Düngemittel gefährden Lebensmittelproduktion Chinas
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Überdüngung macht Böden sauer und ertragsärmer
Überdüngung macht große Probleme (Foto: pixelio.de/G. Planthaber)
Beijing/Wien (pte/12.02.2010/15:50) - Die Überdüngung in China gefährdet die Lebensmittelproduktion der Zukunft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der China Agricultural University in Beijing http://www.cau.edu.cn, die in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science veröffentlicht wurde. Mehr als 8.800 Proben aus dem ganzen Land haben gezeigt, dass die Böden immer stärker versauern.
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Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu
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UN-Experte wenig optimistisch: "Millenniumsziel wird nicht erreicht"
Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut (Foto: pixelio.de/Nitschke)
Hamilton (pte/03.02.2010/13:53) - Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations http://www.inweh.unu.edu, im pressetext-Interview. Anlass gab die gestern begonnene Konferenz der UNO-Wasserexperten http://www.unwater.org im kanadischen Hamilton, deren Vorsitz Adeel innehat.
Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. "Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung", so Adeel.
Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln
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"Schwarze Liste" der gefährlichsten Pestizide
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Der LichtBlick-Regenwald wächst immer schneller
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Fünf Jahre Engagement für den artenreichen Tropenwald Ecuadors
Hamburg (ots) - Seit 2005 engagiert sich Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick gemeinsam mit seinem Partner "Geo schützt den Regenwald e.V." für die artenreichen Wälder Ecuadors. Seit Projektbeginn hat LichtBlick über 18 Millionen Quadratmeter Regenwald - das entspricht einer Fläche von 3.600 Fußballfeldern - gekauft und unter Schutz gestellt. Der Öko-Energieversorger hat sich in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen dazu verpflichtet, pro Kunde und Monat mindestens einen Quadratmeter Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. Bei über 560.000 Kunden kommt derzeit Monat für Monat eine Schutzfläche von mehr als 110 Fußballfeldern hinzu.
Regenwald-Schutz droht zum Fiasko zu werden
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Kopenhagen-Erklärung setzt indigene Waldbewohner unter Druck
Indigene haben beigetragen, dass es den Amazonas-Regenwald heute noch gibt (Foto: pixelio.de/Schütz)
Washington/Frankfurt (pte/25.01.2010/13:55) - Der Schutz der Regenwälder, der in der Absichtserklärung "Redd" (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) in Kopenhagen unterzeichnet wurde, ist nicht ausgereift. Indigene Waldbewohner werden weiter zurückgedrängt, falls sich die Geberländer nicht rasch auf konkrete Regelungen der Umsetzung einigen, warnt ein aktueller Bericht der Rights and Resources Initiative http://www.rightsandresources.org. "Die Situation um Redd ist weitaus komplexer, als sich viele vorgestellt haben. Ein nicht vorhersehbarer Druck könnte auf manche Gebiete entstehen", so Berichtsautor Andy White.
Mangel an Wasserexpertise in der Dritten Welt
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Schulterschluss staatlicher Versorger mit lokalen Privatanbietern
Viele Menschen der Dritten Welt sind nicht an das Wassernetz angebunden (Foto: pixelio.de/Siepmann)
Witten/Wien (pte/18.01.2010/06:10) - Den öffentlichen Wasserversorgern der Dritte-Welt-Ländern mangelt es vielmehr an Fachwissen als an Geld. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Umwelttechnikern der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de unter 150 Führungskräften staatlicher Wasserbetriebe aus allen Kontinenten. Die Entwicklungshilfe der Industriestaaten solle die Wissenschaft mehr einbinden, um neue Lösungen zu entwickeln und Aus- und Weiterbildung von Wassertechnikern zu fördern, so die Schlussfolgerungen der Forscher.
Versorgung wird immer schwierigerDie Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird in Entwicklungsländern immer schwieriger. Während es in den wasserreichen Industriestaaten schon lange flächendeckende Anschlüsse gibt, ist das hier oft nicht der Fall. "Die großen Städte wachsen extrem. Mit der zunehmenden Bevölkerung schrumpft die Wassermenge, die pro Kopf zur Verfügung steht", berichtet Studienautor Michael Harbach im pressetext-Interview. Ein im April anlässlich der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentierter Bericht nennt auch den Klimawandel als Faktor, der das Wasservorkommen in den Ländern des Südens verringert (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090313004/ ).
Pfandprivileg für Getränkekartons muss überprüft werden
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"Ökologisch vorteilhaft"?
Berlin (ots) - Getränkekartons bestehen immer mehr aus Kunststoff und Aluminium und immer weniger aus Zellstoff - Reale Recyclingquoten kaum mehr als halb so hoch wie von der Industrie behauptet - Deutsche Umwelthilfe hält Befreiung von der Pfandpflicht nicht mehr für gerechtfertigt und fordert von Umweltminister Röttgen Überprüfung der Einstufung des Getränkekartons als "ökologisch vorteilhaft"
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2010 wird entscheidend für den Artenschutz. Hunderttausende Pflanzen- und Tierarten gefährdet
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Berlin (ots) - Eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darin, den Schwund der biologischen Vielfalt zu stoppen. Das Ziel, bis 2010 den Verlust der Biodiversität aufzuhalten, werde leider verfehlt. Unzähligen Tier- und Pflanzenarten drohe nach wie vor die Ausrottung. "Gefährdet ist auch die Hälfte ihrer Lebensräume, einem Großteil davon droht sogar die vollständige Zerstörung", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
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