Energieziel 2050: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen
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Neue UBA-Studie zeigt: Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist realistisch
Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Voraussetzung ist aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird. Das zeigt die Studie des Umweltbundesamtes (UBA) „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“. Um dies bis 2050 zu erreichen, plädiert das UBA für frühzeitige politische Weichenstellungen. „Je früher, je entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt uns für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts. Außerdem kann Deutschland seine hohe Importabhängigkeit von Primärenergieträgern deutlich reduzieren, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.
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Nichtstun mit System: Bund und Länder vernachlässigen die Kontrolle von Klimaschutzgesetzen
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Berlin (ots) - Klimaschutzgesetze werden vielfach nicht oder mangelhaft umgesetzt, eine Kontrolle durch den Staat findet nur in Ausnahmefällen statt - Umfrage der Deutschen Umwelthilfe in Bundesländern stellt massive Vollzugsdefizite und ein Desinteresse an der Umsetzung von Klimaschutzgesetzen fest - Nichtstun verursacht Millionen Tonnen Klimagasemissionen, die nicht in der Statistik auftauchen - DUH-Geschäftsführer Resch: "Staatliches Nichtstun gefährdet akut den Klimaschutz"
Verzicht auf Fleisch und Milch schützt das Klima
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Experte: "Rückkehr zum Sonntagsbraten wäre ideal"
Der Fleischhunger der reichen Länder bekommt dem Klima schlecht
Potsdam (pte/28.06.2010/13:55) - Wenn die Menschen weniger Fleisch und Milch konsumieren als bisher und die Landwirtschaft mehr auf Klimaschutz achtet, reduziert das bis 2055 den Methan- und Lachgasausstoß der Landwirtschaft um über vier Fünftel. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) http://www.pik-potsdam.de im Fachmagazin "Global Environmental Change". "Was wir im Supermarkt einkaufen entscheidet am meisten darüber, wie viele Treibhausgase die Landwirtschaft ausstößt", so Studienleiter Alexander Popp im pressetext-Interview.
Neun CO2-neutrale Kommunen vorgestellt
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Wissenschaftsmagazin stellt vielversprechende Umweltprojekte vor
Washington DC (pte/26.06.2010/13:45) - Aktuelle Klimastudien zeichnen ein dramatisches Bild über die Zukunft der Erde. Mit einem athmosphärischen CO2-Gehalt von 385 ppm und Vorhersagen, dass diese Menge auf 450 ppm im Jahr 2050 ansteigen könnten, ist rasches Handeln angesagt. Das Wissenschaftsmagazin Popular Science http://www.popsci.com hat insgesamt neun vielversprechende Klimaschutz-Kommunen in seiner Online-Ausgabe vorgestellt.
Veränderungen der Ozeane: Schreckliche Folgen für Menschen
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Forscher: Als rauche die Erde zwei Packungen Zigaretten täglich
Washington DC/Wien (pte/22.06.2010/06:00) - Die erste umfangreiche Darstellung der Folgen des Klimawandels auf die Weltmeere macht deutlich, dass sich die Umweltbedingungen dort in einer Geschwindigkeit verändern, die es seit Jahrmillionen nicht gab. Mit der Zunahme der atmosphärischen Treibhausgase, die vom Menschen produziert werden, kommt es zu dramatischen und irreversiblen Veränderungen der Funktionen in den Ozeanen. Hunderte Mio. Menschen werden davon betroffen sein, berichten Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.
Die Studienergebnisse basieren auf den jüngsten Untersuchungen, die von zwei der renommiertesten Meeresforscher durchgeführt wurden. Schwerwiegende Folgen für Hunderte Mio. Menschen sind nicht auszuschließen, wenn dieser Trend fortgesetzt wird, schreibt Studien-Leitautor Ove Hoegh-Guldberg vom Global Change Institute an der University of Queensland http://gci.uq.edu.au.
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Pole beeinflussen das Tropenklima
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Forscher führen tropisches Kaltwasser auf Eismeere zurück
Zürich (pte/18.06.2010/16:05) - Die arktischen Ozeane spielen eine Schlüsselrolle in der Kontrolle des tropischen Klimas. Das berichten Forscher der ETH Zürich http://www.ethz.ch in der Zeitschrift "Science". Die Auswertung ihrer Daten aus dem Pazifik und Atlantik deuten darauf hin, dass eine Veränderung der Pole im Zuge des Klimawandels auch Folgen für die Tropen und das globale Klima nach sich zieht.
Ölverschmutzung: Größtes Leck nicht gleich größte Katastrophe
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Verschiedene Parameter sind entscheidend
Cape Cod/Hamburg (pte/11.06.2010/11:30) - Die Ölmenge, die derzeit in den Golf von Mexiko dringt, hat die bisher größte Ölverschmutzung in der US-Geschichte ausgelöst. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass es auch die größte Umwelt-Katastrophe sein wird, berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist.
Denn die Schäden, die Öl anrichtet, sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Das bestätigt auch der Biologe Carlo van Bernem vom Institut für Küstenforschung am GKSS http://www.gkss.de gegenüber pressetext. "Im Prinzip gleicht kein Ölunfall dem anderen", so der Forscher. Der Grad an Umweltzerstörung sei von vielen verschiedenen Parametern abhängig. Dazu gehören die Temperatur des Meerwassers, die Art der Küste und die Frage, ob es sich um raffiniertes Öl oder um Rohöl handelt.
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UN-Klimakonferenz in Bonn vertagt CO2-Minderung erneut
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Bonn (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht im nahezu ergebnislosen Ausgang der zweiwöchigen Bonner Klimaverhandlungen nicht nur eine Missachtung heutiger Notwendigkeiten zum Schutz des Klimas, sondern auch eine Missachtung der berechtigten Erwartungen künftiger Generationen. Mit Verweis auf die USA, die nicht zu den Unterzeichnerstaaten des Kyoto-Klimaschutzabkommens gehören, hätten sich die Industriestaaten erneut vor verbindlichen und ausreichenden Zusagen zur Minderung der CO2-Emissionen gedrückt. Wenn die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls 2012 auslaufe, werde es nach bisherigem Verhandlungsstand für die Zeit danach keine neuen globalen CO2-Minderungsziele geben.
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