Handelsriese Wal-Mart springt auf Öko-Zug
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Umweltlabel soll in Mega-Projekt jedes einzelne Produkt zieren
Einzelhandelsriese Wal-Mart will grüner werden (Foto: walmartstores.com)
Bentonville (pte/17.07.2009/06:10) - Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart hat den Öko-Trend entdeckt. Im Zuge eines gigantischen Projekts will der US-Konzern künftig jedes einzelne Produkt in seinen Regalen mit einem Umweltlabel versehen, das den grünen Ursprung seiner Ware ausweisen soll. Wie US-Medien berichten, wären Verbraucher dadurch in der Lage einzuschätzen, wie nachhaltig und umweltfreundlich die angebotenen Artikel hergestellt wurden. Allerdings dürften damit neben einem enormen Aufwand auch entsprechende Kosten für Lieferanten und Konsumenten verbunden sein. In den voraussichtlich Jahre dauernden Prozess soll die gesamte Zulieferkette eingebunden werden. Somit müssten weltweit rund 100.000 Lieferfirmen etwa Design-Änderungen an Hunderttausenden Produkten vornehmen.
Umweltbewusste Jugendliche oft Außenseiter
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Handlungskompetenz für nachhaltige Entwicklung beginnt im Kindesalter
Bild: Umwelthandeln fordert eigene Positionen (Foto: pixelio.de/Hofschläger)
Jönköping (pte/16.07.2009/06:05) - Um sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren, müssen junge Menschen das Gefühl von Hilflosigkeit überwinden. Zu diesem Schluss kommt die schwedische Forscherin Ellen Almers von der School of Education and Communication der Universität Jönköping http://hlk.hj.se/eng. In narrativen Interviews befragte sie eine kleine Gruppe junger Erwachsener, die einen Großteil ihrer freien Zeit und Energie für Projekte des Klimaschutzes, der Biodiversität oder der sozialen Gerechtigkeit widmen, nach der Grundlage ihres Tuns. "Gemeinsames Kennzeichen der Befragten war die moralische Verpflichtung gegenüber Menschen, denen sie nie begegnen werden, da sie beispielsweise in einem anderen Erdteil leben oder erst in Jahrhunderten geboren werden", so die Forscherin gegenüber pressetext. Darüber hinaus fand sie gemeinsame soziale und emotionale Motivationsfaktoren und zeigte, welchen wichtigen Einfluss auch außerschulische, informelle Kanäle haben.
NABU fordert sofortigen Planungsstopp für neue Müllverbrennungsanlagen
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Jede neue Anlage wird zum Millionengrab
Berlin (ots) - Der NABU fordert den sofortigen Planungsstopp für neue Müllverbrennungsanlagen. Sie werden schlicht nicht benötigt, wie der NABU anhand von neuen, aktuellen Zahlen belegen kann: "Jede weitere geplante Neuanlage wird zum Millionengrab", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. "Denn die Anlagen rechnen sich erst, wenn die Betreiber langfristige Verträge für die Belieferung mit Abfällen abschließen können. Schon jetzt gibt es aber zu wenig Abfallbrennstoff für zu viele Anlagen in Deutschland." Dies gelte sowohl für die meist kommunalen Müllverbrennungsanlagen als auch für die überwiegend privaten Ersatzbrennstoffkraftwerke.
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GRS Batterien sammelt fast 30 Tonnen Batterien
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Voller Einsatz für die Umwelt - die BATT-Recycle Tour 2009
Hamburg (ots) - Zwei Monate, 45 Städte und fast 30 Tonnen Batterien - das sind die beeindruckenden Zahlen der BATT-Recycle Tour 2009. Vom 04. Mai bis 11. Juli war die 6 Meter hohe Riesenbatterie der Umweltinitiative des Gemeinsamen Rücknahmesystems Batterien (GRS Batterien) der Hingucker von Schleswig bis Schwäbisch Gmünd. Das Ziel: Noch mehr Verbraucher auf die vielen wertvollen Rohstoffe aufmerksam zu machen, die in ihren leeren Energiespendern zu Hause schlummern. Dr. Jürgen Fricke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung GRS Batterien, freut sich über das tolle Ergebnis: "Fast 30 Tonnen konnten wir insgesamt auf der BATT-Recycle Tour sammeln - dafür an alle Beteiligten und Besucher an der Riesenbatterie ein herzliches Dankeschön! Und alle fleißigen Sammler können sich darauf verlassen, dass GRS Batterien die abgegebenen Energiespender inzwischen fast zu 100% recycelt." Auch die Bürgermeister der Städte und die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern unterstützten die Umweltinitiative vor Ort tatkräftig.FAO: Bekämpfung von Hunger nur durch nachhaltige und effiziente Landwirtschaft möglich
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FNL sieht ihren Ansatz bestätigt
Berlin (ots) - Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) fordert am Rand des G8-Gipfels eine standortangepasste, nachhaltige und effiziente Landwirtschaft in den Ländern der Dritten Welt als Strategie gegen den Welthunger. Investitionen in eine solche leistungsfähige Landwirtschaft sollen nach Auffassung der FAO die ärmsten Länder in die Lage versetzen, selbst die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten.Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL: "Langfristig kann die Welternährung nur durch eine leistungsfähige Landwirtschaft sichergestellt werden. Das gilt für die Industrienationen ebenso wie für Entwicklungs- und Schwellenländer. In Deutschland setzt sich die FNL seit vielen Jahren für Lösungen ein, die nachhaltig und effizient sind. Nur so können wir die Ressourcen für nachfolgende Generationen erhalten, gleichzeitig die weltweite Ernährungsproblematik entschärfen und auch den Klimawandel abmildern."
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EU-Richtlinien zur Bio-Aquakultur verabschiedet
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Bioland fordert Nachbesserungen
Mainz (ots) - Die EU-Kommission hat am 29. Juli 2009 die Durchführungsbestimmungen für die Bio-Aquakultur verabschiedet. Damit ist dieser wichtige Bereich der Bioerzeugung erstmalig EU-einheitlich geregelt. Die neuen Bio-Aquakulturrichtlinien umfassen die Erzeugung von Fischen, Krebstieren und Seegras/Algen in Süß- wie in Salzwasser. "Die Regelungen sind zwar ein erster Schritt, wesentliche Schwachstellen müssen aber in den nächsten Jahren nachgebessert werden", beurteilt Bioland-Präsident Thomas Dosch das Ergebnis des über eineinhalb Jahre dauernden Abstimmungsprozesses. Die Richtlinien stellen in vielen Regelungspunkten nur Kompromisse auf niedrigem Niveau dar, die die äußerst unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten und der Wirtschaftsbeteiligten in diesem internationalisierten Markt wiederspiegeln.
Die stille Invasion
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Invasive Arten verursachen Schäden in Milliardenhöhe.
Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor.
Frankfurt (ots) - Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosysteme ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den invasiven Arten, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert.
Reform des Umweltrechts abgeschlossen
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