Südeuropas Waldbrände sind hausgemacht
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Folgen des Klimawandels und ökologischer Katastrophen
50.000 Waldbrände gibt es pro Jahr (Foto: pixelio.de/Marnie)
Frankfurt/Cambridge (pte/30.07.2009/06:15) - Nur einer von 20 Waldbränden ist nicht vom Menschen verursacht. Das belegt eine Studie der Umweltorganisation WWF http://wwf.de. Fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung ist der Auslöser der meisten Waldbrände, die durch die steigende Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Die derzeit in Spanien, Korsika, Kroatien und Griechenland wütenden Waldfeuer spiegeln diesen Anstieg wider. Der Erhebung zufolge hat sich die jährlich betroffene Fläche im Mittelmeerraum seit den 1960er Jahren vervierfacht, in Spanien allein stieg die Zahl der Waldbrände sogar um das Zehnfache. Für den südlichen Mittelmeerraum prognostiziert der WWF eine Ausdehnung der Waldbrandsaison auf das ganze Jahr bis 2050. US-amerikanische Forscher erwarten zudem eine Verschlechterung der Luftqualität in den betroffenen Regionen.
Meilensteine für den Schutz der Nordsee
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Greenpeace zieht Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt
Hamburg (ots) - Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz-Fischerei am Sylter Außenriff versenkt. Eine Untersuchung der Steine zeigt nun, dass dort keine Schleppnetz-Fischerei mehr stattgefunden hat. Zahlreiche Arten besiedeln zudem die mehr als 300 Tonnen Felsgestein, die das Außenriff erweitern. In den nächsten Wochen werden Greenpeace-Aktivisten damit beginnen, Steine vor der schwedischen Küste zu versenken.
Bestandszahlen 2009: Tiger am Abgrund
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WWF fürchtet baldiges Aussterben der Raubkatzen
Ilegaler Handel mit Tiger-Körperteilen in Asien viel zu hoch.
© Viktor Filonov / WWF
Nach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF. „Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. „Wenn im Kampf gegen die Wilderei nicht schnellstens ein Durchbruch gelingt, wird es Tiger bald nur noch in Zoos geben.“
Deutsche wollen die Lebensmittelampel
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Neue Emnid-Studie: Bürger fordern Nein zum geplanten Ampel-Verbot – Zustimmung zur Ampelkennzeichnung auf 69 Prozent gestiegen
24.07.2009 (foodwatch) - Die Zustimmung zur Ampelkennzeichnung ist in Deutschland weiter gewachsen. 69 Prozent der Bundesbürger fordern von der Bundesregierung, sich für die Nährwert-Ampel einzusetzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Repräsentativ-Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. Auf die gleichlautende Frage hatten vor sechs Monaten (Ende Januar 2009) noch 67 Prozent der Befragten Ja zur Ampel gesagt.
Gabriel fordert Handelsverbot für besonders gefährdete Thunfischart
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BSHD kritisiert BUND 'Schwarzbuch Wald''
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Unsachlich, populistisch und arbeitsplatzgefährdend
Berlin (ots) - Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) sieht in dem vom Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vorgelegten "Schwarzbuch Wald" den Versuch, die seit mehr als 200 Jahren nachhaltig wirtschaftende deutsche Forstwirtschaft in Misskredit zu bringen.'Schwarzbuch Wald' dokumentiert Defizite beim Naturschutz und in der Forstwirtschaft
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Berlin (ots) - Ein erstmalig vorgelegtes "Schwarzbuch Wald" des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist erhebliche Defizite in der deutschen Waldwirtschaft nach. In 15 Fallstudien aus elf Bundesländern werden u. a. Verstöße gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dazu gehören Kahlschläge, Fällungen wertvoller Altbaumbestände und Bodenschäden. Mehrfach wurde auch die Brut besonders geschützter Arten zerstört, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt. Zur Begründung für verheerende Eingriffe werde oftmals die Verkehrssicherungspflicht missbraucht.
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Umwelt-Verbände fordern: Risiken der Agrogentechnik untersuchen
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9-Punkte-Katalog zur ökologischen Sicherheitsforschung
Berlin (ots) - Eine Wende in der biologischen Sicherheitsforschung fordert eine breite Allianz von Verbänden anlässlich des nächsten Runden Tisches von Frau Bundesministerin Schavan. NABU, Deutscher Naturschutzring (DNR), Greenpeace, BUND, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) haben einen 9-Punkte-Katalog mit Forderungen aufgestellt, der heute in Berlin vorgestellt wurde. "Es gibt erhebliche Mängel in der Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Organismen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Eine Grundsatzdebatte darüber stehe seit langer Zeit aus.Read more: Umwelt-Verbände fordern: Risiken der Agrogentechnik untersuchen
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