Bundesumweltministerium unterstützt Nationalpark in Ruanda
- Details
- Kategorie: Umwelt
Das Bundesumweltministerium (BMU) stellt aus Mitteln der internationalen Klimaschutzinitiative rund 1,6 Millionen Euro für den Schutz des Nyungwe-Nationalparks in Ruanda zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit ruandischen Partnern wird die Universität Koblenz-Landau bis zum Jahr 2012 eine Schutzzone um den Park errichten. Dadurch soll die fortschreitende Abholzung des für Klimaschutz und Artenvielfalt bedeutenden Bergnebelwaldes verhindert werden.
Read more: Bundesumweltministerium unterstützt Nationalpark in Ruanda
Ampeltest zeigt: Tiefkühlprodukte oft sehr fettig und salzig
- Details
- Kategorie: Umwelt
Länderverbraucherminister debattieren heute über Ampel
Berlin, 15.10.2009. Fertigprodukte aus dem Tiefkühlregal enthalten häufig viel Salz oder Fett. Das zeigt ein Test der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch, bei dem 24 Produkte mit Hilfe der Ampelkennzeichnung verglichen wurden. Gleichzeitig gibt es auch viele Tiefkühlprodukte mit einem ausgewogenen Nährwertgehalt. Mit der Ampelkennzeichnung könnten Verbraucher diese auf einen Blick erkennen. foodwatch fordert deshalb von den Verbraucherministern der Länder, die sich heute in Berlin auf einer Konferenz mit dem Thema beschäftigen, ein klares Signal für die verbraucherfreundliche Ampel.
Read more: Ampeltest zeigt: Tiefkühlprodukte oft sehr fettig und salzig
Millenniumsziel zum Erhalt der Biodiversität gescheitert
- Details
- Kategorie: Umwelt
Artenvielfalt unter Druck: Rückgang der Binnengewässer
Prof. Klement Tockner warnt vor der Zerstörung der Binnengewässer (Foto: privat)
Berlin (pte/10.10.2009/06:05) - Das angepeilte Millenniumsziel, den Rückgang der Artenvielfalt bis 2010 zu stoppen, wird sicher nicht erreicht werden. Zu diesem Schluss kommen Forscher bei der Konferenz des International Programme on Biodiversity (DIVERSITAS) http://www.diversitas-international.org. "Trotz der Schaffung von 80.000 Schutzgebieten ist der Rückgang der Arten massiv", erklärt Klement Tockner vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei http://www.igb-berlin.de im pressetext-Interview.
Die Gründe dafür sieht der Experte einerseits in sogenannten Verzögerungseffekten, die man auch bei den CO2-Emissionen bemerken kann. Andererseits sind die globalen Veränderungen, insbesondere die Klimaänderung und die Landnutzung, so groß, dass offensichtlich ein Ende des Artenrückgangs nicht feststellbar ist. "Die weltweiten Binnengewässer machen nur 0,8 Prozent der gesamten Landfläche aus, beherbergen aber rund zehn Prozent der weltweiten Fauna", so Tockner. Der Artenrückgang in den Binnengewässern sei viel stärker als an Land. Wie gefährdet auch der Verlust einzelner Arten ist, zeigt der Forscher anhand von zwei Beispielen auf.Read more: Millenniumsziel zum Erhalt der Biodiversität gescheitert
Jedes zweite Wirbeltier gefährdet
- Details
- Kategorie: Umwelt
NABU fordert Stopp des Todes auf Raten
Berlin (ots) - Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Roten Liste der gefährdeten Wirbeltierarten durch das Bundesamt für Naturschutz hat der NABU die neue Bundesregierung zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben aufgefordert. "Die Roten Listen sind der wichtigste Indikator für den Zustand der Arten in Deutschland. Fast die Hälfte unserer Wirbeltierarten sind in ihrer Existenz bedroht und bedürfen daher unmittelbarer Hilfe", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Gründung Netzwerk lebendige Seen Deutschlands
- Details
- Kategorie: Umwelt
(openPR) - München, September 2009 – Der Global Nature Fund (GNF) hat das Netzwerk „Lebendige Seen Deutschland“ gegründet. Gemeinsam mit Partnern und potenziellen Partnern von dreizehn deutschen Seen sowie weiteren renommierten Organisationen wie dem Deutschen Olympischen Sportbund will die Initiative den Seenschutz in Deutschland vorantreiben. Zur Gründung haben sich unter anderem der Bodensee, Dümmer-See, Lausitzer Seenland und Plauer See dem Netzwerk angeschlossen sowie namhafte wissenschaftliche Partner, wie beispielsweise das Institut für Seenforschung Langenargen. Unterstützt wird das Netzwerk von Reckitt Benckiser Deutschland und der Anton Ehrmann-Stiftung. Die Schauspieler und Bestsellerautoren Michaela Merten und Pierre Franckh engagieren sich als Schirmherren für „Lebendige Seen“.
