Wiederaufbau verlorener und geschädigter Wälder ist eine globale Aufgabe
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Deutsches Geld zerstört indonesischen Urwald
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Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen staatliche Kreditvergabe
Frankfurt/Main (ots) - Gegen die Vergabe von staatlichen Krediten an die indonesische Sinar Mas Gruppe demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Frankfurt. Der Grund: Sinar Mas vernichtet in Indonesien Urwald, beschleunigt Klimawandel und zerstört die Heimat der vom Aussterben bedrohten Orang Utans. Deshalb haben die Umweltschützer vor dem Sitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine "Galerie der Schande" aufgebaut und präsentieren Fotos, die das Ausmaß der Urwaldvernichtung in Indonesien zeigen. Ein Tochterunternehmen der KfW, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), hat mehrfach Kredite in einer Gesamthöhe von 42 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen der Sinar Mas Gruppe vergeben. Die Konzerngruppe unterhält Firmen, die zu den größten Palmöl- und Papierproduzenten Asiens gehören. Für die Plantagen wird der Urwald abgeholzt sowie die lokale Bevölkerung vertrieben. Indonesisches Palmöl landet in Deutschland in Schokoriegeln, Waschmitteln und in Dieselfahrzeugen.
Welchen Fisch kann ich noch essen?
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Greenpeace stellt neuen Einkaufs-Ratgeber vor
Hamburg (ots) - 24. 11. 2009 - Trotz der Bedrohung der Fischbestände können Verbraucher noch ohne Bedenken Karpfen, Pangasius und Forelle essen. Dies empfiehlt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in der neuen Ausgabe ihres Einkaufs-Ratgebers "Fisch - bedroht, aber beliebt". Bei Rotbarsch, Scholle oder Seeteufel fällt die Entscheidung ebenfalls leicht: Diese gehören derzeit nicht auf den Teller. Genauer hinschauen sollten umweltbewusste Verbraucher bei Kabeljau, Heilbutt oder Dorade. Bei diesen Fischen hängt es von Fanggebiet und Fangmethode ab, ob ihr Kauf noch vertretbar ist. Die beliebten Fischstäbchen sind akzeptabel, wenn sie aus Pangasius bestehen. Viele enthalten aber immer noch den stark bedrohten Alaska-Seelachs.
Entwaldung im Amazonas auf historischem Tiefstand
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WWF ruft zur Fortsetzung der Anstrengungen auf
Brasilia/Frankfurt (ots) - Brasilien vermeldet einen herausragenden Erfolg im Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas. Die Entwaldung lag im zurückliegenden Messzeitraum auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1988. Das gab Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gestern Abend Ortszeit bekannt. Insgesamt wurden im Zeitraum von August 2008 bis Juli 2009 7.000 Quadratkilometer Amazonaswald abgeholzt. Das sind knapp halb so viel wie im Vorjahr und nur ein Viertel des historischen Höchststands von 1995 (29.000 km2).
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Der Tod des Froschkönigs
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WWF: Die Rote Liste der bedrohten Arten wird immer länger
Berlin, Gland (ots) - Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat heute die aktuelle Rote Liste der weltweit bedrohten Tiere und Pflanzen vorgestellt. Die dramatische Bilanz: 17.291 und damit mehr als ein Drittel der 47.677 untersuchten Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Liste erfasst nur einen Bruchteil der weltweiten Artenvielfalt. Der WWF geht davon aus, dass mehr als 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten den Planeten besiedeln. Deshalb sei auch die Zahl der gefährdeten Spezies noch viel größer. Viele Tiere werden bereits ausgestorben sein, bevor sie die Menschheit überhaupt zu Gesicht bekomme, befürchtet der WWF.
Albatrosse: Mahlzeit im Plastik-Ozean
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Auswirkungen von Müll auf Seevögel untersucht
Albatrosse fressen zu viel Plastik (Foto: US Fish & Wildlife)
Honolulu/Wien (pte/31.10.2009/13:40) - Der Nordpazifik gilt als weltweit größte Müllkippe für Plastikabfälle. Filmemacher Werner Boote hat in seinem Dokumentarspielfilm "Plastic Planet" http://www.plastic-planet.at darauf hingewiesen. Nun haben Forscher der University of Hawaii http://www.hawaii.edu festgestellt, wie dramatisch sich der Dreck auf die Ernährung von Albatrossen auswirkt. Die Forscher haben zwei Albatros-Kolonien miteinander verglichen. Eine von Honolulu auf Oahu, die andere mehr als 2.000 Kilometer weit weg auf dem Kure-Atoll.
Nur noch 15 Prozent der einstigen Blauflossentun vorhanden
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Forscher unterstützen Ende des Tunfischfangs
Traurige Zeiten für Atlantik-Blauflossentun (Foto: Jens Bredehorn/pixelio)
Monaco/Wien (pte/29.10.2009/11:51) - Das Handelsverbot des Atlantischen Blauflossentun ist berechtigt, kommen Umweltschützer zum Schluss. Vertreter von Monaco haben nach der Publikation über die heutigen Bestände des großen Raubfisches ein Handelsverbot gefordert. Die internationale Kommission für den Schutz des Atlantischen Tunfisch (ICCAT) http://www.iccat.int/en hat mitgeteilt, dass die Bestände des heutigen Blauflossentuns wahrscheinlich weniger als 15 Prozent ihrer ursprünglichen Größe betragen.
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Nachhaltiges Palmöl ohne Abnehmer
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Ranking zeigt Einkaufspolitik Europas größter Palmöl-Verarbeiter
Nachhaltiges Palmöl ist noch ein Ladenhüter (Foto: WWF/Prokosch)
Berlin (pte/29.10.2009/06:15) - Die meisten Unternehmen, die in Europa Palmöl nutzen, kaufen kein umweltverträgliches Palmöl, obwohl dieses in großen Mengen vorhanden wäre. Auf diesen Missstand weist das erste europaweite Ranking für Palmöl-Nutzung hin, das anlässlich des Treffens der weltgrößten Palmölerzeuger nächste Woche in Kuala Lumpur vom WWF http://wwf.de erstellt wurde. Von Europas 59 größten Palmöl-Abnehmern verfolgt nur jeder zehnte eine ökologisch verträgliche Einkaufspolitik in Sachen Palmöl, zeigt die Studie.
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