klimawandel

Umwelt

Mit biobay.de startet eins der umfangreichsten Portale für Bio-Produkte

(openPR) - Bio-Milch, Ökomöbel, Kinderspielzeug, Solarstrom - viele Menschen wollen leben und einkaufen, ohne sich und der Umwelt zu schaden. Aber wer kennt sich noch aus bei über 1.000 verschiedenen Biosiegeln und Begriffen? Unter biobay.de verheißt das neue Internet-Portal hier Durchblick: Es bietet ein umfangreiches Bio-Anbieter-Register sowie Informationen und Kundenmeinungen rund um Bio-Lifestyle.

Insgesamt 1,7 Mio. Kubikmeter illegales Holz exportiert

Hacker ermöglichten die Rodung von Regenwaldholz

Belém (pte/16.12.2008/11:45) - In Brasilien sorgt derzeit ein Hacker-Skandal der etwas anderen Art für Aufregung. Dort haben sich Cyber-Kriminelle Zugang zu den Rechnern der brasilianischen Regierung verschafft, um die in speziellen Datenbanken verwalteten Informationen über Holzexporte zu manipulieren. Wie die Umweltorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.org nun aufgedeckt hat, führten diese Angriffe dazu, dass es 107 Unternehmen ermöglicht wurde, insgesamt 1,7 Mio. Kubikmeter Regenwaldholz illegal zu schlagen und aus dem Land zu transportieren. "Das ist genug, um 780 Olympia-Schwimmbecken zu füllen", verdeutlicht Greenpeace das Ausmaß des Schadens. Die Non-Profit-Organisation (NPO) ist fest davon überzeugt, dass die Hacker im Auftrag der Unternehmen gehandelt haben. Um zu klären, wie es zu diesem Skandal kommen konnte, bereitet der brasilianische Staatsanwalt mittlerweile eine Klage gegen 202 Verdächtige vor, bei der ein Schadenersatz in der Höhe von insgesamt zwei Mrd. Real (rund 614 Mio. Euro) eingefordert wird.

Nürnberg (ots) - NORMA zum zweiten Mal in Folge ganz vorn: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace gibt dem Nürnberger Discountunternehmen für seine Einkaufspolitik von Fischprodukten zum wiederholten Mal die beste Bewertung. Platz 1 für NORMA in einer aktuellen Studie, die den Umgang deutscher Handelsunternehmen mit der Naturressource Fisch beurteilt - NORMA landet an der Spitze und wird für seine nachhaltig angelegte Beschaffung von Fischprodukten gelobt.

Bei welchen Supermärkten und Discountern darf man noch Fisch kaufen?

Hamburg (ots) - 16. 12. 2008 - Deutsche Supermärkte und Discounter unterscheiden sich deutlich bei der Nachhaltigkeit ihres  Fischsortiments. Das ist das Ergebnis des zweiten Greenpeace Supermarkt-Rankings "Fisch". Während der erste Greenpeace-Test vor einem Jahr noch allen elf Handelsketten mit einer "orangen" Bewertung gute Ansätze bescheinigte, gehen die Bewertungen in diesem Jahr auseinander. So haben Kaufland und Norma knapp eine "grüne" Bewertung und somit einen guten Standard erreicht. Ihnen folgen Aldi-Süd, Rewe, Lidl und Metro, die im "orangen" Mittelfeld liegen. Aldi-Nord und Edeka liegen erneut knapp an der Grenze zu "rot". Kaiser's Tengelmann
und Netto bilden mit der "roten" Bewertung das Schlusslicht des Rankings.

Berlin/Fehmarn (ots) - Der Präsident des Bundesrechnungshofes hat in einem internen Schreiben an das Bundesverkehrsministerium nach Angaben des Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern vor den Gefahren der geplanten festen Fehmarnbeltquerung für den Bundeshaushalt gewarnt. Sollte die staatseigene dänische Betreiberfima Fermern Belt A/S insolvent werden, was angesichts einer völlig unkalkulierbaren Entwicklung bei den Baukosten nicht auszuschließen sei, könnte auf Deutschland Druck entstehen, notfalls finanziell in die Bresche springen zu müssen. Dies obwohl sich Dänemark verpflichtet hat, Baukosten von rund 4,8 Milliarden Euro über Staatsbürgschaften abzusichern.

WWF-Bericht deckt den zerstörerischen Hintergrund beliebter Fischgerichte auf.

Hamburg (ots) - Rotbarsch mit Korallenpüree, Kahlschlag-Shrimps, Seezunge mit Schollenmüll, "Die letzten ihrer Art" oder Armuts-Paella - so müssten typische Fischgerichte benannt werden, wenn man die ökologischen Kosten der Fischerei schon am Namen erkennen wollte. Dies geht aus dem heute veröffentlichten WWF-Bericht "Fisch in Teufels Küche" hervor. "Viele Fischereien plündern und zerstören die Meere. Unser Bericht zeigt, was auf dem Teller nicht sichtbar ist", so WWF-Expertin Heike Vesper.

Das DESERTEC-Konzept schafft Klimaschutz, günstigen Strom und Arbeitsplätze, verspricht der Club of Rome.

"Ökologie und Ökonomie sind keine unvereinbaren Gegensätze. Sie gegeneinander auszuspielen ist sinnlos. Dass führende Politiker dies momentan regelmäßig so äußern, ist kurzsichtig und unverantwortlich", findet der  Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, Max Schön.

Geheimniskrämerei um Dosenpfandgewinne

(openPR) - Berlin/Bonn - Bundesumweltministerium, Wirtschaftslobbyisten und selbst Umweltaktivisten bestreiten hartnäckig die negativen Folgen des falsch konstruierten Dosenpfandes auf die Mehrwegentwicklung - obwohl die Warnschüsse mittlerweile zu Salven werden: „Es ist klar, dass viele Wirtschaftsvertreter keinerlei Daten veröffentlichen. Sie würden sonst eine ihrer schönsten und geheimsten Einnahmequellen offenbaren. Es ist leider so, dass die Interessenlagen von Industrie und Umweltministerium so weit auseinanderliegen, dass sie sich schon wieder decken. Die geheimen Kassen des Handels durch den Pfandschlupf und die damit verbundene Geheimniskrämerei deckt sich mit dem Wunsch des Bundesumweltministerium, ja keine negativen Zahlen in die Öffentlichkeit zu bringen", weiß der Abfallexperte Sascha Schuh, Chef des Bonner Beratungshauses Ascon www.ascon-net.de. Seine Firma habe deshalb Abfallanalysen durchführen lassen. „Beprobt wurden PET-Mischballen aus dem Dualen System von verschiedenen Sortieranlagen. Pro Ballen haben wir im Durchschnitt 1803 Pfandflaschen feststellen können. Davon waren 724 Mehrwegflaschen zu 0,15 Euro und 1079 Einwegflaschen zu 0,25 Euro. Rechnet man das auf eine Ladung von 54 Ballen hoch, dann ergibt sich daraus ein Pfandwert von rund 22.000 Euro pro Ladung. Mehr als das Zwanzigfache des Materialwertes", so Schuh gegenüber NeueNachricht.

Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten zum Klimawandel - direkt in Ihr Postfach. Kostenlos & unverbindlich.

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden