Handlungsfelder im Klimaschutz
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Was kann die Landwirtschaft tun?
(aid) - Die Folgen des Klimawandels sind mehr denn je in aller Munde. Auch die Landwirte berührt das Thema seit geraumer Zeit. Ein wichtiger Aspekt dabei ist: Welchen aktiven Beitrag zur Verminderung des Klimawandels kann die Landwirtschaft in Mitteleuropa in dieser Situation leisten? Um Antworten auf diese Frage ging es Wolfgang Reimer, Unterabteilungsleiter aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in seinem Vortrag anlässlich des diesjährigen Fachgesprächs des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften in Bonn. Auch die Landgesellschaften tragen bereits heute im Rahmen ihrer Aktivitäten und der Umsetzung der staatlichen Förderung zur Minderung der Treibhausgase bei - beispielsweise durch das Entfernen von Drainagen dort, wo eine Wiedervernässung sinnvoll ist.Welterbe Dresdner Elbtal
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Brisanter Brief aus Österreich an Bundeskanzlerin Angela Merkel unterwegs
Wien (ots) - Der Count-down läuft: Nur noch knapp acht Wochen - dann entscheidet das UNESCO-Welterbe-Komitee über die Aberkennung des Welterbe-Status des Dresdner Elbtales, sollte die deutsche Bundesregierung nicht doch noch in "letzter Minute" die Notbremse ziehen und der Waldschlösschenbrücke einen Baustopp verordnen.Stromfressende Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen sollen vom Markt verschwinden
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EU-Parlament entscheidet morgen über neue Anforderungen für sparsamere Haushaltsgeräte
Das EU-Parlament entscheidet voraussichtlich am morgigen Mittwoch über verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten und Waschmaschinen. Folgt das Parlament den Beschlussvorschlägen der EU-Mitgliedstaaten von Ende März, wären in allen EU-Mitgliedstaaten Waschmaschinen sowie Kühl- und Gefriergeräte mit einer Energieeffizienzklasse schlechter als A ab Juli 2010 von der Vermarktung ausgeschlossen. Eine zweite Stufe verbietet ab 1. Juli 2012 Kühl- und Gefriergeräte, die der Effizienz der bisherigen Klasse A entsprechen. Waschmaschinen mit der bisherigen Energieeffizienzklasse A dürften in der zweiten Stufe ab 1. Juli 2013 zu einem erheblichen Teil nicht mehr in den Handel kommen. „Ich begrüße die Entwürfe sehr. Bis zum Jahr 2020 lassen sich mit deren Umsetzung und neuen Kennzeichen zum Energieverbrauch 7,5 Milliarden Kilowattstunden Energie gegenüber dem erwarteten Verbrauch einsparen. Das entspricht knapp zwei Kraftwerken mit einer Leistung von 800 Megawatt. Damit würden wir 3,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid in der EU sparen“, sagt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA).Read more: Stromfressende Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen sollen vom Markt verschwinden
Blauer Engel ist jetzt auch Klimaschutzzeichen
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Umweltzeichen wird auf sparsame und klimafreundliche Haushaltsgeräte sowie Wärmedämmungen ausgeweitet
Der Blaue Engel wird künftig auch für energieeffiziente und klimafreundliche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Kühlgeräte, Espressomaschinen und Wasserkocher sowie Gasherde, automatische Steckdosenleisten und Wärmedämmverbundsysteme vergeben. Dafür erhält der Blaue Engel fortan den Zusatz „schützt das Klima“ im Logo. Bundesumweltminister Gabriel begrüßte die Entscheidung der Jury Umweltzeichen: „Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher in Zukunft am Blauen Engel leicht und zuverlässig auch klimafreundliche Spitzenprodukte mit besonders geringem Energieverbrauch erkennen.“Klimawandel profitabel gestalten
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Neue VDI-Studie zur Ressourceneffizienz vorgestellt
VDI zeigt Chancen für die Deutsche Wirtschaft, Technologiestandort Nummer 1 zu werden
C02-arme Mobilität und Gebäudesanierung stärker fördern
Düsseldorf (ots) - Der VDI forderte heute auf dem 24. Deutschen Ingenieurtag einen Acht-Punkte-Plan zum aktiven Handeln gegen den bevorstehenden Klimawandel. Dazu präsentierte VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun eine neue Studie zur Ressourceneffizienz. "Um unsere Klimaziele zu erreichen brauchen wir Weitsicht und Mut", so Braun. "Dazu gehören höhere Investitionen in die Forschung und Entwicklung effizienter und CO2-armer Technologien, steuerliche Vorteile für verbrauchs- und CO2-arme Mobilität sowie eine stärkere finanzielle Förderung der Gebäudesanierung."Baikalsee vom Klimawandel bedroht
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Kürzere Eisperiode vernichtet die Nahrungskette des weltgrößten Sees
Irkutsk (pte/04.05.2009/13:50) - Die ansteigenden Temperaturen bescheren dem Baikalsee eine kürzere Eisperiode und bringen somit sein Ökosystem in Gefahr. Davor warnen Forscher vom Wellesley College in Massachusetts http://www.wellesley.edu und der russischen Irkutsk-Universität http://olddesign.isu.ru im Fachmagazin BioScience. Das Klima am Baikalsees wurde in den letzten Jahrzehnten spürbar milder, was die Dauer der Eisbedeckung reduziert. Zudem stiegen auch die Niederschläge an. Das habe bereits bisher zu starken Veränderungen der Nahrungskette geführt, die langfristig die reiche Naturvielfalt des Sees zugrunde richten könnten, so die Ökologen.Ökostrom oft günstiger als Grundtarif
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Aspect Online vergleicht jetzt auch Strom- und Gasanbieter
Augsburg (ots) - Viele Verbraucher halten Strom aus erneuerbaren Energien immer noch für teuer. Dieses hartnäckige Vorurteil gilt es auszuräumen. Das Vergleichsportal Aspect Online führte anlässlich der "Woche der Sonne", die bundesweit vom 9. bis 17. Mai stattfindet, eine Untersuchung von Ökostrom-Tarifen durch. In allen berechneten Modellfällen gab es mindestens einen Tarif, der günstiger war als der Grundversorgungstarif oder genau so teuer.
WWF fordert ein Klimaschutzgesetz für Deutschland
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Rechtsgutachten: Gesetz brächte Verbindlichkeit und Planungssicherheit
Kommende Bundesregierung könnte Vorhaben auf den Weg bringen
Berlin (ots) - Der WWF hat heute in Berlin ein deutsches Klimaschutzgesetz gefordert, das die Verringerung des Treibhausgasausstoßes verbindlich festschreibt und Sanktionen bei Verstößen vorsieht. Die Umweltorganisation legte ein juristisches Gutachten vor, wonach ein solches Gesetz rechtlich machbar, praktikabel und konform mit EU-Recht wäre. "Im Moment ist die deutsche Klimapolitik im Hinblick auf die Klimaziele zu unverbindlich und springt zu kurz", so WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. "Ein Reduktionsziel bis 2050 fehlt. Das erste Etappenziel, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ist nicht verbindlich. Es könnte nach der Bundestagswahl von einer neuen Regierung ohne Abstimmung im Bundestag gekippt werden. Bei einem Klimaschutzgesetz wäre das nicht so einfach der Fall", sagt Brandes.
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