Brasilianische Rinderindustrie stimmt Moratorium zum Schutz des Regenwaldes zu
- Details
- Kategorie: Umwelt
Greenpeace-Erfolg zum Schutz des Amazonas
Sao Paulo, Brasilien / Hamburg (ots) - Die vier größten brasilianischen Rinderunternehmen gaben gestern in Sao Paulo bekannt, ab sofort keine Rinder mehr aus neu gerodeten Urwaldgebieten zu beziehen. Diesem Erfolg war eine weltweite Greenpeace-Kampagne zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes vorangegangen. Fleisch- und Lederabnehmer wie Adidas, Nike, und Walmart sahen sich dadurch veranlasst, die brasilianische Rinderindustrie zu wirksamen Maßnahmen zum Urwaldschutz zu bewegen.
Read more: Brasilianische Rinderindustrie stimmt Moratorium zum Schutz des Regenwaldes zu
Industrie unterläuft zentrale Bestimmungen der neuen Verpackungsverordnung
- Details
- Kategorie: Umwelt
Berlin (ots) - Jedes dritte Unternehmen verweigert vorgeschriebene Angaben zu Menge, Art und Entsorgung der lizenzierten Verpackungen - Länderbehörden verzichten auf Kontrolle und laden so zum Betrug auf Kosten der Umwelt ein - Nach ersten Stichproben mahnt Deutsche Umwelthilfe 44 Unternehmen ab - DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert Bundesländer auf, das hochwertige Recycling von Verpackungen durch "systematische Kontrollen und Sanktionen bei Gesetzesverstößen" sicherzustellen
Read more: Industrie unterläuft zentrale Bestimmungen der neuen Verpackungsverordnung
Deutschlands Verbraucher machen sich weniger Sorgen um die Umwelt als Konsumenten in Schwellenländern
- Details
- Kategorie: Umwelt
Die RSA Group, einer der weltweit führenden Versicherungskonzerne, gibt heute die Ergebnisse Ihrer weltweiten Studie „Green Appetites“ bekannt.
Köln, 30. September 2009 – Laut dieser Studie sorgen sich die Menschen in Schwellenländern mehr um die Umwelt als die Bürger in Deutschland und vielen anderen entwickelten Ländern. Der Green Appetites Report von RSA untersucht die Einstellung der Konsumenten gegenüber nachhaltigen Produkten und „grünem“ Verhalten. Verbraucher in neun Ländern wurden zu Ihren Sorgen und Gewohnheiten befragt, wobei festgestellt wurde, dass Schwellenländer wie Chile, China und die Vereinigten Arabischen Emirate größere Bereitschaft zeigen, Zusatzkosten von 10% für umweltfreundlichere Produkte und Dienstleistungen zu zahlen.
Read more: Deutschlands Verbraucher machen sich weniger Sorgen um die Umwelt als Konsumenten in...
Weitere Beiträge ...
- Große Mehrheit der Bundestagskandidaten für Ampelkennzeichnung
- Percy Schmeiser – David gegen Monsanto
- Dänische Altmeister für Maxi-Solarthermie
- Schutz der biologischen Vielfalt
- Erde im Minus
- Essen ist Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands 2009
- Nach foodwatch-Veröffentlichung: Mineralwasser-Abfüller senkt Uranbelastung
- Globale Standards für Elektronikschrott gefordert
- Kunststoffe haben den Globus restlos erobert
- Weltbank stoppt Finanzierung der Palmöl-Industrie
- Greenpeace weist nach: illegaler Gen-Leinsamen in Brötchen und Müsli
- Der Beo-Bio-Schwindel
- Greenpeace-Kommentar zum Fund illegaler, gentechnisch veränderter Leinsaat in Lebensmitteln in Deutschland
- Naturschutz durch Olivenbaumpatenschaft, wie funktioniert das
- Recycelter Karton als alternativer Kleiderbügel
- Wissenslücken über Weltmeere schleunigst schließen
- Umweltgefahr durch transgene Lachse
- Größtes Waldgebiet der Welt stark bedroht
- foodwatch begrüßt Initiative der Krankenkassen für Ampel-Kennzeichnung
- Schottlands Pläne zur 'Null-Müll-Gesellschaft'
