klimawandel

Umwelt

Vertreter aus mehr als 100 Staaten haben auf einer Konferenz in der malaysischen Verwaltungshauptstadt Putrajaya erste Schritte auf dem Weg zu einem Weltnaturschutzrat beschlossen. Zuvor soll allerdings eine Analyse vorgenommen werden, in welchen Bereichen besonderer Bedarf für wissenschaftliche Beratung besteht.
(openPR) - Freiburg, 12.11.2008: Die Zerstörung der Wälder stellt einen größeren finanziellen Verlust für die Weltwirtschaft dar als die momentane globale Bankenkrise. Eine neue Studie der EU beziffert die durch Waldverlust verursachten jährlichen Kosten auf 2 bis 5 Billionen Dollar, was in etwa sieben Prozent der globalen Wirtschaftsleistung entspricht. Diese Summe ergibt sich aus den zahlreichen ökosystemaren Leistungen des Waldes, wie beispielsweise die Filterung von Wasser und die Speicherung von Kohlendioxid. Im Vergleich dazu belaufen sich die errechneten Verluste im Finanzsektor auf eine bis anderthalb Billionen Dollar.
Berlin (ots) - 12.11.2008 - 11:35 Uhr, Deutsche Umwelthilfe e.V. - Untersuchung der Universität Flensburg belegt Unwirtschaftlichkeit neuer Kohlekraftwerke am Standort Brunsbüttel - Vorrangig eingespeister Windstrom verdrängt Kohlestrom - Deutsche Umwelthilfe erwartet mittelfristig "tiefgreifende Umstrukturierung der nationalen Kraftwerksstruktur" infolge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien - Atomkraftwerke und große Kohlekraftwerke können Schwankungen des Stroms aus Wind und Sonne nicht ausgleichen

Kabinett beschließt „Masterplan Umwelttechnologien"

Die Bundesregierung will das große ökonomische Potenzial der Umwelttechnologien gezielt für die deutsche Wirtschaft erschließen und dazu die Instrumente der Umwelt- und Innovationspolitik noch stärker als bisher verzahnen. Dabei ist ein enger Dialog mit den betroffenen Unternehmen geplant. Auf Vorschlag von Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat das Kabinett heute den „Masterplan Umwelttechnologien" verabschiedet.

Neuer Bericht des Umweltbundesamtes zeigt Wege zum Abbau umweltschädlicher Subventionen

In Deutschland gab es im Jahr 2006 Subventionen von knapp 42 Milliarden Euro mit negativen Wirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Dies ist das Ergebnis der Studie des Umweltbundesamtes „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland". Die Palette der negativen Umweltwirkungen reicht von der Förderung des Klimawandels über die Beeinträchtigung der Wasser-, Boden- und Luftqualität bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und der Verringerung der Artenvielfalt. „Umweltschädliche Subventionen konterkarieren die vielen Bemühungen im Umweltschutz", sagt Prof. Andreas Troge, Präsident des UBA.

„WWF Living Planet Report 2008": Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig

Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008" des WWF, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check" des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde.

Greenpeace veröffentlicht Informationen zur Inbetriebnahme

Hamburg (ots) - 29.10.2008 - 16:32 Uhr, Greenpeace e.V. - Nach Greenpeace-Informationen wies das Atommüll-Lager Asse II im niedersächsischen Wolfenbüttel schon vor der Inbetriebnahme gravierende Sicherheitsmängel auf. Ein Bericht der "Projektgruppe Endlagerung radioaktiver Abfälle" von 1964, der nun vom Bundesarchiv in Koblenz freigegeben wurde, beweist, dass bereits damals Wasser in die ehemalige Salz-Schachtanlage eingedrungen ist. Auf der so genannten 750 Meter-Sohle, in der anschließend Atommüll versenkt wurde, stellte die Projektgruppe einen Laugen-Zulauf von etwa 700 Liter pro Tag fest. Dennoch wurde die Anlage Asse für die explizite Einrichtung eines Atommüll-Endlagers empfohlen.

Genf, Schweiz (ots) - 29.10.2008 - 09:00 Uhr, Earth Council Geneva  - Der Earth Council Geneva hat diesen Sommer
einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Abfällen geleistet, die an Alaskas Küsten angeschwemmt wurden. Gemeinsam mit der Marine Conservation Alliance Foundation (die von der US-Bundesregierung finanziell unterstützt wird) führte der ECG ein Projekt an den wilden Küstenabschnitten der Schelichow-Strasse im Süden Alaskas durch. Reto Braun, Vorsitzender des ECG, konnte die gemeinnützige Organisation Earth Tabs für das Vorhaben gewinnen. Earth Tabs stelle ein Schiff zur Verfügung, um den an den Küsten angeschwemmten Unrat, wie alte Fischernetze, Angelschnüre, Bojen und Abfälle, abzutransportieren.

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