klimawandel

Umwelt

Berlin (ots) - "Feinstaub-Kontrollteams" der Deutschen Umwelthilfe erleben hohe Zustimmungsquote von bis zu 93,7 Prozent korrekt gekennzeichneten Fahrzeugen bei der Überwachung der acht neu hinzugekommenen Umweltzonen - Augsburg Schlusslicht mit nur 67,4 Prozent Plaketten, sauberste Pkw Flotte in Ludwigsburg mit 90,2 Prozent grünen Plaketten - In Hannover gilt seit dem 1. Januar Einfahrtverbot für Dieselstinker mit roter Plakette - Zulassungsstatistik belegt Wirkung der Umweltzonen auf Nachrüstung der Dieselstinker - DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert von Politik und Industrie in 2009 "Neustart der Partikelfilter-Nachrüstung", um die Fahrzeugflotte auf die "Scharfstellung der Umweltzonen in 2010" rechtzeitig
vorzubereiten

Brüssel (ots) - Die EU-Fischereiminister haben sich heute auf eine Anhebung der Fangquote für Nordsee-Kabeljau um 30 Prozent auf 28.800 Tonnen für 2009 geeinigt. Gleichzeitig sollen erste Schritte gegen den Beifang unternommen werden. Künftig darf kein marktfähiger Fisch mehr ins Meer zurückgeworfen werden. Der WWF begrüßt dieses so genannte Rückwurf-Verbot. Es gilt zunächst nur für die Nordsee.
Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt ab sofort Europas größten Biotopverbund am früheren innerdeutschen Grenzstreifen - das Grüne Band - auf Google Earth vor. Damit können Millionen Menschen, die die kostenlose Geo-Software nutzen, die Faszination Naturschutz hautnah erleben.

Kritik an verringerten Fangquoten der EU unbegründet.

Innovative Fangtechniken und Zertifizierung der Fischerei sind Ausweg aus der Krise

NABU Schleswig-Holstein, BUND Mecklenburg-Vorpommern, Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) reagieren mit Unverständnis auf das alljährliche Geschacher um Fangquoten in Nord- und Ostsee. Statt nun noch die letzten 20 % der nutzbaren Fischbestände auf dem Altar der Fischerei-Interessen zu opfern, müssen unverzüglich neue, nachhaltige Konzepte zur Sicherung der Fischbestände und zum Erhalt der kleinen Küstenfischerei erarbeitet und umgesetzt werden.

(pur). In Kolumbien ist das "grüne Gold" Palmöl die Ursache der Regenwaldrodung. Palmöl steckt in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver drin, mit Palmöl werden unsere Dieselautos und Blockheizkraftwerke betrieben. Um die boomende Nachfrage nach Pflanzenöl zu befriedigen weiten die Palmölfirmen die Anbauflächen aus. Sie vertreiben Kleinbauern und Indianer von ihrem Land im Regenwald und schrecken selbst vor Mord nicht zurück.

Zentrales umweltpolitisches Reformprojekt der laufenden Legislaturperiode vor dem Aus

Öko-Institut, Deutsche Umwelthilfe und Unabhängiges Institut für Umweltfragen kritisieren "innere Widersprüche und Klientelpolitik statt Konzentration auf Klarheit und Zukunftsfähigkeit" - "lose-lose" Situation droht

Berlin (ots) -  Berlin, 17. Dezember 2008: Mit dem bevorstehenden Aus für das in ungezählten politischen Gremien und Juristenrunden seit Jahren vorbereitete einheitliche Umweltgesetzbuch droht die Bundesregierung an ihren inneren Widersprüchen und der Klientelpolitik zu scheitern. Das erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung das Öko-Institut, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU), nachdem die Verabschiedung der UGB-Vorlage heute zum wiederholten Mal von der Tagesordnung der Kabinettssitzung genommen wurde. In jedem Fall ist damit ein echtes parlamentarisches Verfahren und ein angemessener Diskurs zum Entwurf nicht mehr möglich, selbst wenn die Koalition in einigen Wochen in einer Notoperation noch einen an den Bedürfnissen der Industrie orientierten Entwurf ins Verfahren einbringen sollte.

BUND-Studie belegt: Hauptinteresse an Gentechnik kommt aus agrochemischer Industrie

Berlin (ots) - Die Ankündigungen der Gentechnik-Konzerne Monsanto, BASF, Syngenta, Bayer, Dow und DuPont-Pioneer, schon bald könne mit  gentechnisch veränderten Nutzpflanzen der Welthunger bekämpft, die Energieversorgung gesichert oder dem Klimawandel begegnet werden, halten nach Analysen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einer Überprüfung nicht Stand. Eine von der Publizistin Ute Sprenger für den BUND erstellte Studie mit dem Titel "Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie - ein Realitäts-Check" erbrachte das Ergebnis, dass Gentech-Pflanzen mit den genannten Eigenschaften in absehbarer Zeit nicht zur Marktreife kommen werden. Für die Studie ausgewertet wurden die Forschungsvorhaben dieser sechs größten Gentechnik-Unternehmen weltweit, ihre Investorenberichte sowie Daten über bereits stattfindende bzw. geplante Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen.

Berlin (ots) - Die Arbeiten zu dem im Koalitionsvertrag  vereinbarten Umweltgesetzbuch sind gescheitert. Die für die heutige  Sitzung des Bundeskabinetts vorgesehene Beschlussfassung gelangte nicht auf die Tagesordnung. Hintergrund ist massives Sperrfeuer aus den Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Kleingeist, Parteidünkel und Verzagtheit haben hier Hand in Hand ein Prestigeprojekt der Regierung scheitern lassen", so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die heutige Kabinettssitzung war der letztmögliche Termin, um das Gesetzgebungsverfahren noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich abschließen zu können.

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