Klimawandel: Weiterhin weltweite Besorgnis
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Forschungsinstitut Synovate und Deutsche Welle präsentieren Ergebnisse einer globalen Studie
Bonn (ots) - Menschen in aller Welt empfinden den globalen Klimawandel nach wie vor als Bedrohung und sehen extreme Wetterbedingungen als größtes Risiko. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Studie des Marktforschungsunternehmens Synovate in Kooperation mit der Deutschen Welle. Die Meinungsforscher haben in 18 Ländern mehr als 13.000 Menschen zu ihren Einschätzungen befragt - bezüglich des Bedrohungspotenzials, der Auswirkungen und der Möglichkeiten, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Umfassende Ergebnisse werden auf dem Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn vorgestellt. Thema der internationalen Konferenz vom 21. bis 23. Juni: "THE HEAT IS ON - der Klimawandel und die Medien"
Frankreich macht Desertec-Konsortium Konkurrenz
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Deutsche Dominanz befürchtet - Transgreen tüftelt an Stromübertragung
Paris/München/Wien (pte/20.05.2010/16:25) - Das milliardenschwere Solarstromprojekt Desertec http://www.desertec.com in der nordafrikanischen Wüste ruft nach langer Skepsis nun auch die Franzosen auf den Plan. Wie das Handlesblatt schreibt, will man das ambitionierte Vorhaben nicht vollständig der deutschen Wirtschaft überlassen. Mit einem eigenen Konsortium namens Transgreen soll ein Gegengewicht zur Bundesrepublik geschaffen werden. Vorgesehen ist die Entwicklung eines Stromnetzes unter dem Mittelmeer.
Eisfreies Grönland hebt sich
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Zusammenhang mit Klimaerwärmung und Anstieg des Meeresspiegels
Miami/Potsdam (pte/20.05.2010/06:05) - Mit dem Abschmelzen der gewaltigen Inlandgletscher in Grönland beginnt sich die Landmasse der größten Insel der Erde nach oben zu heben. Nun haben Forscher der University of Miami festgestellt, dass sich das Land in einer bisher nicht bekannten Geschwindigkeit anhebt. Die Eiskappe Grönlands ist bis zu zwei Kilometer dick.
Grönland steigt um fast 2,5 Zentimeter pro Jahr - und wenn es so weitergeht, könnten es 2025 sogar fünf Zentimeter jährlich sein, berichtet der Geophysiker und Studienautor Tim Dixon von der Rosenstiel School of Marine and Atmospheric Science (RSMAS) http://www.rsmas.miami.edu im Fachmagazin Nature Geoscience. Die Forscher gehen davon aus, dass das gewaltige Gewicht der Eismassen mit dem Schmelzen abnimmt und sich dadurch die Landmasse hebt.
Rekordwerte: 2010 startet mit Höchsttemperaturen
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Wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnugen vor 130 Jahren
Washington (pte/20.05.2010/11:55) - Der aktuellen Wetterlage Europas zum Trotz ist das Jahr 2010 bisher das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren. Das berichtet die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA http://www.noaa.gov, die seit 1880 die weltweiten Temperaturmessungen auf Wasser und Land sammelt und analysiert. Verbindet man die mittlere globale Land- und Ozeantemperatur von Jänner bis April dieses Jahres, so liegt sie bei 13,3 Grad. Das ist um 0,69 Grad über dem Schnitt des vorigen Jahrhunderts.
Berichte zu Jahresbeginn haben schon die Jahre 2000 bis 2009 als bisher wärmstes Jahrzehnt bezeichnet. Die Temperatur der Erdoberfläche steigt seit 1980 laut NASA-Daten alle zehn Jahre um 0,2 Grad Celsius. Den bisherigen Jahresrekord hält 2005, gefolgt ex aequo von den Jahren 1998, 2002, 2003, 2006 und 2009. Doch nun ist das Jahr 2010 am besten Weg, den neuen Spitzenplatz einzunehmen.
Tabuzonen für Ölförderung auf See - Kein Öl aus der Arktis
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WWF fordert politischen Richtungswechsel in der Offshore-Ölforderung
Hamburg (ots) - Angesichts der unabsehbaren Umweltschäden durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See - insbesondere für unmittelbar bevorstehende Bohrungen in den arktischen Gewässern vor Alaska. Geplanter Start für die Explorationsbohrungen in der Arktis durch Shell ist der 1. Juli. Vor Beginn jeglicher neuer Bohrungen in US-Gewässern muss nach WWF-Ansicht die vollständige Aufarbeitung der "Deepwater Horizon" Katastrophe durch die eingesetzte unabhängige Kommission erfolgen und strengere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Fast 700 Lizenzen für die Beaufort- und Tschuktschensee vor Alaskas Küsten sind bereits vergeben. Am 24. Mai soll das Förderschiff "Frontier Discoverer" von Shell von den Philippinen aus nach Alaska starten.
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Internationale Kommission für Städte und Klimawandel fordert die 'Regenerative Stadt'
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Expertenrunde von World Future Council und HafenCity Universität nimmt Nationalregierungen in die Pflicht
Hamburg (ots) - Städte tun noch immer zu wenig gegen den Klimawandel. Vor allem die Metropolen der Industrieländer sind die Hauptverursacher des globalen Treibhauseffekts. Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss künftig für den gesamten Stoffwechsel einer Stadt sowie die lokale Wirtschaft gelten. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Internationalen Expertenkommission zum Thema Städte und Klimawandel des World Future Council (WFC) und der Hamburger HafenCity Universität (HCU) hervor, die gestern und heute im Hamburger Rathaus tagte.
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Europa steuert auf mehr Hitzewellen zu
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Mittelmeer-Städte werden im Sommer zum Inferno
Zürich (pte/17.05.2010/12:40) - Die Hitzewellen in Europa werden häufiger, länger und ausgeprägter. Das berichten Forscher vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch in der Zeitschrift "Nature Geoscience". Das Gesundheitsrisiko, das die globale Erwärmung für Europa bedeutet, wurde bisher unterschätzt, so das Ergebnis der vom Nationalen Forschungsschwerpunkts Klima geförderten Studie. Die Berechnungen basieren auf unterschiedlichen Klimamodellen.
Lokales Handeln löst globale Probleme
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Soziologen bestimmen Voraussetzung für Kooperation
Zürich (pte/12.05.2010/12:55) - Viele Krisen des Planeten – wie Überfischung, Klimawandel oder die Finanzkrise – gehen im Kern auf ausbeuterisches Verhalten zurück. Egoisten sind kurzfristig im Vorteil, können dadurch jedoch das System zerstören. Was es braucht, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, zeigt ein internationales Team von Soziologen unter der Leitung der ETH Zürich http://www.soms.ethz.ch in der Zeitschrift "PLoS Computational Biology". "Kooperation kann sich dort durchsetzen, wo Menschen mit ihrem Umfeld interagieren", erklärt Forschungsleiter Dirk Helbing im pressetext-Interview.
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