Grünes Licht für weltweites Quecksilberverbot
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Gabriel zufrieden mit Ergebnissen des UNEP-Verwaltungsrats
Die internationale Staatengemeinschaft hat am Freitag beschlossen, multilaterale Verhandlungen für ein weltweites Verbot von Quecksilber aufzunehmen. Ziel ist es, innerhalb von 4 Jahren bindende Regelungen für die Produktion und Emission dieses hochgiftigen Stoffes zu erreichen. Ein entsprechendes Verhandlungsmandat verabschiedete der Verwaltungsrat des UN-Umweltprogramms (UNEP) am Freitag auf seiner Jahresversammlung in Nairobi/Kenia. Zudem gab das Gremium weitere Anstöße für die Reform der UNEP. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der an der Tagung teilnahm, zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen.Behördenskandal: Cadmium und Blei verseuchen Böden in Wohngebieten um Müllanlage Pohritzsch
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Fairtrade auf der BioFach-Messe
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"Fairtrade-Code" bietet Konsumenten mehr Transparenz
Nürnberg (ots) - Auf der BioFach präsentierte TransFair die Entwicklung der Bio-Fairtrade-Produkte. 2008 trugen in Deutschland über zwei Drittel des Fairtrade-Sortiments auch das Bio-Siegel. "Fairtrade ist für die Bauern und Bäuerinnen eine große Unterstützung bei der Umstellung auf biologischen Anbau", sagte Geschäftsführer Dieter Overath. Auf der Messe gab TransFair außerdem den Startschuss für das neue Projekt "Fairtrade-Code".NORMA mit Bio-Preis ausgezeichnet
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Als erster und einziger deutscher Discounter prämiert
Nürnberg (ots) - NORMA ist der bislang einzige deutsche Discounter, der einen Preis für sein vorbildliches Bio-Engagement erhält. Das Unternehmen wurde im Rahmen der Weltleit-Messe für Bioprodukte, der Bio-Fach in Nürnberg, mit dem Preis "Spitzenadresse für Bio" ausgezeichnet.Neue isländische Regierung bestätigt skandalöse Walfangquoten
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München (ots) - Islands neuer Fischereiminster, Steingrimur Sigfusson, bestätigte gestern die Genehmigung von kommerziellen Walfangquoten. Am 27. Januar hatte Sigfussons Vorgänger, Einar K. Gudfinnsson, als eine seiner letzten Amtshandlungen die Tötung von jährlich 150 Finnwalen und 100 Zwergwalen für die kommenden fünf Jahre erlaubt.
Die Entscheidung steht im Widerspruch zu einigen Signalen des neuen isländischen Regierungskabinetts aus den vergangenen Tagen und trotzt breiten internationalen Protesten, darunter auch der deutschen Bundesregierung. Zuvor hatte das isländische Parlament (Althing) bereits am 11. Februar die Fortsetzung des kommerziellen Walfangs und die Fangquotenvergabe durch den Ex-Minister mit 63 zu 36 Stimmen unterstützt.
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS sieht darin einen verzweifelten Versuch einiger Interessensvertreter Islands, sich vor den Neuwahlen im Frühjahr ein paar Wählerstimmen zu sichern. Experten bezweifeln, dass selbst in Japan ein Markt für das Fleisch, insbesondere von 150 angelandeten Finnwalen, besteht.
"Island tritt sowohl das kommerzielle Walfangverbot als auch das bestehende internationale Handelsverbot mit Walprodukten mit Füßen. Eine klare Reaktion, die über diplomatische Protestnoten hinausgehen, sind nun von der Europäischen Union gegenüber einem Staat gefordert, der gerade in der jetzigen Finanzkrise von ausländischem Kapital abhängig ist " sagt Nicolas Entrup, Sprecher der WDCS.
Islands Fangquotenvergabe steht auch in konkretem Zusammenhang mit einem zwischen 9. und 11. März in Rom, Italien, stattfindenden Treffen zwischen Staaten, die über eine Lösung der festgefahrenen Fronten innerhalb der IWC verhandeln wollen. "Ein Staat, der sich so an den Verhandlungstisch setzt, fördert nur noch stärker die Eskalation. Europa muss aufwachen und erkennen, dass wir ein Walfangproblem in Europa haben und nicht nur durch Japan in der Antarktis" fügt der WDCS Sprecher hinzu.
Island hat gegenüber dem von der Internationalen Walfangkommission (IWC) verhängten kommerziellen Walfangverbot und dem seitens des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gültigen internationalen Handelsverbotes mit Walprodukten jeweils einen Vorbehalt angemeldet und sieht sich somit nicht an diese Beschlüsse gebunden.
Finnwale können eine Körperlänge von bis zu 27 Meter erreichen und sind die zweitgrößten Meeressäuger. Sie erreichen ein Körpergewicht von bis zu 80 Tonnen.
