klimawandel

Umwelt

(openPR) - Sie heißen „Vitali", „Munja" oder „Mysterio" und leben weit entfernt voneinander in den Gewässern vor Peru, Kroatien und der Karibikinsel Dominica. Die Großen Tümmler „Vitali" und „Munja" oder das riesige Pottwalweibchen „Mysterio" werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre Artgenossen nicht überleben.
(openPR) - Berlin, 10. Dezember 2008. Deutsche Haushalte produzieren pro Jahr mehr als 40 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle. Gerade an Weihnachten wächst der Müllberg stark an. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt allen Schenkern Tipps für das kreative und umweltfreundliche Verpacken von Geschenken.
Hamburg (ots) - In einer konzertierten Aktion von vier norddeutschen Umweltzentren wurde heute zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte zeitgleich um fünf Minuten vor zwölf die neue Fahne der Vereinten Natur gehisst - als Symbol für die Dringlichkeit einer Ergänzung der Menschenrechte um die Rechte der Natur.

Bundesumweltministerium und UBA legen neue Studie vor

Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundes-umweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Weit über 80 Prozent der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten zukommen für die Beseitigung von Schäden oder zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, die die Klimafolgen in Deutschland als beherrschbar einstufen, von 39 Prozent im Jahr 2006 auf 54 Prozent gestiegen.

UFZ und NABU stellen neuen europäischen Klimaatlas der Schmetterlinge vor

Berlin/Leipzig (ots) - Europas Tagfalter sind durch den Klimawandel ernsthaft bedroht. Allein für den Aurorafalter gilt, dass er unter heutigen Bedingungen im Jahr 2080 über 85 Prozent seines Lebensraumes verlieren könnte. Dies zeigt der am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Klimaatlas der europäischen Tagfalter. Er legt dar, wie die Mehrzahl europäischer Tagfalter auf den Klimawandel reagieren könnte.

Internationales Jahr des Riffes 2008

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug hat mehr Verantwortung für den Schutz der Korallenriffe gefordert. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die ‚Regenwälder der Meere' weiterhin zerstört werden!", sagte sie bei der Abschlussveranstaltung des „Internationalen Jahres des Riffes 2008" (IYOR) im Museum für Naturkunde in Berlin. Bei der Veranstaltung wurde auch der „Globale Zustandsbericht über Korallenriffe 2008" vorgestellt, der von 372 Riffexperten aus 96 Ländern erstellt wurde und mit Blick auf die Berichte des Weltklimarates als „IPCC-Report der Riffe" gilt.

Tschimpke: Die Kanzlerin wird zur Totengräberin ihrer eigenen Ziele

Berlin (ots) - Angesichts des massiven Sperrfeuers aus den Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion droht das Umweltgesetzbuch zu scheitern. Bitter ist dies vor allem für Bundeskanzlerin Merkel: Sie hat das Umweltgesetzbuch auf den Weg gebracht. Mit dem Umweltgesetzbuch (UGB) soll ein einheitliches, für alle geltendes Umweltrecht geschaffen werden. Das Genehmigungsrecht für die Industrie würde gebündelt und vereinheitlicht, einheitliche Standards für den Schutz unseres Trinkwassers und den Schutz der biologischen Vielfalt geschaffen werden. Ohne UGB würde es zwangläufig zu einer Zersplitterung von Genehmigungsverfahren und Umweltstandards kommen. Planungssicherheit und Planungsqualität am Wirtschaftsstandort Deutschland würden geschwächt.

Gabriel: „Wir können uns wirtschaftlich den Schutz der Natur leisten, nicht aber deren Zerstörung"

Die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und EU-Umweltkommissar Stavros Dimas initiierte Studie zu den ökonomischen Aspekten der biologischen Vielfalt wird ab jetzt von Bonn aus ihre weltweiten Arbeiten koordinieren. Gabriel zeigte sich anlässlich der Eröffnung des UN-Büros für die Durchführung der Studie sehr zufrieden, dass es dem Bundesumweltministerium gelungen ist, eine international renommierte Initiative an den UN-Standort am Rhein zu holen. Für die Studie hat inzwischen das UN-Umweltprogramm (UNEP), das von Achim Steiner geleitet wird, die Schirmherrschaft übernommen.

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