Aquarienbesitzer räumen Meere leer
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Wirbellose Tiere im Fokus der Tierfreunde
Großes Korallenbecken im Bostoner New England Aquarium (Foto: www.neaq.org)
New York/Miami/München (pte/27.03.2010/13:35) - Die Riffe vor den Florida Keys sind von Schnorchlern und Fischern gerne besucht. In den vergangenen Jahren ist noch eine weitere Gruppe hinzugekommen. Dabei handelt es sich um Tierhändler, die sich vor allem für wirbellose Tiere wie Krebse, Garnelen, Schnecken interessieren, denn der Markt dafür ist seit einigen Jahren massiv gewachsen.
Bild des Öko-Konsumenten ist überholt
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Haushalte mit niedrigem Einkommen werden bei Anreizen aktiver
Ein richtig gesetzter, kleiner Anreiz kann das Umweltverhalten ändern (Bild: 21stcenturyliving)
London (pte/26.03.2010/17:00) - Verbesserungen in der Umweltbilanz von Wohnhäusern sind längst nicht mehr bloß Thema für ökologisch interessierte Minderheiten. Das zeigt ein aktuelles britisches Experiment mit 100 repräsentativ ausgewählten Haushalten, das ein ganzes Jahr lang dauerte. Im Rahmen des "21st Century Living Project" http://21stcenturyliving.edenproject.com erhielten Familien 500 Pfund (560 Euro) mit dem Auftrag in die Hand gedrückt, damit den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Sie wurden zwar auch mit entsprechenden Infobroschüren versorgt, die Entscheidung ihres Vorgehens lag aber ganz bei ihnen.
Das Recht des ökologischen Landbaus
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Wer Bio-Produkte herstellt und vertreibt, hat einige Regeln zu beachten.
München, 26. März 2010 - Ökologischer Landbau ist keine Rückkehr zur traditionellen Landbewirtschaftung, sondern eine moderne Form der Landwirtschaft, die sich parallel zur konventionellen Betriebsweise entwickelt hat. "Bio", "artgerecht Tierhaltung" und "Schonung der Umwelt" lauten nur einige Schlagworte für ein Lebensmittelangebot, das sich einer stark wachsenden Nachfrage erfreut. "Darauf müssen die landwirtschaftlichen Erzeuger, Verarbeiter und der Lebensmittelhandel eingehen", empfiehlt Rechtsanwalt Kurt-Dietrich Rathke, Mitautor des juristischen Fachbuches "Ökologischer Landbau und Bioprodukte" (Verlag C.H.Beck). Seit rund 20 Jahren gelten für Bio-Produkte vor allem die Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft. "Und diese Vorschriften sind alles andere als einfach, wenn die Politiker auch ständig einfache Gesetze propagieren", warnt der Jurist. Erzeuger, Verarbeiter und Handel bedürfen deshalb oft einer Hilfe, sei es, dass sie bereits Bio-Lebensmittel produzieren und vertreiben, oder dies erst planen.
'Internationales Jahr der Biodiversität' wird zur Farce
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EuroNatur: EU-Politik muss endlich handeln
Radolfzell (ots) - Vor zehn Jahren haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschlossen, den Verlust der Biodiversität bis 2010 zu stoppen. Erreicht wurde dieses Ziel nicht, aber offensichtlich ist es auch kein Thema mehr: Morgen treffen sich die europäischen Staatsoberhäupter wieder, um die Weichen der EU-Politik für die nächsten zehn Jahre zu stellen. Der rapide fortschreitende Verlust von Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten steht dabei nicht auf der Tagesordnung.
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Verlust der Artenvielfalt
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Unternehmen unterschätzen Risiken für ihr Geschäft
Frankfurt am Main (ots) - PwC-Studie zu Biodiversität: Verlust von Artenvielfalt und Ökosystemen verstärkt globale Probleme und verursacht jährliche Kosten zwischen 2 und 4,5 Mrd. US Dollar / Bodenerosion schlägt in Europa mit 53 Euro pro Hektar jährlich zu Buche / Auswirkungen auf Geschäftserfolg zahlreicher Branchen
Hongkong: Luftverschmutzung auf Rekordniveau
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Warnung an Bevölkerung: Aufenthalt im Freien nur in dringenden Fällen
Smog in Beijing und nun auch in Hongkong (Foto: pixelio.de/Uwe Molt)
Hongkong/Basel (pte/23.03.2010/06:00) - Luftverschmutzung hat in Hongkong neue Rekordwerte erreicht. Die lokale Regierung hat daraufhin eine Warnung ausgesprochen, nur in dringenden Fällen die Häuser zu verlassen. Das Umweltamt hat offiziell bekannt gegeben, dass die Luftverschmutzung jene Werte bei denen man das Zuhausebleiben rät, bereits um das Doppelte überschritten waren.
Einige Schulen haben Kindern verboten, wegen Gesundheitsgefahr im Freien zu spielen. Die Rekordwerte folgen schweren Sandstürmen, die tausende Kilometer weiter nördlich Beijing in eine dichte Wolke gehüllt haben. Nach Angaben von Umweltorganisationen haben die Sandstürme das Smogproblem in Hongkong noch weiter verschärft.
Gütezeichen für wasserbewussten Konsum fehlt
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Weltwassertag: Nahrungs- und Kleidungserzeugung größte Verbraucher
Wassersparen beim Einkauf erfordert enormes Hintergrundwissen (Foto: pixelio.de/Berwis)
Frankfurt am Main (pte/22.03.2010/15:00) - Die reichen Industrieländer sind in hohem Ausmaß daran beteiligt, dass sich in anderen Regionen der Welt die Wasserkrise zuspitzt. Schuld daran ist jedoch nicht in erster Linie der direkte Verbrauch aus dem Wasserhahn. Während dieser 125 Liter pro Tag und Person beträgt, ist der indirekte Verbrauch über Nahrungsmittel- und Konsumprodukte - das sogenannte "virtuelle" Wasser - um ein Vielfaches höher, teilt der WWF http://www.wwf.de in einer Aussendung mit. Für Konsumenten ist jedoch noch immer nicht ersichtlich, welche Produkte besonders schädlich für die Wassersituation der produzierenden Regionen sind.
Erderwärmung gefährdet Pflanzenvielfalt
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Hauptschuldige kommen glimpflich davon
Bild: Der Klimawandel wird sich deutlich auf die weltweite Pflanzenvielfalt auswirken. Heute kühle und feuchte Gebiete könnten in Zukunft zusätzlichen Arten Lebensraum bieten (grüne Bereiche auf den Karten), in trockenen und warmen Regionen verschlechtern sich die klimatischen Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt (orange-rote Bereiche auf den Karten). Dargestellt ist ein Vergleich des konservativen +1,8°C Szenarios (IPCC B1) und eines +4,0°C Szenarios (IPCC A1FI), das bei Beibehaltung der derzeitigen Klimapolitik deutlich wahrscheinlicher ist. (c) Universität Bonn
Bonn (ots) - Durch den Klimawandel verändern sich in den kommenden Jahrzehnten weltweit die Lebensbedingungen von Pflanzen. Regional sind dabei jedoch große Unterschiede zu erwarten. So könnten heute kühle und feuchte Gebiete in Zukunft zusätzlichen Arten Lebensraum bieten. In trockenen und warmen Regionen verschlechtern sich dagegen die klimatischen Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn, Göttingen und Yale.
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