Reisanbau auf zwanzig Etagen
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Wegen hoher Landpreise: Uni entwickelt Gewächs-Hochhäuser
Gewächshaus: Forscher träumen von mehr Ertrag durch viele Etagen (Foto: Wikimedia Commons)
Hohenheim (pte/13.07.2010/11:40) - Reis wird in Zukunft nicht mehr nur auf überfluteten Feldern wachsen, sondern auch in bis zu 50 Meter hohen Gewächshäusern. Diese Vision des "Skyfarming" verfolgen Agrarforscher der Universität Hohenheim http://www.uni-hohenheim.de. Vorige Woche luden sie Experten aller relevanten Fachrichtungen ein, um Chancen einer Verwirklichung und nötige Schritte bis dorthin zu diskutieren. "Niemand äußerte grundsätzliche Bedenken gegen das Vorhaben oder bezeichnete es als völlige Illusion", erklärt der Agrarökologe Jörn Germer, einer der Veranstalter, im pressetext-Interview.
Interesse an Ölpest schwindet
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Webpräsenz des Themas deutlich gesunken
Die Ölkatastrophe gerät schon jetzt in Vergessenheit (Foto: © BP p.l.c)
New York/Ludwigshafen (pte/07.07.2010/12:41) - Das öffentliche Interesse an der Ölpest im Golf von Mexiko flaut deutlich ab. Obwohl nach wie vor kein Ende der Katastrophe abzusehen ist, werden die Diskussionen zu dem Thema immer weniger. Das zeigt sich jedenfalls, schaut man auf die Statistiken von Internetsuchbegriffen und Online-Trends auf Seiten wie Twitter. Wie Mashable berichtet, wird die Ölkatastrophe mittlerweile nur mehr zu einem Bruchteil so häufig genannt wie noch vor einem Monat.
Auf Twitter sorgte zunächst vor allem der Fake-Account @BPGlobalPR für jede Menge Traffic rund um das Thema. Die Trend-Statistiken zeigen, dass die Tweets zur Ölkatastrophe am 15. Juni ihren Höhepunkt erreicht hattenb - 17 Prozent aller Postings drehten sich um das Thema. Inzwischen sind es nur mehr zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.
Biolandbau: Artenvielfalt ersetzt Insektizide
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Erhalt des Lebensraums als Grundansatz
Biolandbau verstärkt Artenvielfalt (Foto: Hartmut910/pixelio.de)
Washington DC/Wien (pte/02.07.2010/06:05) - Forscher der Washington State University und der University of Georgia haben festgestellt, dass ökologischer Landbau die Artenvielfalt von natürlichen Nutztieren erhöht. In Kartoffelfeldern hatte das den Effekt, dass es weniger Insektenfraß und zudem größere Kartoffel gab. Die Studie wurde vom National Institute of Food and Agriculture (NIFA) http://www.csrees.usda.gov durchgeführt und im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
"Es war bis jetzt immer ein Rätsel, wie Ökobauern hohe Erträge ohne synthetische Insektizide erzielen konnten", meint Studien-Koautor Bill Snyder, Professor für Entomologie an der Washington State University http://www.wsu.edu. "Unsere Studie kommt zum Schluss, dass der Erhalt der Artenvielfalt ein Schlüssel zum Erfolg ist." Ökosysteme mit einer größeren Anzahl von Arten halten die Schädlinge fern bzw. sorgen dafür, dass sie nicht überhand nehmen.
Angebliche Vorteile von Einwegflaschen aus Plastik erweisen sich als Fata Morgana der Plastikindustrie
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Die Tricks die Einwegbranche
Berlin (ots) - Hersteller von Einweg-Getränkeverpackungen überflutet den Markt mit tendenziösen Ökobilanzen - Kunststoffindustrie lässt die PET-Einwegflasche mit falschen und realitätsfremden Annahmen schön rechnen - Stiftung Initiative Mehrweg und Deutsche Umwelthilfe zeigen in einer Stellungnahme an Bund und Länder, mit welchen Tricks die Einwegbranche, ökologisch nachteilige Getränkeverpackungen schönrechnen lässt
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Ambivalente Einstellung deutscher Konsumenten
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Green Brands Studie 2010 belegt ambivalente Einstellung deutscher Konsumenten zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ökologische Produkte
Frankfurt am Main (ots) - Mehr als ein Drittel der Menschen hält trotz der Finanzkrise den Zustand der Umwelt für bedenklicher als die wirtschaftliche Situation - im Vergleich zu 2009 entspricht das einer Steigerung um sechs Prozentpunkte. Nur noch 40 Prozent glauben, dass sich der Zustand der Umwelt in die richtige Richtung entwickelt - das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Vor allem die Angst vor dem Klimawandel steigt, er wird in der Mehrheit der Länder als größtes Umweltproblem gesehen.
