Kunststoffe haben den Globus restlos erobert
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"Plastic Planet" - Die Welt erstickt im Plastikmüll
Wien (pte/12.09.2009/06:05) - Es liest sich wie eine Horrorgeschichte, dass in den Weltmeeren heute sechs Mal mehr Plastikmüll zu finden ist als Plankton. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren zahllosen Zusatzstoffen das menschliche Hormonsystem schädigen. "Plastik ist praktisch überall - sogar in unserem Blut", meint Regisseur Werner Boote. Boote hat zehn Jahre lang Informationen über Kunststoffe gesammelt und tausende Kilometer auf der Welt zurückgelegt. Er hat hunderte Interviews mit Vertretern der Kunststoffindustrie, mit Umweltschützern, mit Wissenschaftlern und Medizinern geführt, um den Film "Plastic Planet" http://www.plastic-planet.at fertigzustellen. Am 18. September läuft der Film in Österreich an, in Deutschland und in der Schweiz voraussichtlich Anfang 2010.
"Zurzeit werden nur in Europa ca. 60 Mio. Tonnen Plastik jährlich produziert", so John Taylor, Präsident von PlasticsEurope, der Dachorganisation europäischer Kunststofferzeuger. Das entspreche etwa einem Viertel der Weltproduktion. Die Menge des Kunststoffs, der in den vergangenen 100 Jahren produziert wurde, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Aller Orts argumentieren die Hersteller von Kunststoffen mit den immensen Vorteilen ihrer Produkte.
Weltbank stoppt Finanzierung der Palmöl-Industrie
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IFC: Umweltbelange als Argument für Investitionen
Palmöl-Monokulturen sind kein Hort der Artenvielfalt (Foto: Greenpeace.ch)
Hongkong/Washington DC (pte/11.09.2009/15:30) - Die Weltbank reagiert offensichtlich auf die Besorgnis zahlreicher Umweltschutzorganisationen über den weltweiten Anbau von Palmöl. Die Weltbanktochter International Finance Corp IFC http://www.ifc.org hat Investitionen in Palmölunternehmen in Indonesien erstmals gestoppt, berichtet das Umweltportal business green. Dieser Schritt erfolgte nach der Prüfung der Praktiken in diesem Sektor. Bisher hat der IFC 132 Mio. Dollar in Palmöl-Projekte in Asien, Mittelamerika in der Ukraine und in Westafrika investiert.
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Greenpeace weist nach: illegaler Gen-Leinsamen in Brötchen und Müsli
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Untersuchung zeigt: Gen-Leinsamen in vielen Lebensmitteln in Deutschland
Hamburg (ots) - In Brötchen, Müsli, Backmischungen, sowie in ganzen und geschroteten Leinsamen hat Greenpeace illegalen, gentechnisch veränderten Leinsamen nachgewiesen. Die betroffenen Produkte sind am 9. September stichprobenartig in Märkten von Edeka, Rewe, Rossmann und Schlecker in Hamburg gekauft und von einem Speziallabor untersucht worden. Der gefundene Gen-Lein ist in der EU weder zum Anbau noch als Lebensmittel zugelassen. Greenpeace hat die Hersteller und Supermärkte über die Verunreinigungen informiert. Die Supermärkte müssen die illegalen Gen-Produkte sofort aus den Regalen nehmen und durch Kontrollen sicherstellen, dass die Verbraucher vor Verunreinigungen geschützt werden.
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Der Beo-Bio-Schwindel
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Bio-Limonade von Brau-Riesen Carlsberg als Mogelprodukt entlarvt
Die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch hat der Brauerei Carlsberg Etikettenschwindel bei ihrem Bio-Getränk BEO vorgeworfen. Die Brause wird als "Bio Erfrischung" aus "rein natürlichen Zutaten" und ohne "künstliche Zusätze" beworben und richtet sich laut Hersteller an Kunden, denen ein "verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen am Herzen liegt". Tatsächlich stecken jedoch nur 5,5 Prozent "bio" in der Brause - und zwar in Form von Zucker und Gerstenmalzextrakt.
Greenpeace-Kommentar zum Fund illegaler, gentechnisch veränderter Leinsaat in Lebensmitteln in Deutschland
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Hamburg (ots) - Über das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel wurden die Lebensmittelbehörden am vergangenen Dienstagabend von dem Fund illegaler, gentechnisch veränderter Leinsaat in Deutschland unterrichtet. Bei der Gen-Leinsaat handelt es sich um eine herbizidtolerante und antibiotikaresistente Linie (FP967/CDC Triffid), die in Kanada entwickelt wurde. Der Gen-Lein wurde lediglich im Jahr 2000 in Kanada kommerziell angebaut. Den Fund des illegalen Gen-Lein kommentiert Greenpeace-Gentechnik-Experte Alexander Hissting:
Naturschutz durch Olivenbaumpatenschaft, wie funktioniert das
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Traditioneller Olivenhain in La Rogaia(openPR) - Immer mehr landwirtschaftliche Flächen werden durch die Agrarindustrie für industrialisierten Anbau verwendet. Alles wird dem Ziel untergeordnet möglichst einfach und schnell mit Maschinen bearbeitet zu werden.
