in Alaska
- Last Minute-Geschenk zum Fest
- Kopenhagen wird Hopenhagen
- Ruß gefährdet Himalaya-Gletscher
