klimawandel

Wirtschaft

Nürnberg (ots) - Geschäftsvolumen wächst um 13,4 % auf 1,27 Mrd. Euro / stärkster absoluter Neukundenzuwachs seit Bankgründung auf knapp 70.000 Kunden / geförderte Umweltprojekte erhöhten sich um 24,8 % auf 11.106
Im turbulenten Geschäftsjahr 2008 konnte die UmweltBank dank ihres nachhaltigen Konzeptes weiter wachsen und ist von der weltweiten Finanzkrise so gut wie nicht betroffen. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstituten fließen bei der grünen Förderbank die Kundeneinlagen ausschließlich in Umweltprojekte: Solarkredite lagen 2008 mit 47 % des Kreditvolumens an erster Stelle. 29 % entfallen auf ökologische Baufinanzierungen, 16 % auf Wind- und Wasserkraft, 8 % auf Biomasse, Biogas sowie ökologische Landwirtschaft.

Nicht-öffentliche Handelsplattform soll Start-Ups mit Kapital versorgen

Los Angeles (pte/02.04.2009/15:00) - Im Kontext von weltweit rücklaufigen Investitionen in Umwelt- und Klimaschutztechnologien (pressetext berichtete: http://pressetext.at/news/090305028) wird mit Greendaq die erste global ausgerichtete Finanz- und Warenbörse, die exklusiv auf junge, ökologisch ausgerichtete Unternehmen abstellt, gegründet. Im Zuge der Lancierung des Internetauftritts http://www.greendaq.com ist bekannt geworden, dass Greendaq als Handelsplatz für die breite Öffentlichkeit nicht zugänglich sein wird. Investoren müssen ein Aufnahmeverfahren durchlaufen, um Transaktionen vollziehen zu können.

World Vision fordert weltweiten Mutterschutz und verstärkte Kleinkindförderung

Friedrichsdorf, 3. April 2009 (ots) - Das abgemagerte, vor Hunger schreiende Kind wird wahrgenommen und ist Synonym für unhaltbare Zustände. Ein für sein Alter zu klein geratenes, wenig aktives Kind wird dagegen leicht übersehen. Nur ein geschultes Auge erkennt in diesem Kind ein Opfer chronischer Mangelernährung. Die Folge: Weltweit sind 178 Millionen Kinder unter 5 Jahren in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt. Diese Kinder haben später oft Probleme in der Schule und daraus folgend auch schlechte Berufsaussichten. Zum Weltgesundheitstag fordert die Kinderhilfsorganisation World Vision daher, mehr in den weltweiten Mutterschutz und die Gesundheitsvorsorge von Schwangern zu investieren, um die Kindersterblichkeit zu halbieren und Mangel- und Unterernährung bei Babys und Kleinstkindern zu reduzieren.
München/Berlin (ots) - Sozialpolitisches Engagement ist heute wichtiger denn je. Am Anfang großer Bewegungen steht oft ein unglaublicher Einsatz von Einzelpersonen. Auf breiter Front aber kann nur etwas bewirkt werden, wenn sich weitere Mitstreiter anschließen und der Einzelstimme gemeinsam mehr Kraft verleihen. Diesem bekannten Muster folgt auch VENRO, der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. mit seiner Aktion "Deine Stimme gegen Armut". Im Superwahljahr 2009 hat VENRO die Münchner realisr.com GmbH als Spezialist für Internetportale beauftragt, an ihren bestehenden Webauftritt eine einzigartige Aktionsplattform anzuknüpfen, die Stimmen zu Stimmen, Menschen zu Menschen und Aktionen zu Aktionen führt.
(openPR) - Bonn. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit untersuchte Forstingenieurin Carola Paul in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Waldbau der TU München die Artenvielfalt der ForestFinance Forste in Las Lajas, Panama. Das Ergebnis: Sowohl die Pflanzenvielfalt als auch die Akzeptanz der Tiere ist dank des Mischwaldkonzeptes größer als in konventionellen Plantagen. Die Studie wurde mit dem Förderpreis der Münchner Forstwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. ausgezeichnet. „Dank ihrer vorbildlichen Bewirtschaftung boten sich die ForestFinance Forste in Panama dazu an, die praktische Umsetzung und Wirkung ökologischer Richtlinien hier zu erforschen“, erklärt Paul.

Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug setzt auf deutsche und europäische Umwelttechnik

Umweltpolitik und Umwelttechnik spielen in Krisenzeiten eine immer wichtigere Rolle. Bei der Eröffnung des Europäischen Forums für Umwelt-innovationen sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug heute in Berlin: „Die Finanzkrise hat in kürzester Zeit auf die Wirtschaft durchgeschlagen. Länder mit hoher Exportstärke, wie Deutschland, werden empfindlich getroffen. Doch wird sich die hohe technologische Kompetenz und Innovationskraft deutscher und europäischer Umwelttechnik-Unternehmen auf einem Markt, der weltweit durch eine zunehmende Nachfrage nach umwelteffizienten Gütern gekennzeichnet ist, langfris-tig als Wettbewerbsvorteil erweisen.“

UN-Millenniumkampagne fordert von G20-Staaten Intervention

Bonn (ots) - Rund 1,4 Milliarden Arme weltweit werden mit ihrer Existenzgrundlage für die Auswirkungen der Finanzkrise zahlen: In Folge sinkender Nationaleinkommen wird auch die anteilig berechnete weltweite Entwicklungshilfe um mindestens 4,5 Milliarden US-Dollar sinken, weiteren 50 Millionen Menschen droht extreme Armut, die bereits erzielten Erfolge der Armutsbekämpfung sind gefährdet. Die UN-Millenniumkampagne erwartet von den G20-Staaten deshalb wirksame Gegenmaßnahmen, die nicht an Bedingungen geknüpft sind und die betroffenen Länder nicht noch stärker in die Verschuldung treiben. Die 20 größten Industrie- und Schwellenländer treffen sich am 2. April in London, um über die Finanzkrise zu beraten.

World Future Council: Parlamentarische Hearings für neues Unternehmensrecht

Hamburg (ots) - Der World Future Council (WFC) schlägt einen radikalen Kurswechsel in der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik vor, der weit über die vom kommenden G20-Gipfel zu erwartenden Schritte zur Bekämpfung der Finanzkrise hinausgeht. So bereitet der WFC zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft parlamentarische Hearings für ein neues Aktien- und Unternehmensrecht vor, das Eigentümer für die gesellschaftlichen und ökologischen Schäden verantwortlich macht, die ihr Unternehmen anrichtet.

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