UNO gründet Organisation zum Biosphären-Schutz
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Gremium gegen Verlust von Wäldern, Riffen und anderen Ökosystemen
Biodiversitätsschutz wird zur Chefsache (Foto: W. Weitlaner/Dominica)
Busan/Nairobi (pte/15.06.2010/12:05) - Repräsentanten von rund 90 Staaten haben in Busan, Korea, die Gründung einer neuen UN-Organisation bekannt gegeben, die den ökologischen Status des Planeten und seiner natürlichen Ressourcen kontrollieren und überwachen soll. Die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) http://ipbes.net, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei der kommenden UN-Generalversammlung im September 2010 als formelle Institution begründet. "Davon ist auszugehen", meint Christoph Görg Professor für politikwissenschaftliche Umweltforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung http://www.ufz.de in Leipzig gegenüber pressetext.
"IPBES ist an das Modell des Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC angelehnt und soll eine Schnittstelle zwischen Politik und Forschung werden", erklärt der Forscher. "Die wichtigsten Länder waren in Busan vertreten - darunter etwa USA, China, Brasilien und die meisten europäischen Staaten", so Görg, der selbst vor Ort war. Nach jahrelangem Ringen habe man sich schließlich darauf geeinigt, dieses Gremium zum Schutz der Biodiversität ins Leben zu rufen.
Harte Zeiten für Schlangen-Populationen der Erde
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Experte: Ökosysteme ändern sich für Anpassungen zu schnell
Ausnahme: Ringelnatter-Populationen sind in Österreich stabil (Foto: pixelio.de/Echino)
London/Wien (pte/14.06.2010/12:15) - Langzeitstudien haben gezeigt, dass Bestände von Fischen, Vögeln und Amphibien - hier vor allem von Fröschen - weltweit stark abnehmen. Einer nun publizierten Studie im Fachmagazin Biology Letters zufolge, trifft das auch auf Schlangen zu. Ein Forscherteam um Chris Reading vom Centre for Ecology and Hydrology http://www.ceh.ac.uk hat 17 Schlangenpopulationen von Großbritannien, Frankreich, Italien, Nigeria und Australien untersucht. Davon haben sich in den vergangenen Jahren nur fünf stabil entwickelt, elf sind stark rückläufig, nur eine Population konnte leicht zunehmen.
Genetische Verschmutzung nimmt immer weiter zu
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Struktur der Saatgutkonzerne schränkt Freiheit der Landwirtschaft ein
Keine Kontrolle bei Gentech-Pflanzen (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)
Wien (pte/08.06.2010/13:55) - Die genetische Verschmutzung wird die chemische Verschmutzung bald in den Schatten stellen. Zu diesem Schluss kommt der Gentech-Experte Werner Müller von der Umweltorganisation Global2000 http://www.global2000.at im pressetext-Interview anlässlich einer Veranstaltung über die Folgen von Gentechnologie in der Landwirtschaft im Tech Gate Vienna. "Das große Problem bei der 'so genannten' Grünen Gentechnologie ist, dass sie nicht unter Kontrolle gehalten werden kann", meint Müller.
"Wissenschaftler wissen zwar, wie man fremde Gene in Pflanzen einbringen kann, nicht aber wie man diese wieder aus ihnen herausbringt." Das gilt auch schon bei Verunreinigungen von 0,1 Prozent. "Das bedeutet, dass die Saatgutkette damit auch zunehmend die Nahrungskette der Menschen kontaminiert. Die chemische Verschmutzung kann der Mensch selbst durch die Einstellung der Produktion der chemischen Gifte noch in den Griff bekommen."
Chemische Verschmutzung verschwindet durch den Abbau in der Umwelt innerhalb mehrerer Jahrzehnte. "Das ist bei einer genetischen Verschmutzung allerdings nicht der Fall", erklärt der Wissenschaftler. "Denn Pflanzen können sich im Gegensatz zu Chemikalien vermehren und somit die genetische Verschmutzung über mehrere Jahrhunderte konstant halten oder sogar verstärken."
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