Zum Tag der Biologischen Vielfalt
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(22.5.) NABU fordert Bundesprogramm Biologische Vielfalt - Naturschutzstrategie lahmt
Berlin (ots) - Anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt (22.5.) hat der NABU ein Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefordert. Ziel sei es, die von der Bundesregierung bereits im Herbst 2007 beschlossenen Naturschutzmaßnahmen (Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt) gegen den Verlust von Arten und Lebensräumen zu bündeln und gemeinsam mit Bundesländern, Kommunen, Eigentümern und Landnutzern voranzutreiben. Bis 2012 müssten dazu mindestens 300 Millionen Euro jährlich bereit gestellt werden. Die Mittel sollten unter anderem aus den Einnahmen des Emissionshandels sowie den Einsparungen beim Unterhalt von Bundesverkehrswegen kommen. Ferner müssten in den kommenden zehn Jahren 125 Querungen für wandernde Tierarten (Grünbrücken) über Schnellstraßen zur Vernetzung von Tierlebensräumen errichtet werden.Sauberes Trinkwasser für Kinder in Kenia Pressemitteilung des Global Nature Fund
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Internationaler Naturschutz nimmt Fahrt auf
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Positive Jahresbilanz zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat ein Jahr nach der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn eine positive Bilanz der deutschen Präsidentschaft des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) gezogen. "Der Schutz der Natur hat endlich Fahrt aufgenommen", sagte Gabriel anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Tags der Biologischen Vielfalt" am kommenden Freitag (22. Mai).NABU und Slow Food: Schavan lässt Umwelt und Soziales bei Gentechnik außen vor
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Forsa-Studie: 78 Prozent der Deutschen wollen kein Genfood
Berlin (ots) - Mit Blick auf den am morgigen Mittwoch (20.5.) geplanten Runden Tisch zur Zukunft der Grünen Gentechnik in Deutschland haben der NABU und die Verbraucher-Organisation Slow Food Bundesforschungsministerin Schavan aufgefordert, auch über die ökologischen und sozialen Folgen der Biotechnologie zu diskutieren.Read more: NABU und Slow Food: Schavan lässt Umwelt und Soziales bei Gentechnik außen vor
Gentechnik-Forschung geht am Markt vorbei
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BUND und Bioland fordern mehr Transparenz bei der staatlichen Forschungsförderung
Berlin/Mainz (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bioanbauverband BIOLAND forderten anlässlich des morgigen "Runden Tisches" der Bundesforschungsministerin Annette Schavan mehr Transparenz bei der Forschungsförderung im Bereich der Agro-Gentechnik. Derzeit sei nicht ersichtlich, wer von den staatlichen Zuwendungen letztendlich profitiere: die Privatwirtschaft oder die Gesellschaft, die dafür bezahle, so der Vorwurf der Verbände. Das gelte insbesondere für Projekte, die im Rahmen der sogenannten Hightech-Strategie von Forschungsministerin Schavan angestoßen worden seien.Bundesländer torpedieren neues Umweltrecht
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„Drohende Zersplitterung des Umweltrechts ist schlecht für Wirtschaft und Umwelt“
Unverantwortliches Handeln hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, den Bundesländern vorgeworfen, die heute im ersten Durchgang im Bundesrat insgesamt rund 250 Änderungsanträge zur Neuordnung des Umweltrechts gestellt haben. „Die Neuordnung des Umweltrechts derart zu torpedieren, das ist unverantwortlich, destruktiv und wird der Sache in keiner Weise gerecht“, sagte Klug und wies darauf hin, dass die Bundesländer in etlichen Bund-Länder-Arbeitgruppen besonders intensiv an der Erarbeitung der Gesetzentwürfe beteiligt waren.Rettung der Korallenriffe beschlossen
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WWF begrüßt Abschlussdeklaration der Welt-Ozeankonferenz. Stärkere Klimaschutzbemühungen gefordert.
Manado / Frankfurt (ots) - Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Abschlussdeklaration der ersten Welt-Ozeankonferenz im indonesischen Manado. Die sechs Staats- und Regierungschefs der Anrainerländer des Korallendreiecks unterzeichneten eines der umfassendsten internationalen Meeresschutzabkommen, das es jemals gegeben hat. Der Zehn-Jahresplan umfasst detaillierte Meilensteine und Zielvorgaben um die Bedrohungen für die Korallenriffe zu bekämpfen und die maritimen Ressourcen, Lebensgrundlage für mehr als 100 Millionen Menschen, nachhaltig und dauerhaft zu schützen. Als einer der Hauptbedrohungsfaktoren gilt der zerstörerische Einfluss des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem des Korallendreiecks, das aufgrund seines Artenreichtums auch als "Regenwald der Weltmeere" bezeichnet wird.Öko-Muffel? Deutsche sind weniger umweltbewusst als andere Nationen
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Hamburg (ots) - Deutsche Wissenschaftler und Ingenieure sind führend in der Entwicklung von umweltfreundlichen Technologien wie etwa für Solar- und Biogasanlagen oder Passivhäuser. Aber diese Kompetenz färbt offenbar nicht auf die Verbraucher ab, denn vom Image einer Öko-Nation sind die Deutschen weit entfernt. Das zeigt die aktuelle "Greendex-Studie" der National Geographic Society, die individuelle Konsumentenscheidungen in 17 Ländern erforscht und auf ihre Nachhaltigkeit hin vergleicht. Deutschland rangiert bei dieser Untersuchung nur im Mittelfeld. So mangelt es zum Beispiel am Umweltbewusstsein der Deutschen: Nur 43 Prozent sind wegen der aktuellen Umweltprobleme beunruhigt, der internationale Durchschnitt liegt bei 55 Prozent. Auch fühlen sich nur 14 Prozent der Deutschen für die ökologischen Probleme verantwortlich, der Durchschnittswert liegt bei 31 Prozent. Überraschend sind diese Ergebnisse vor allem, weil Umweltschutz durchaus zum Alltag der Deutschen gehört: Keine andere Nation recycelt so viel, und eigens mitgebrachte Tragetaschen gehören praktisch zu jedem Einkauf dazu. Auch dem Klimawandel sehen die Deutschen recht gelassen entgegen; nur knapp jeder Dritte glaubt, dass er sein Leben verschlechtern wird. Diese Sorge ist in anderen Nationen mit durchschnittlich etwa 50 Prozent deutlich größer.
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