Anbauverbot für Genmais in Deutschland überfällig
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Bioland fordert von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner klare Position in Brüssel gegen die Aufhebung der Gentechnik-Anbauverbote in Österreich, Frankreich, Ungarn und Griechenland
Mainz/Nürnberg (ots) - Bioland hat heute auf der BioFach in Nürnberg die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner aufgefordert, gegen die Aufhebung der Gentechnik-Anbauverbote in den EU-Staaten Österreich, Frankreich, Ungarn und Griechenland zu stimmen. Bioland unterstützt damit die Aktion von Bauern aus diesen vier Ländern, die Aigner heute mit dem Transparent mit der Aufschrift "GMO-free Europe needs Germany" ("Gentechnik-freies Europa braucht Deutschland") konfrontierten. Deutschland wird bei den bevorstehenden Abstimmungen im EU-Umweltministerrat das 'Zünglein an der Waage darstellen'.
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US-Schildkröten in Chinas Suppentöpfen
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Grüne Gentechnik nutzt Landwirten und Umwelt
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-Wirtschaftliche und ökologische Vorteile unter Beweis gestellt
-Landwirte fordern Wahlfreiheit, um sich für Grüne Gentechnik
entscheiden zu können
-Anbau auch in Europa im Aufwind
Düsseldorf (ots) - Wenn Landwirte die Möglichkeit haben, gentechnisch verbesserte Pflanzen anzubauen, nutzen sie deren Vorteile. Dies zeigen die weltweit stetig ansteigende Anzahl von Landwirten, die die neuen Sorten anbauen, und die jährlich zunehmende Anbaufläche. Auch in Europa, einschließlich Deutschland, lässt sich ein wachsendes Interesse an der Nutzung der Technologie unter führenden Agrarbetrieben ableiten.
Genehmigungsbehörden in Europa, einschließlich dem der Ministerin Aigner unterstelltem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA sowie zahllose wissenschaftliche Einrichtungen bestätigen immer wieder die Sicherheit des Maiszünsler resistenten Mais MON 810.
Darüber hinaus trägt der Anbau von Bt-Mais maßgeblich zu einer nachhaltigen Form der Landwirtschaft bei, denn er minimiert das Risiko massiver Ernteverluste durch Schädlingsbefall und reduziert gleichzeitig die Ausbringung von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Von diesen Umweltvorteilen, aber auch von den deutlich verminderten gesundheitsschädlichen Mykotoxinen, profitieren nicht zuletzt der Verbraucher und die gesamte Gesellschaft. Selbstverständlich erfüllt das Unternehmen bei allen seinen Produkten die behördlichen Vorgaben, so auch die Umsetzung eines europäischen Monitoring-Plans für MON 810 in Deutschland.
Umfragen unter Landwirten in Europa belegen ein differenziertes Meinungsbild sowie deren wachsende Zustimmung zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Auch bei Verbrauchern wächst das Vertrauen in die Technologie wie die Eurobarometer-Studie 2008 zeigte.
In einer Umfrage der Universität Göttingen (1) unter Landwirten sprachen sich 33 Prozent der Befragten für die Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut aus, 38 Prozent waren noch unentschieden und die kleinste Gruppe von 29 Prozent war gegen die Anwendung. Bei einer Umfrage der Hochschule Neubrandenburg (2) nannten die befragten Landwirte als Vorteile neben der Ertragssicherheit (76 Prozent) und Ertragssteigerung (68 Prozent) die Verringerung der Umweltbelastung (50 Prozent).Das Ergebnis einer groß angelegten Umfrage unter 24.000 britischen Landwirten (3) zeigte eine 45-prozentige Zustimmung für Biotech-Pflanzen, 39 Prozent waren unentschieden und nur 15 Prozent votierten dagegen.
Weltweit bauen 13,3 Millionen Landwirte in 25 Ländern auf 125 Millionen Hektar Biotech-Pflanzen an, so der Bericht 2008 des International Service for the Aquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA). Biotech-Mais wird weltweit auf 37,3 Millionen Hektar angebaut.
(1) März 2007, http://www.presseportal.de/go2/Uni-Goettingen
(2) April 2006, Akzeptanz der Grünen Gentechnik in der
Landwirtschaft, veröffentlicht in AgraEurope 19/2007
(3) März 2008, "UK farmers' attitudes to Agricultural Biotechnology" durchgeführt von der National Farm Research Unit
Über Monsanto
Das Agrarunternehmen Monsanto ist ein weltweit führender Anbieter technologiebasierter Lösungen und landwirtschaftlicher Produkte zur Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft und der Lebensmittelqualität. Monsantos Anliegen ist es, Landwirten und ihren Betrieben einen deutlichen Mehrwert zu verschaffen. Das Unternehmen nutzt Pflanzenzüchtung, Biotechnologie und andere Anwendungsformen moderner Wissenschaft, um Landwirte und Agrarwirtschaft dabei zu unterstützen, dem stetig wachsenden Bedarf nach Nahrungsmitteln, Kleidung und Kraftstoff gerecht zu werden. Weitere Informationen über das Geschäft und Engagement von Monsanto finden Sie unter www.monsanto.com und www.monsanto.de
Kontakt:
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Vogelsanger Weg 91
40470 Düsseldorf
Dr. Andreas Thierfelder
Director Public & Government Affairs
Tel.: 0211 / 36 75 - 248 o. 06003 / 81 02 12
Fax: 0211 / 36 75 - 333
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