Diese Form der Bodennutzung ist zwar kurzfristig effizienter führt aber langfristig zu erheblichen Schäden für die Natur, die Menschen die in der Agrarindustrie arbeiten und letztlich auch für den Endverbraucher der auf diese Weise erzeugten Nahrungsmittel.
Monokulturen von gigantischen Ausmaßen deren natürliche Selbstheilungskräfte zerstört sind benötigen erhebliche Mengen an Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden und kostbarem Wasser um Schädlinge um zu überleben und Ertrag zu bringen.
Natürlich kann sich auch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt in einer solchen Monokulturwüste nicht mehr halten und geht über kurz oder lang zugrunde.
Der Gegenentwurf dazu ist die biologische Landwirtschaft und Landschaftspflege, wie sie auf La Rogaia betrieben wird.
In der Azienda Agraria Biologica La Rogaia in Umbrien werden alte verwilderte Olivenhaine behutsam freigelegt und die Jahrhunderte alte Terrassierung des Geländes durch Trockenmauern wieder instand gesetzt.
Dabei werden Lebensräume für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren erhalten und zum Teil überhaupt erst wieder geschaffen. Seltene Tierarten wie beispielsweise die Smaragdeidechse siedeln sich im Bereich der Schutz bietenden Trockenmauern wieder an.
Orchideen, die bereits verloren schienen, wachsen wieder.
Die Natur und das ist die gute Nachricht, kann sich zumindest teilweise wieder regenerieren, wenn man ihr die Möglichkeit dazu gibt.
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Risikoschutz der Hannoversche Leben: 100.000 Euro Schutz für nur 4,30 Euro mtl.
Dieses Projekt wird nicht zuletzt ermöglicht durch die Übernahme von Olivenbaumpatenschaften, für ein oder mehrere Jahre oder ein ganzes Leben.
Weitere Informationen und Fotos auf
www.rogaia.de/de/olivenbaum-geschenkideen.html
Villa La Rogaia
Azienda agraria biologica
Agriturismo
Annette Greifenhagen
Via Campagna 17
Castel Rigone
I-06065 Passignano s.T. (PG)
Italia
Tel/ Fax 0039 075 845457
email:
Website: www.rogaia.de
www.tango-urlaub.de
www.tangoreise.com
Villa La Rogaia ist ein Agriturismo am Lago Trasimeno in Umbrien, Italien, mit Vermietung von Ferienwohnungen und dem Angebot verschiedener Kreativkurse, von Malen über Tanzen bis Kochen. Angegliedert ist ein biologisch wirtschaftendes landwirtschaftliches Unternehmen mit Schwerpunkt Kultur von Olivenbäumen, Herstellung von Olivenöl sowie dem Anbau von Kräutern und Duftpflanzen.
Recycelter Karton als alternativer Kleiderbügel
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Australische Jungunternehmer kämpfen gegen Plastik-Müllberge
Melbourne (pte/02.09.2009/13:45) - Hunderte Mio. Kleiderbügel aus Plastik und Draht landen jährlich als Abfall auf Deponien. Ein junges australisches Unternehmerteam hat auf dieses Problem reagiert und eine alternative Lösung geschaffen. Sie haben den Green Hanger http://www.greenhanger.com.au einen Kleiderbügel aus gepresstem Altpapier entworfen und feiern damit Erfolge.
"Wenn man bedenkt, dass herkömmliche Kleiderbügel mehr als 100 Jahre brauchen, ehe sie verrotten, wird die Bedeutung unseres Anliegens ziemlich schnell klar", meint Christian Ferrante, der gemeinsam mit Ash Black und John Cohen das Unternehmen Green Hanger gegründet hat. "Das Produkt Green Hanger ist ein modischer Lösungsansatz für das globale Problem der immer größer werdenden Müllberge", so der Jungunternehmer. Man war darauf bedacht ein möglich schön geformtes Produkt herauszubringen ohne auf den Umweltaspekt zu verzichten.
Wissenslücken über Weltmeere schleunigst schließen
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-Aufruf zum besseren Verständnis der Zusammenhänge
Weltweit herrscht Unwissenheit über das Leben in den Ozeanen (Foto: W. Weitlaner/Kiribati)
New York (pte/01.09.2009/17:35) - 70 Prozent der Erdoberfläche entfallen auf die Weltmeere. Immer noch sind allerdings wesentliche Zusammenhänge über diese unerforscht. Die Meere sind für Millionen Menschen Nahrungsquelle und müssen zudem auch als Mülldeponie herhalten. Im UN-Headquarter in New York haben sich gestern, Montag, Regierungsmitglieder aller Länder getroffen, um über die bessere Erforschung der Ozeane zu beraten. Auf Vorschlag des UN-Umweltprogramms UNEP http://www.unep.org sollten beispielsweise die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Meere, Seen und Flüsse künftig von Wissenschaftlern genauso gründlich untersucht werden wie auf die Landmassen. Wenn die Regierungen grünes Licht geben, wird es das erste globale Erforschungsprojekt unter dem Namen Assessment of Assessment http://www.unga-regular-process.org unter der Schirmherrschaft der UNO bis 2014 entstehen.
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